
Zwischen zwei Leinwänden: Armin Mueller-Stahl im Schloss Moyland
17. Mai | 10:00
Armin Mueller-Stahl. Nacht und Tag auf der Erde von 17. Mai bis 20. September 2026
Er ist der Mann der drei Welten und der vielen Talente: Armin Mueller-Stahl. Ob als gefeierter Hollywood-Star, virtuoser Musiker oder bildender Künstler – der 1930 in Tilsit geborene Mueller-Stahl ist eine wahre Ausnahmeerscheinung der Gegenwartskunst. Ab dem 17. Mai 2026 widmet das Museum Schloss Moyland diesem „Gesamtkunstwerk“ eine umfassende Einzelausstellung.
Unter dem Titel „Nacht und Tag auf der Erde“ beleuchtet die Schau ein Werk, das so bewegt und vielschichtig ist wie die Biografie seines Schöpfers.
Eine Biografie als Pinselstrich
Mueller-Stahls Kunst ist untrennbar mit seinem Lebensweg verknüpft. Seine Arbeiten sind visuelle Protokolle eines Jahrhunderts:
- Ost-West-Nord: Seine Erlebnisse in der DDR, der Bundesrepublik und schließlich den USA fließen in seine Motive ein.
- Begegnungen: Das Werk erzählt von Menschen und Momenten, die seinen Weg zwischen den Kontinenten kreuzten.
- Vielseitigkeit: Von klassischen Gemälden und Zeichnungen bis hin zu Lithographien, Radierungen und Siebdrucken beherrscht er das gesamte Register der bildenden Kunst.
Die politische Dimension des Sichtbaren
Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Kunsthalle Emden und den Opelvillen Rüsselsheim entstanden ist, zeigt Mueller-Stahl nicht nur als Ästheten, sondern als kritischen Beobachter.
- Hochpolitisch: Viele seiner Werke setzen sich intensiv mit gesellschaftlichen Verwerfungen und historischen Traumata auseinander.
- Film-Echos: Ein besonderes Highlight der Schau ist die Verknüpfung seiner Malerei mit seinem schauspielerischen Schaffen. Besucher erleben, wie sich filmische Eindrücke und darstellerische Intensität auf die Leinwand übertragen.
Kuratiert von Antje-Britt Mählmann
Mehr unter: www.moyland.de

