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	<title>Graz &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Alois Neuhold &#8211; „Sonnentropfen am Zerrissbild der Welt“ im Spiegelgitterhaus Gleisdorf</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 07:53:08 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewalt, Krieg, Verletzlichkeit und die Sehnsucht nach einer friedlicheren Welt prägen das künstlerische Schaffen von Alois Neuhold seit Jahrzehnten. Anlässlich seines 75. Geburtstags widmet das Spiegelgitterhaus in Gleisdorf dem österreichischen Künstler die Herbst-Winter-Ausstellung „Sonnentropfen am Zerrissbild der Welt“. Sie stellt frühe Radierungen aus den 1980er-Jahren aktuellen Arbeiten gegenüber und zeigt, wie Neuhold auf gesellschaftliche Krisen, Klimawandel und menschliche Sehnsüchte reagiert. Bei der Ausstellungseröffnung am 16. Oktober 2026 würdigte Kurator Johannes Rauchenberger den Künstler und sein Werk.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Alois Neuhold: Ein eigenwilliger Künstler zwischen Gesellschaftskritik und Hoffnung</h2>



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<p class="wp-block-paragraph">Der österreichische Künstler Alois Neuhold gehört zu den eigenständigen Positionen der österreichischen Gegenwartskunst. Obwohl er über Jahrzehnte ein umfangreiches Werk entwickelte, lebt und arbeitet er weitgehend zurückgezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich seines 75. Geburtstags im Jahr 2026 richtet die Ausstellung „Sonnentropfen am Zerrissbild der Welt“ den Blick auf zwei unterschiedliche Schaffensphasen. Im Mittelpunkt stehen frühe Radierungen aus den 1980er-Jahren sowie jüngste Arbeiten, in denen sich Neuhold erneut mit dem Menschen und dessen Verhältnis zur Welt auseinandersetzt. Die Gegenüberstellung macht deutlich, wie sich seine künstlerische Formensprache verändert hat, während grundlegende Fragen nach Gewalt, Mitgefühl, Natur und einem friedlichen Zusammenleben bestehen geblieben sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Radierungen aus den 1980er-Jahren: Bilder von Gewalt und Verletzlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Neuholds frühen Radierungen. Die kleinformatigen, äußerst detailreichen Arbeiten entstanden zu Beginn der 1980er-Jahre und erregten im Umfeld der österreichischen Kunstbewegung der „Jungen Wilden“ Aufmerksamkeit. Auf engstem Raum entwickelte Neuhold komplexe Bildwelten, die mitunter erst bei genauer Betrachtung oder mithilfe einer Lupe vollständig erkennbar werden. Die Darstellungen erinnern an Wimmelbilder, in denen zahlreiche Figuren, Szenen und symbolische Elemente miteinander verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich beschäftigen sich die Radierungen mit Krieg, Gewalt, männlicher Dominanz, Leid und Grausamkeit. Zugleich formulieren sie eine Sehnsucht nach einer anderen Gesellschaft: nach Liebe, Zärtlichkeit, einem respektvollen Umgang mit der Natur und einem friedlicheren Zusammenleben. Die Werke verbinden damit eine schonungslose Auseinandersetzung mit menschlicher Zerstörungskraft mit der Vorstellung, dass eine andere Welt möglich sein könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunstsammler Erich Wolf bewahrte die frühen Radierungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Bedeutung für die Ausstellung hat die Sammlung des Kunstsammlers Erich Wolf. Er erwarb sämtliche frühen Radierungen Neuholds und bewahrte damit einen wichtigen Werkkomplex aus dessen künstlerischer Entwicklung. Die Arbeiten dokumentieren eine Phase, in der Neuhold eine besonders dichte und erzählerische Bildsprache entwickelte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre zahlreichen Figuren und Motive laden dazu ein, immer neue Einzelheiten zu entdecken und die vielschichtigen Beziehungen zwischen den dargestellten Szenen zu untersuchen. Mehr als vier Jahrzehnte nach ihrer Entstehung erhalten die Radierungen durch die Gegenüberstellung mit aktuellen Werken eine neue Perspektive. Denn viele der damals behandelten Themen – Gewalt, gesellschaftliche Machtverhältnisse und die Sehnsucht nach Frieden – haben nichts von ihrer Aktualität verloren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Werke von Alois Neuhold: Der Mensch kehrt in die Bilder zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Schaffensphase, in der Blumenbilder eine wichtige Rolle spielten, beschäftigt sich Neuhold in seinen jüngsten Arbeiten erneut verstärkt mit menschlichen Figuren. Häufig erscheinen Menschen als Paare. Sie wirken von Lebenserfahrungen geprägt und abgeklärt, bleiben jedoch zugleich offen, verletzlich und voller Sehnsucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit knüpft Neuhold an zentrale Themen seiner frühen Werke an, entwickelt jedoch eine veränderte Bildsprache. Während die Radierungen der 1980er-Jahre von dichten, teilweise drastischen Szenen bestimmt werden, treten in den neuen Arbeiten Fragen nach Nähe, Hoffnung und dem Zusammenleben stärker hervor. Die menschliche Figur wird erneut zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Zustand der