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	<title>C/O Berlin &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Premier Plat. Christoph Niemann über seine künstlerische Intervention im C/O Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 05:37:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der zehnten „Artistic Intervention“ im C/O Berlin verwandelt Christoph Niemann das Café in eine ortsspezifische Installation, die von den Anfängen der Fotografie inspiriert ist. „Premier Plat“ vereint Fotografie, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Rahmen der zehnten „Artistic Intervention“ im C/O Berlin verwandelt <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Christoph+Niemann">Christoph Niemann </a>das Café in eine ortsspezifische Installation, die von den Anfängen der Fotografie inspiriert ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Premier Plat“ vereint Fotografie, Zeichnung, Webkunst, Architektur und Raum. Ausgehend von frühen Fotografien von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Nicéphore_Niépce" target="_blank" rel="noopener">Nicéphore Niépce</a> entwickelt Niemann ein Werk, das darüber nachdenkt, wie Bilder entstehen, interpretiert und erlebt werden – und wie unsere Perspektive als Betrachter Teil des Kunstwerks selbst wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die in Zusammenarbeit mit der Textildesignerin Veronika Aumann entstandene Installation setzt fotografische Motive in ein großformatiges Webwerk um.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Video spricht Christoph Niemann über die Entstehung von „Premier Plat“ und die Ideen hinter der Installation. Die Installation ist noch bis zum <strong>2. September 2026</strong> im Amerika Haus zu sehen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org/de/christoph-niemann" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org/de/christoph-niemann</a></p>
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		<title>C/O Berlin startet in die Saison: Vier neue Ausstellungen zwischen Fotografie, Politik und Poesie</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/c-o-berlin-startet-in-die-saison-vier-neue-ausstellungen-zwischen-fotografie-politik-und-poesie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 12:05:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ab September 2026 eröffnet C/O Berlin ein vielfältiges Herbstprogramm mit vier Positionen, die das Spektrum der zeitgenössischen Fotografie und künstlerischen Intervention neu ausloten. Von einer großen Retrospektive der US-amerikanischen Künstlerin [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab September 2026 eröffnet C/O Berlin ein vielfältiges Herbstprogramm mit vier Positionen, die das Spektrum der zeitgenössischen Fotografie und künstlerischen Intervention neu ausloten. Von einer großen Retrospektive der US-amerikanischen Künstlerin Carrie Mae Weems über zypriotische Landschaftsfotografie und atomare Spurensuche bis hin zu einer typografischen Intervention im Café – das Haus am Amerika Haus zeigt, wie eng Kunst, Geschichte und Gesellschaft verknüpft sind.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Carrie Mae Weems: Geschichte, Identität und der berühmte Küchentisch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>The Heart of the Matter</em> präsentiert C/O Berlin vom 12. September 2026 bis 3. Februar 2027 eine umfassende Retrospektive der einflussreichsten US-amerikanischen Künstlerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carrie_Mae_Weems" target="_blank" rel="noopener">Carrie Mae Weems</a>. Über 100 Fotografien und Videos zeigen, wie sie seit mehr als vier Jahrzehnten mit Macht, Erinnerung und Sichtbarkeit arbeitet. Ihr Werk hinterfragt, wer in der Geschichte gesehen wird und wer unsichtbar bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Höhepunkten gehört die ikonische <em>Kitchen Table Series</em> (1990), in der Weems sich selbst am Küchentisch in verschiedenen Rollen inszeniert und Fragen von Liebe, Partnerschaft und Geschlechterrollen verhandelt. Auch frühe Arbeiten wie <em>Family Pictures and Stories</em> (1978–1984), in denen Familienfotos mit autobiografischen Texten verbunden werden, sowie die neue Serie <em>Preach</em> (2024) über Schwarze Glaubensgemeinschaften sind zu sehen. Die Videoinstallation <em>Leave Now!