Zwischen historischen Telefongeräten schweben, mitten im Ausstellungsraum, 25 Smartphones. Zusammen bilden sie einen dezentralen Handy-Synthesizer-Chor und erzeugen Sounds und Visuals. So werden sie zum Instrument der Performance, neben E-Piano, PC und Synthesizer. Musiker und Medienkünstler Paul Bießmann würdigt mit diesem Projekt das Smartphone und dessen Entwicklung zur heutigen Zentrale des digitalen Alltags. Bießmann studierte Jazz Piano an der HfM Nürnberg und Medientechnologie an der TU Illmenau. Er verleiht seinen interdisziplinären Interessen mittels Soundinstallationen, improvisierter Live-Elektronik und interaktiven Visuals Ausdruck, was er unter dem Begriff Digital Live Art zusammenfasst.

Die Performance feierte Premiere via Livestream im Programm zum Langen Wochenende der Wissenschaften “Gscheid schlau” am Samstag, den 23. Oktober 2021 im Museum für Kommunikation Nürnberg.

Mehr unter: www.mfk-nuernberg.de

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