Welt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Sonnentropfen“ als Antwort auf Krisen und Klimawandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstellungstitel „Sonnentropfen am Zerrissbild der Welt“ verweist auf das Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlicher Zerrissenheit und der Hoffnung auf Veränderung. Neuhold beschäftigt sich mit einer Gegenwart, die von Kriegen, ökologischen Krisen und einem verbreiteten Gefühl der Unsicherheit geprägt ist. Insbesondere die Folgen des Klimawandels werfen für ihn die Frage auf, wie Menschen künftig im Einklang mit der Natur leben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine künstlerische Antwort sind die „Sonnentropfen“. Sie lassen sich als Sinnbilder einer Haltung verstehen, die trotz aller Krisen an der Möglichkeit von Zuwendung, Hoffnung und einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung festhält. Dabei bleibt Neuholds Werk nicht auf ernste oder bedrückende Themen beschränkt. Auch Humor, Fantasie und spielerische Elemente gehören zu seiner künstlerischen Ausdrucksweise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Atelierhaus als Ausdruck einer künstlerischen Lebenshaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neuholds Vorstellungen von einem Leben im Einklang mit der Natur zeigen sich nicht nur in seinen Bildern. Auch sein Atelierhaus ist Ausdruck seiner persönlichen und künstlerischen Haltung. Der ungewöhnliche Arbeits- und Lebensraum ist von zahlreichen kleinen Figuren und Bildgestalten bevölkert, die wie Bewohner einer eigenen fantasievollen Welt erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt ein schmaler Garten, den Neuhold in einen naturnahen Rückzugsort verwandelt hat. Atelier und Garten bilden damit eine Verbindung zwischen Kunst und Alltag. Sie verdeutlichen, dass sich Neuholds künstlerische Vorstellungen nicht ausschließlich auf die Leinwand oder das Papier beschränken, sondern auch seine persönliche Lebensweise prägen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Johannes Rauchenberger würdigt Alois Neuhold in Gleisdorf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnung der Ausstellung am 16. Oktober 2026 im Spiegelgitterhaus Gleisdorf hielt Kurator Johannes Rauchenberger eine Ansprache über Alois Neuholds künstlerisches Schaffen. Im Mittelpunkt seiner Würdigung stand die Entwicklung des Künstlers von den frühen gesellschaftskritischen Radierungen bis zu den jüngsten Arbeiten. Die Gegenüberstellung zeigt, dass Neuhold über mehr als vier Jahrzehnte hinweg eine eigenständige Bildwelt geschaffen hat, in der gesellschaftliche Kritik und die Sehnsucht nach einer menschlicheren Welt eng miteinander verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnungsrede bietet damit einen kunsthistorischen Zugang zu Neuholds Werk und erläutert die zentralen Gedanken hinter dem Ausstellungstitel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spiegelgitterhaus Gleisdorf zeigt Kunst zwischen Weltkritik und Zuversicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Sonnentropfen am Zerrissbild der Welt“ präsentiert das Spiegelgitterhaus eine Ausstellung, die verschiedene Generationen von Neuholds Kunst miteinander verbindet. Die frühen Radierungen dokumentieren seine intensive Auseinandersetzung mit Gewalt und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Die aktuellen Werke zeigen dagegen verstärkt Menschen, die trotz aller Erfahrungen und Krisen nach Nähe, Frieden und einem harmonischen Verhältnis zur Natur suchen. Gemeinsam entsteht ein Bild eines Künstlers, dessen Werk sich über Jahrzehnte verändert hat, ohne seine grundlegenden Fragen aufzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Videoaufzeichnung der Eröffnungsansprache von Johannes Rauchenberger vermittelt Einblicke in diese Entwicklung und stellt einen Künstler vor, der gesellschaftliche Missstände ebenso thematisiert wie die Möglichkeit einer hoffnungsvolleren Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>
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		<title>Bibel und Gewalt: Irmtraud Fischer und Johannes Rauchenberger im Gespräch im KULTUM Graz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bibel-und-gewalt-irmtraud-fischer-johannes-rauchenberger-kultum-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 05:58:37 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Rahmen der Langen Nacht der Museen 2026 in Graz stand im KULTUM Graz ein Thema im Mittelpunkt, das bis heute kontrovers diskutiert wird: der Umgang der Bibel mit Gewalt und Sexualität.</strong> <strong>Die renommierte Alttestamentlerin Univ.-Prof.in Dr. Dr. h.c. Irmtraud Fischer sprach mit Dr. Johannes Rauchenberger, Leiter des KULTUM Graz, über Darstellungen von Gewalt und Sexualität in den Schriften des Alten Testaments. Dabei ging es nicht nur um die Inhalte biblischer Erzählungen, sondern auch um die Frage, wie diese Texte aus heutiger Perspektive gelesen und verstanden werden können.