Rechtsterrorismus seit 1945. Zeithistorische Perspektiven | Barbara Manthe

Ein Vortrag der Schwerpunktreihe “Rechtsaußen” im Theodor-Heuss-Haus

Rechtsterrorismus gehört zur Geschichte der Bundesrepublik. Mit der Wiedervereinigung 1990 eskalierte die Gewalt, doch schon in der Bonner Republik fielen Jüdinnen und Juden, Menschen mit Migrationshintergrund, politisch Andersden-kende oder Homosexuelle rechtsradikaler Brutalität zum Opfer. Öffentlichkeit und Politik bagatellisierten diese Gewalt-taten jedoch weitgehend.

Barbara Manthe untersucht Ursachen, Motive und Formen rechtsradikaler Gewalt in Westdeutschland seit 1945 sowie die öffentliche Reaktion darauf. Im Theodor-Heuss-Haus stellt sie ihre Ergebnisse vor und fragt nach der historischen Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex.

Dr. Barbara Manthe ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld. 2015-2017 arbeitete sie als Referentin für den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Natio-nalsozialistischer Untergrund“ im Landtag NRW. Zurzeit forscht sie über „Rechtsradikale Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland 1949-1990“.

Mehr unter: www.theodor-heuss-haus.de

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