Die Heidi Horten Collection gewährt in einem Video einen Einblick in das Werk der österreichischen Künstlerin Melanie Thöni. Im Mittelpunkt stehen ihre Gemälde „Fake Fur“ und „Tiroler Grauvieh“, anhand derer sie zentrale Themen ihres Schaffens erläutert.
Thöni setzt sich mit alpinen Traditionen, Heimatbildern und gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander. Dabei verbindet sie persönliche Erfahrungen mit einem kritischen Blick auf kulturelle Zuschreibungen und Identitätskonzepte. Ihre Arbeiten hinterfragen, wie Vorstellungen von Heimat, Zugehörigkeit und Geschlecht entstehen und welche Klischees damit verbunden sind.
Mit Humor und subtiler Ironie untersucht die Künstlerin die Spannungsfelder zwischen Tradition und Gegenwart, Authentizität und Projektion. Motive aus dem alpinen Raum werden dabei zu Ausgangspunkten für eine Auseinandersetzung mit Vielfalt, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Das Video zeigt, wie Melanie Thöni vertraute Bilder und Symbole neu interpretiert und ihnen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen einschreibt. Ihre Werke eröffnen so einen vielschichtigen Blick auf Identität, Herkunft und die Konstruktion kultureller Zugehörigkeit.
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