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Biblische Texte als Zeugnisse von Gewalterfahrungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Frage, wie Menschen in biblischen Texten mit Erfahrungen von Gewalt umgehen. Fischer richtete den Blick dabei auf die lange Geschichte der Traumabewältigung und darauf, wie Gewalterfahrungen über Generationen hinweg in Erzählungen und Überlieferungen ihren Ausdruck finden. Die biblischen Schriften verschweigen dabei vielfach weder Gewalt noch Sexualität. Gerade diese Offenheit eröffnet für Fischer die Möglichkeit, die Texte auch als Zeugnisse menschlicher Erfahrungen zu lesen – einschließlich ihrer Widersprüche und Abgründe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Opfer im Mittelpunkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Perspektive des Gesprächs war die Anwaltschaft für die Opfer. Statt Gewalt lediglich als Bestandteil großer religiöser oder historischer Erzählungen zu betrachten, ging es darum, die Erfahrungen der Betroffenen sichtbar zu machen. Damit verbindet sich auch eine feministische Lesart der Bibel. Sie fragt danach, welche Stimmen in den Texten gehört werden, welche Perspektiven fehlen und wie Frauen und andere Opfer von Gewalt in den biblischen Geschichten dargestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Plädoyer gegen Antisemitismus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unüberhörbar war im Gespräch zudem Fischers Plädoyer gegen Antisemitismus. Gerade die Auseinandersetzung mit den biblischen Schriften verlangt aus ihrer Sicht einen differenzierten Blick auf ihre jüdischen Ursprünge und Überlieferungstraditionen. Die Beschäftigung mit dem Alten Testament kann deshalb nicht losgelöst von seiner jüdischen Geschichte und Gegenwart erfolgen. Eine kritische Auseinandersetzung mit biblischen Gewalttexten bedeutet zugleich, vereinfachenden und antisemitischen Deutungsmustern entgegenzutreten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">36 Bilder von Eilfried Huth als Ausgangspunkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anlass für das Gespräch waren 36 Bilder des renommierten Architekten Eilfried Huth, die in der Ausstellung „Gott hat kein Museum #02“ im KULTUM Graz zu sehen sind. Die Veranstaltung verband damit theologische Reflexion und zeitgenössische Kunst. Die Arbeiten Huths bildeten den visuellen Ausgangspunkt für ein Gespräch, das weit über eine klassische Bibelauslegung hinausging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine aktuelle Auseinandersetzung mit der Bibel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch zwischen Irmtraud Fischer und Johannes Rauchenberger machte deutlich, wie aktuell die Auseinandersetzung mit biblischen Texten sein kann. Gewalt, Sexualität, Opfererfahrungen, Geschlechterrollen und Antisemitismus sind nicht nur historische Themen, sondern berühren auch gesellschaftliche Debatten der Gegenwart. Die feministische Bibelauslegung eröffnet dabei neue Perspektiven auf bekannte Texte – und lenkt den Blick auf diejenigen Stimmen, die in traditionellen Interpretationen häufig überhört wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Film und Produktion: David Immanuel Rauchenberger</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>
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		<title>Zwei Museen, eine Ausstellung: 1.000 Jahre unterwegs zwischen Kärnten und der Steiermark</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/zwei-museen-eine-ausstellung-1-000-jahre-unterwegs-zwischen-kaernten-und-der-steiermark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:03:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was brachte Menschen über Jahrhunderte dazu, zwischen Kärnten und der Steiermark unterwegs zu sein? Anlässlich der Inbetriebnahme der Koralmbahn widmen das Museum für Geschichte in Graz und das KÄRNTEN.MUSEUM in [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was brachte Menschen über Jahrhunderte dazu, zwischen <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=K%C3%A4rnten">Kärnten</a> und der <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Steiermark">Steiermark</a> unterwegs zu sein? Anlässlich der Inbetriebnahme der <a href="https://www.unsereoebb.at/de/suedstrecke" target="_blank" rel="noopener">Koralmbahn</a> widmen das Museum für Geschichte in Graz und das KÄRNTEN.MUSEUM in Klagenfurt der wechselvollen Beziehung beider Bundesländer eine gemeinsame kulturhistorische Ausstellung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 14. Dezember 2025 verbindet die Koralmbahn die Steiermark und Kärnten auf neue Weise. Die moderne Verkehrsverbindung liefert zugleich den Anlass, zurückzuschauen: Denn Menschen, Waren und Wissen bewegten sich bereits lange vor dem Bau moderner Bahnstrecken zwischen den Regionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong><a href="https://www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte" target="_blank" rel="noopener">Museum für Geschichte in Graz</a></strong> und das <a href="https://landesmuseum.ktn.gv.at/standorte/kaerntenmuseum" target="_blank" rel="noopener"><strong>KÄRNTEN.MUSEUM in Klagenfurt</strong> </a>greifen diese Geschichte in einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt auf. Auf insgesamt rund 800 Quadratmetern an beiden Standorten zeichnet die Schau historische Verbindungen zwischen Kärnten und der Steiermark über einen Zeitraum von rund 1.000 Jahren nach.