</em> (2022) erzählt zudem die Geschichte ihres Großvaters, eines Landarbeiters im Süden der USA. Die Schau ist ein Projekt der Galleria d’Italia in Zusammenarbeit mit Aperture und wird von Boaz Levin für C/O Berlin adaptiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stelios Kallinikou: Wo Natur auf Militär trifft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 12. September 2026 bis 20. Januar 2027 zeigt C/O Berlin mit <em>Cliffs Among Dreams</em> Arbeiten des zypriotischen Künstlers <a href="https://stelioskallinikou.com" target="_blank" rel="noopener">Stelios Kallinikou</a>. Seit über einem Jahrzehnt fotografiert und filmt er die Halbinsel Akrotiri im Süden Zyperns – ein Gebiet, in dem ökologische Vielfalt und militärische Nutzung aufeinandertreffen. Akrotiri ist eine britische Militärbasis mit einem aktiven Luftwaffenstützpunkt der Royal Air Force, beherbergt aber auch den größten Salzsee der Insel, ein wichtiges Feuchtgebiet für Zugvögel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kallinikous Bilder zeigen Flamingos vor dem Hintergrund von Radar-Anlagen und führen vom Hafen von Limassol über den Salzsee bis zu den Klippen von Aetokremnos, einer bedeutenden archäologischen Fundstätte. In Fotografien, Filmen und skulpturalen Assemblagen verbindet er geopolitische Fragen mit erdgeschichtlichen Zeiträumen und Themen wie Migration, Zugehörigkeit und Aussterben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Susanne Kriemann: Die unsichtbaren Spuren der Atomzeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berliner Künstlerin <a href="https://susannekriemann.info" target="_blank" rel="noopener">Susanne Kriemann</a> widmet sich in <em>Im Fieber der Sonne flattern Schmetterlinge im Bauch</em> ebenfalls vom 12. September 2026 bis 20. Januar 2027 den verborgenen Hinterlassenschaften des Atom- und Industriezeitalters. Ausgangspunkt ist der 40. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, doch der Fokus liegt auf ehemaligen Uranabbaugebieten in Sachsen, Thüringen und im französischen Limousin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Technik der Autoradiografie lässt Kriemann radioaktive Stoffe direkt auf fotografischen Film wirken. Für ihre Werkreihe <em>Pechblende (Fever)</em> kombiniert sie uranhaltige Erze mit getrockneten Pflanzen aus sanierten Gebieten. Auch ihr eigenes Atelier wird zum Ausstellungsort: Unter den alten Holzdielen fand sie Schlacke aus der Schwerindustrie, die sie zu Pigment verarbeitet und in selbstgeschöpftes Papier einarbeitet. Die Schau fragt, wie sich unsichtbare, aber wirksame Energien wahrnehmen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ayşe Erkmen: Ein Satz, der alle Buchstaben verschluckt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als elfte <em>Artistic Intervention</em> im Café C/O Berlin x Bark Berlin präsentiert das Haus ab dem 12. September 2026 die Installation <em>Typed Types</em> der in Istanbul geborenen Künstlerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ayşe_Erkmen" target="_blank" rel="noopener">Ayşe Erkmen</a>. Eröffnet wird sie am 11. September 2026 im Rahmen der Berlin Art Week.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt ist das bekannte Pangramm <em>„The quick brown fox jumps over the lazy dog&#8221;</em>, das alle Buchstaben des Alphabets enthält und oft zur Demonstration von Schriftarten genutzt wird. Erkmen bringt den Satz als Vinylschrift auf die Café-Wände – in einer selbst entwickelten Typografie aus Schreibmaschinenzeichen. Die Buchstabenfolge wird immer kleiner, bis der Hund schließlich zu verschwinden scheint. Das Werk spielt mit Sprache, Code und Bild und verweist auf das 200-jährige Jubiläum der Fotografie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://awgqd.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng07nerUzkPDSQ36QN4nJyA/WIFYfYu6Mf2F" target="_blank" rel="noopener">www.co-berlin.org</a></p>