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Menschen sich auf den Weg machten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht eine ebenso einfache wie weitreichende Frage: Warum haben sich Menschen in diesem Raum überhaupt auf den Weg gemacht? Die Antworten darauf strukturieren die Ausstellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen waren unterwegs, um zu überleben, Herrschaft auszuüben und Gebiete zu verwalten. Sie reisten, um Handel zu treiben und Arbeit zu finden, um zu forschen und zu lernen – oder schlicht, um Erholung zu suchen. Mobilität erscheint damit nicht allein als Geschichte von Verkehrswegen und technischen Entwicklungen, sondern vor allem als Geschichte menschlicher Bedürfnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung richtet ihren Blick entsprechend auf ganz unterschiedliche Formen der Bewegung. Wirtschaftliche Interessen und politische Macht spielen dabei ebenso eine Rolle wie Bildung, wissenschaftlicher Austausch und Freizeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wege erzählen Geschichte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als verbindendes Element dienen die historisch nachweisbaren Wege zwischen den Gebieten der heutigen Bundesländer. Sie bilden gewissermaßen das Rückgrat der Ausstellung und zeigen, wie stark die Entwicklung beider Regionen von Austausch und Mobilität geprägt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei waren Wege nie nur geografische Verbindungen. Auf ihnen wurden Waren transportiert, Nachrichten und Wissen weitergegeben, politische Herrschaft organisiert und persönliche Beziehungen geknüpft. Wer sich bewegte und welche Möglichkeiten Menschen dafür zur Verfügung standen, erzählt zugleich viel über die gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Epoche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung betrachtet Mobilität deshalb als kulturhistorisches Phänomen. Sie fragt nicht nur danach, wohin Menschen reisten, sondern auch nach ihren Motiven und danach, wie diese Bewegungen die Beziehungen zwischen Kärnten und der Steiermark beeinflussten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Koralmbahn als neues Kapitel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Koralmbahn kommt zu den historischen Verbindungslinien nun eine neue hinzu. Was heute als modernes Infrastrukturprojekt erscheint, steht damit in einer langen Geschichte des Unterwegsseins zwischen beiden Regionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass sich zwei Museen in zwei Bundesländern gemeinsam dieser Geschichte widmen, ist konsequent: Die Ausstellung verteilt sich auf Graz und Klagenfurt und macht die Verbindung zwischen Kärnten und der Steiermark nicht nur zum Thema, sondern auch zum Prinzip ihrer Präsentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wird aus der Eröffnung einer neuen Bahnstrecke der Ausgangspunkt für einen Blick auf 1.000 Jahre Mobilität – und auf die Frage, wie Wege, Reisen und Austausch Regionen miteinander verbinden und verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/aufbruch" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/aufbruch</a></p>
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		<title>„Nach dem Krieg“ &#8211; Ausstellung im Museum für Geschichte zeigt den Neuanfang in der Steiermark nach 1945.</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/geschichte-steiermark-nach-1945/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 13:08:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum für Geschichte in Graz widmet sich mit der Ausstellung „Nach dem Krieg. Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau für die Steiermark“ den schwierigen Jahren nach 1945. Die Schau zeigt, wie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museum für Geschichte in Graz widmet sich mit der Ausstellung „Nach dem Krieg. Humanitäre Hilfe und Wiederaufbau für die Steiermark“ den schwierigen Jahren nach 1945. Die Schau zeigt, wie internationale Hilfe, staatliche Programme und politische Interessen den Wiederaufbau einer vom Krieg schwer getroffenen Region prägten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Zweiter+Weltkrieg">Zweite Weltkrieg</a> 1945 endete, lag die <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Steiermark">Steiermark</a> in weiten Teilen am Boden. Städte waren von Bombenangriffen gezeichnet, Verkehrswege und Infrastruktur zerstört, die wirtschaftliche Situation prekär. Gleichzeitig stand das Land vor einer weiteren Herausforderung: Mitte 1946 lebten noch mehr als 80.000 Nichtösterreicher als Kriegsflüchtlinge in der Steiermark. Mehr als 17.000 von ihnen waren in Massenquartieren untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Versorgungslage war angespannt. Ohne internationale Unterstützung drohten wirtschaftlicher Zusammenbruch und Hungersnöte. Die Ausstellung „Nach dem Krieg“ im Museum für Geschichte nimmt diese Situation zum Ausgangspunkt und untersucht, wie humanitäre Hilfe und Wiederaufbau in den ersten Nachkriegsjahren organisiert wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hilfe zwischen Solidarität und Politik</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei richtet die Schau den Blick bewusst über die Geschichte einzelner Hilfsorganisationen hinaus. Humanitäre Hilfe erscheint nicht als isolierte Leistung internationaler NGOs, sondern als komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatliche Programme, internationale Organisationen und nichtstaatliche Hilfswerke wirkten nebeneinander und teilweise miteinander. Gleichzeitig war die Steiermark nach 1945 Teil der politischen Ordnung der Besatzungszeit. Damit stellt sich auch die Frage, in welchem Verhältnis humanitäres Engagement und Besatzungspolitik standen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung untersucht somit nicht nur, wer geholfen hat, sondern auch, unter welchen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen Hilfe möglich wurde. Solidarität, strategische Interessen und politische Einflussnahme konnten dabei eng miteinander verbunden sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Blick auf die Anfänge moderner Solidarität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach dem Krieg“ versteht die unmittelbare Nachkriegszeit zugleich als eine historische Zäsur für das internationale Hilfssystem. Die Erfahrungen von Krieg, Flucht, Hunger und Zerstörung führten zu neuen Formen grenzüberschreitender Zusammenarbeit und legten wichtige Grundlagen für die moderne humanitäre Hilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgehend von der Situation in der Steiermark öffnet die Ausstellung deshalb eine größere Perspektive. Sie fragt danach, wie internationale Solidarität entsteht, welche Rolle staatliche und private Akteure dabei spielen und wo humanitäres Handeln auf politische Interessen trifft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen besitzen auch Jahrzehnte später Aktualität. Angesichts neuer Kriege, Fluchtbewegungen und geopolitischer Konflikte steht das internationale Hilfssystem erneut vor grundlegenden Herausforderungen. Die historische Betrachtung der Jahre nach 1945 bietet damit nicht nur einen Blick zurück, sondern auch Anlass, über die Möglichkeiten und Grenzen humanitärer Hilfe in der Gegenwart nachzudenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschichte mit aktuellem Bezug</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Museum für Geschichte verbindet regionale Geschichte mit einer internationalen Perspektive. Der Wiederaufbau der Steiermark wird dabei als Teil einer größeren Geschichte von Krieg, Flucht, Versorgung und Solidarität sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach dem Krieg“ zeigt damit eine Zeit, in der Hilfe überlebensnotwendig war – und macht zugleich deutlich, dass humanitäres Engagement nie unabhängig von politischen Rahmenbedingungen betrachtet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>„Durch die Blume&#8221;: Wenn Blumen mehr erzählen als nur Farbe und Duft</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/durch-die-blume-wenn-blumen-mehr-erzaehlen-als-nur-farbe-und-duft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 13:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Volkskundemuseum Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Antoniuskirche Kunstprojekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzen intelligente Mitgestalter]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkskundemuseum Paulustor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Volkskundemuseum am Paulustor eröffnet die Ausstellung „Durch die Blume. Geschichten vom Schenken&#8221; neue Perspektiven auf die Sprache der Blumen. Sie zeigt, wie Pflanzen Liebe, Trost und Versöhnung ausdrücken – [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong class="">Im Volkskundemuseum am Paulustor eröffnet die Ausstellung „Durch die Blume. Geschichten vom Schenken&#8221; neue Perspektiven auf die Sprache der Blumen. Sie zeigt, wie Pflanzen Liebe, Trost und Versöhnung ausdrücken – und warum der frische Blumenstrauß als Geschenk eine relativ junge Erfindung ist.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr als nur hübsch: Die geheime Sprache der Blumen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Blumen begleiten uns durch alle großen und kleinen Momente des Lebens. Ob als Liebesbeweis, Dankeschön, Trostspender oder Versöhnungsangebot – sie transportieren Gefühle, für die Worte manchmal nicht ausreichen. Doch hinter dem scheinbar selbstverständlichen Gesten stecken oft unsichtbare gesellschaftliche Regeln und kulturelle Codes. Die Ausstellung im Volkskundemuseum am Paulustor widmet sich genau dieser facettenreichen Welt floraler Geschenke und beleuchtet ihre symbolische, politische und persönliche Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glas, Papier und Stoff: Die Vorfahren des Blumenstraußes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer heute zum Blumenladen um die Ecke geht, tut etwas, das erst seit etwa 150 Jahren selbstverständlich ist: frische Blumen verschenken. Zuvor waren es kunstvoll gefertigte Bouquets aus Glas, Papier oder Stoff, die als geschätzte und vor allem beständige Gaben dienten. Die Schau erzählt von dieser Wandlung und zeigt, wie regionale Kunstblumen-Manufakturen einst ganze Handwerksstränge prägten. Damit wird sichtbar, dass unser heutiger Umgang mit Blumen keineswegs in Stein gemeißelt ist, sondern sich im Laufe der Zeit stark verändert hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflanzen als intelligente Mitgestalter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung blickt aber nicht nur zurück, sondern auch in die Gegenwart und Zukunft. Aktuelle Perspektiven zeigen Pflanzen als intelligente Mitgestalter unserer Umwelt. Zudem wird die Rolle von Blumen als Ausdruck von Selbstfürsorge und bewusster Zuwendung beleuchtet – ein Thema, das in unserer heutigen Zeit neue Bedeutung gewinnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunstprojekt in der Antoniuskirche: Forget-Me-Not</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Museumsschau durch das Kunstprojekt „Forget-Me-Not / Vergissmeinnicht&#8221; von Regula Dettwiler in der Antoniuskirche. Gemeinsam eröffnen Ausstellung und Kunstprojekt neue Perspektiven auf die Sprache der Blumen in Vergangenheit und Gegenwart und laden dazu ein, das Schenken und Empfangen von Blumen mit frischen Augen zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtung!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunstinstallation „Forget-Me-Not / Vergissmeinnicht“ von Regula Dettwiler ist aufgrund von Veranstaltungen in den folgenden Zeiträumen nicht zu sehen: 15.06.–07.07. sowie 05.10.–14.10.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bitten vielmals um Verständnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/volkskunde/unser-programm/ausstellungen/event/durch-die-blume-2" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/</a></p>
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		<title>Klang, Latex und Raum: Peter Kutin aktiviert Liesl Raffs Installationen im Rahmen von „Hybrid Pleasures&#8221; im Kunsthaus Graz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/klang-latex-und-raum-peter-kutin-aktiviert-liesl-raffs-installationen-im-rahmen-von-hybrid-pleasures-im-kunsthaus-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 07:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine sich verdichtende Klanglandschaft, akustische Schichtungen und eine Live-Performance – Peter Kutin verwandelt die Installationen von Liesl Raff in ein temporäres, sich ständig veränderndes Gesamtkunstwerk. Im Rahmen der Ausstellung „Hybrid [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine sich verdichtende Klanglandschaft, akustische Schichtungen und eine Live-Performance – Peter Kutin verwandelt die Installationen von Liesl Raff in ein temporäres, sich ständig veränderndes Gesamtkunstwerk.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Ausstellung „Hybrid Pleasures. Helen Chadwick Supported by Liesl Raff&#8221; bringt der Klangkünstler Peter Kutin die Installationen von Liesl Raff zum Klingen – und darüber hinaus. Ausgehend von einer gemeinsamen Zusammenarbeit im Jahr 2024 entstehen aus gemeinsamen Soundobjekten akustische Schichtungen, die sich im Laufe des Nachmittags entfalten und schließlich in eine Live-Performance übergehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Peter Kutins Arbeit an Schnittstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei entsteht, ist mehr als eine Begleitung der Ausstellung: Klang, Latex und Raum verschränken sich zu einer temporären Installation, die sich von Moment zu Moment verändert. Peter Kutin, der an der Schnittstelle von Klangkunst, elektronischer Musik und experimentellen Medien arbeitet, verbindet Sound mit Objekt, Raum und Bewegung – und macht so das Ausstellungsgeschehen selbst zur performativen Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Begegnung, die zeigt, wie sehr Klang einen Raum nicht nur füllen, sondern grundlegend verwandeln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz</a></p>
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		<item>
		<title>PPSsssst! Lena Violetta Leitner breitet eine freundliche Alien-Infektion im Kunsthaus Graz aus</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ppssssst-lena-violetta-leitner-breitet-eine-freundliche-alien-infektion-im-kunsthaus-graz-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 11:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Graz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parasitäre Pflanzen als Vorbild für Fürsorge und Kooperation – Lena Violetta Leitners Installation im Space04 des Kunsthaus Graz lädt zum Eintauchen und Umdenken ein. Was wäre, wenn eine Infektion keine [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Lena Violetta Leitner. PPSsssst! Friendly Alien Infection in Progress" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/A9FGtgL5F3I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Parasitäre Pflanzen als Vorbild für Fürsorge und Kooperation – Lena Violetta Leitners Installation im Space04 des Kunsthaus Graz lädt zum Eintauchen und Umdenken ein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn eine Infektion keine Bedrohung wäre, sondern eine Einladung? Im Space04 des Kunsthaus Graz breitet sich derzeit etwas aus – leise, freundlich und mit gutem Grund. <a href="https://www.museumsfernsehen.de/tag/lena-violetta-leitner/">Lena Violetta Leitners </a>Installation „PPSsssst! Friendly Alien Infection in Progress&#8221; ist noch bis Sonntag, 5. Juli zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inspiriert von parasitären Pflanzen, die in der Natur nicht nur nehmen, sondern komplexe Beziehungen eingehen, fragt die Arbeit nach anderen Modellen des Zusammenlebens: Wie kann Abhängigkeit zur Fürsorge werden? Was bedeutet Kooperation jenseits menschlicher Vorstellungen? Und was lässt sich von Lebewesen lernen, die wir zunächst als fremd oder störend wahrnehmen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation lädt dazu ein, kurz innezuhalten, abzukühlen und einzutauchen – um vielleicht mit einer veränderten Sicht auf Koexistenz wieder nach draußen zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Fundamentalismus und Kunst: Hannes Priesch zu Gast bei im Kultum Graz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/fundamentalismus-und-kunst-hannes-priesch-zu-gast-bei-im-kultum-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 14:47:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Religiöser Fundamentalismus, vereinnahmt von politischen Extremen – und Bibelbilder, die diese Vereinnahmung schon vor zwei Jahrzehnten künstlerisch hinterfragten. Hannes Priesch war Gast der 19. Themenführung im KULTUM Graz. Religiöser Fundamentalismus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/fundamentalismus-und-kunst-hannes-priesch-zu-gast-bei-im-kultum-graz/">Fundamentalismus und Kunst: Hannes Priesch zu Gast bei im Kultum Graz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="„Fundamentalismus“: Hannes Priesch zu Gast bei Johannes Rauchenberger in „Gott hat kein Museum”" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/fD_iqaXeMNQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Religiöser Fundamentalismus, vereinnahmt von politischen Extremen – und Bibelbilder, die diese Vereinnahmung schon vor zwei Jahrzehnten künstlerisch hinterfragten. Hannes Priesch war Gast der 19. Themenführung im KULTUM Graz.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Religiöser Fundamentalismus wird zum immer drängenderen Thema – und mit ihm die Frage, wie die extreme Rechte Religion für ihre Zwecke instrumentalisiert: in den USA mit Konvertiten, Apokalyptikern und Erlösungsfiguren, aber auch in Deutschland und Österreich, wo Parteien christliche Feste schamlos für Werbestrategien kapern. Am 27. Juni 2026 war der österreichisch-amerikanische Künstler Hannes Priesch gemeinsam mit Werner Reiterer Special Guest bei Kurator Johannes Rauchenberger in der 19. Themenführung der großen Schau „Gott hat kein Museum&#8221;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rauchenberger machte zu Beginn ein bemerkenswertes Bekenntnis: Es war gerade Prieschs Werk, das ihn überhaupt erst dazu brachte, sich mit dem Thema Fundamentalismus auseinanderzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bibelbilder als Antwort auf 9/11</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Priesch, der in den 1990er- und 2000er-Jahren in New York lebte und auch amerikanischer Staatsbürger ist, beschäftigte sich nach den Anschlägen vom 11. September intensiv mit dem wachsenden religiösen Fundamentalismus in Amerika – besonders während der Regierungszeit von George W. Bush. Über ein Jahrzehnt hinweg entstanden seine „Bibelbilder&#8221;, die sich vor allem mit Stellen des Alten Testaments auseinandersetzen, die von der Eifersucht Gottes, vom zweischneidigen Heil und angedrohten Unheil erzählen – „God&#8217;s Statements&#8221; im entstehenden Monotheismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine zentrale Installation war 2007 beim Symposium „Kunst zu glauben&#8221; anlässlich des 70. Geburtstags von Bischof Egon Kapellari im Stiegenaufgang zum Minoritensaal zu sehen. Die zugrundeliegende Bibelstelle (Dtn 32, 39-42) hielt Priesch 2004 als Malerei fest. Ohne den Religionswissenschaftler Jan Assmann (1938–2024) gekannt zu haben, trifft sein Werk dabei den Kern von dessen vieldiskutierter These zur Jahrtausendwende: der Korrelation von Monotheismus und Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werke im Dachboden der Ausstellung „Gott hat kein Museum&#8221; werden so zu einem umso eindringlicheren Protest gegen die gegenwärtige politische Vereinnahmung von Religion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/fundamentalismus-und-kunst-hannes-priesch-zu-gast-bei-im-kultum-graz/">Fundamentalismus und Kunst: Hannes Priesch zu Gast bei im Kultum Graz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kunst, Religion und die gesellschaftliche Bedeutung des Fundamentalismus. Werner Reiterer im Gespräch mit Johannes Rauchenberger</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/kunst-religion-und-die-gesellschaftliche-bedeutung-des-fundamentalismus-werner-reiterer-im-gespraech-mit-johannes-rauchenberger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:18:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Werner Reiterer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Gott hat kein Museum“ spricht der österreichische Künstler Werner Reiterer mit Kurator Johannes Rauchenberger über Kunst, Religion und die gesellschaftliche Bedeutung des Fundamentalismus. Ausgangspunkt des Gesprächs [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="„Fundamentalismus“: Werner Reiterer zu Gast bei Johannes Rauchenberger in „Gott hat kein Museum”" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/NwkN4NgZjjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Ausstellungsreihe <strong>„Gott hat kein Museum“</strong> spricht der österreichische Künstler Werner Reiterer mit Kurator Johannes Rauchenberger über Kunst, Religion und die gesellschaftliche Bedeutung des Fundamentalismus. Ausgangspunkt des Gesprächs sind Reiterers Werke in der Ausstellung, darunter die Installation <strong>„Draft for an Altar“</strong> (2008) sowie das Werk <strong>„Wer Wind sät …“</strong> (2014), dessen metaphorische Aussage angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen neue Aktualität gewinnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht die Frage, wie religiöser Fundamentalismus und die politische Vereinnahmung christlicher Symbole durch rechtspopulistische und extrem rechte Bewegungen künstlerisch reflektiert werden können. Reiterers Arbeiten setzen bewusst auf Ironie und kritische Distanz, um den Missbrauch religiöser Motive sichtbar zu machen und Denkanstöße zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch entwickelt Reiterer zudem einen kunsttheoretischen Ansatz, der Kunst im Spannungsfeld von Theologie, Philosophie und Ästhetik verortet. Seine jüngeren Arbeiten zu Heiligenfiguren versteht der Künstler als Auseinandersetzung mit den frühen Biografien der westlichen Kulturgeschichte und als Reflexion über individuelle Identität und gesellschaftliche Werte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter:<a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener"> kultum.at</a></p>
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		<title>Poems &#038; Prayers: Heribert Friedl und die Sprache als spirituelles Bild</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[KULTUM Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Andachtsbild zeitgenössisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Wort. Eine Farbfläche. Ein Gebet. Der Grazer Künstler Heribert Friedl zeigt im KULTUM, wie aus existenzieller Trauer eine Bildsprache von großer Einfachheit und Schönheit entstehen kann. Heribert Friedl ist [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Heribert Friedl über &quot;Poems &amp; Prayers&quot; in &quot;Gott hat kein Museum&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/rDTbZ8y4pqk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Wort. Eine Farbfläche. Ein Gebet. Der Grazer Künstler Heribert Friedl zeigt im KULTUM, wie aus existenzieller Trauer eine Bildsprache von großer Einfachheit und Schönheit entstehen kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heribert Friedl ist seit Jahrzehnten für seine „nonvisualobjects&#8221; bekannt – Werke, die das Unsichtbare ins Zentrum stellen, oft über das Medium Duft. Nun ist im KULTUM Graz eine neue, radikal andere Werkserie zu erleben: „Poems &amp; Prayers&#8221; – kleine, auf MDF-Platten gemalte Bilder, die ein einziges englisches Wort oder einen kurzen Satz tragen und diesen mit wohldosierten Farbflächen verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der 18. Themenführung von „Gott hat kein Museum&#8221; war Friedl zu Gast bei Kurator Johannes Rauchenberger und erzählte, wie diese Bilder entstanden sind: aus einem Moment existenzieller Trauer, der sich in Sprache verdichtet hat. Die Poems – oft nur ein einziges Wort – werden dabei zu berührenden Nachrufen in eine Welt, von der man nicht wissen kann, ob sie existiert. Vielleicht kann man sie glauben. Es sind sprachliche Ikonen von Sehnsucht und Trost. Am Ende, so Friedl, sind diese Bilder auch Gebete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein zeitgenössisches Stundenbuch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schriftschnitt der Wörter verweist auf eine andere Zeit, vielleicht auf eine andere Glaubens- und Geschlechterordnung. Die Bilder sind klein, konzentriert, von großer innerer Stille. Nach ihrer erstmaligen Präsentation im KULTUMUSEUM Graz zum Jahreswechsel 2023/24 wurden die Werke vom KULTUM erworben und in einem Büchlein versammelt: rechts ein Wort, ein Satz, ein Ausruf – links dasselbe Wort auf Englisch als Bild. Jede Seite wird zum zeitgenössischen Andachtsbild. Die Sammlung gleicht einem Gebetbuch – oder einer radikal gegenwärtigen Aktualisierung eines mittelalterlichen Stundenbuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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