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		<title>Wie Bilder uns verführen: „The Lure of the Image&#8221; bei C/O Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 08:57:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Memes, Dating-Apps, ASMR, Emojis und Verschwörungstheorien – die Ausstellung bei C/O Berlin legt offen, wie digitale Bilder unsere Wahrnehmung lenken, Gefühle provozieren und Meinungen formen. Eine Ausstellung über die Macht [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Memes, Dating-Apps, ASMR, Emojis und Verschwörungstheorien – die Ausstellung bei C/O Berlin legt offen, wie digitale Bilder unsere Wahrnehmung lenken, Gefühle provozieren und Meinungen formen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Ausstellung über die Macht des digitalen Bildes</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie locken, fesseln oder täuschen uns Bilder, die online zirkulieren? Dieser Frage geht „The Lure of the Image&#8221; bei C/O Berlin nach. 14 künstlerische Positionen setzen sich mit visuellen Phänomenen auseinander, die im Netz als Vehikel für Kommunikation, Kritik und Komik dienen – und dabei unsere soziale, kulturelle und politische Umgebung mitgestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Social-Media-Feeds bis zu Verschwörungsbildern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung lädt ein, die visuellen Welten von Social-Media-Feeds, Dating-App-Profilen, Beauty-Filtern, Memes, ASMR-Videos, Emojis, computergenerierten Bildern und pixeligen Screenshots zu erkunden. Dabei legen die Arbeiten die komplexen Mechanismen digitaler Verführung frei – von Algorithmen bis zu Datensätzen, die Aufmerksamkeit lenken, Gefühle provozieren und Meinungen beeinflussen. Die räumliche Inszenierung wechselt bewusst zwischen Überwältigung und Reflexion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ausgewählte Positionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zoé Aubry archiviert in ihrer Installation <strong>#Ingrid</strong> (2022) eine digitale Protestbewegung, die entwürdigende Tatbilder gegen Frauen durch würdige kollektive Erinnerungsbilder ersetzt. Dina Kelberman verdichtet in <strong>The Wave</strong> (2025) tausende ASMR-Clips zu einer überwältigenden Bild- und Klanglandschaft, die zwischen Entspannung und Reizüberflutung oszilliert. Joiri Minaya hinterfragt in <strong>#dominicanwomengooglesearch</strong> (2016) stereotype Darstellungen weiblicher Körper im Netz und legt koloniale Blickregime offen, die Suchalgorithmen reproduzieren. Jenny Rova reflektiert in <strong>A MILF DREAM – My matches on Tinder</strong> (2024), wie Intimität und Begehren in standardisierten Bildlogiken verhandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viktoria Binschtok untersucht in <strong>Digital Semiotics</strong> (2024–2025) die politischen und gesellschaftlichen Implikationen von Emojis – wie diese in bestimmten Kontexten Zensur unterlaufen und Zusammenhalt fördern können. Noura Tafeche analysiert in <strong>Annihilation Core, Inherited Lore</strong> (2023–), wie „Kawaii&#8221;-Ästhetiken und popkulturelle Bildsprachen zur Verbreitung von Gewalt, Ideologien und Propaganda instrumentalisiert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kuratorisches Konzept und Publikation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung wurde ursprünglich kuratiert von Marco De Mutiis, Doris Gassert und Alessandra Nappo (Fotomuseum Winterthur) und für C/O Berlin von Boaz Levin adaptiert. Zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen. Weitere beteiligte Künstlerinnen und Künstler sind Sara Bezovšek, Sara Cwynar, Éamonn Freel x Lynski, Michael Mandiberg, Simone C Niquille, Jon Rafman und Hito Steyerl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org/" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>
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		<item>
		<title>Erste Berliner Walter Schels Retrospektive bei C/O Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 08:51:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Walter Schels 90. Geburtstag zeigt C/O Berlin mehr als 300 Arbeiten – und entdeckt eine bislang unbekannte, experimentelle Seite eines der bedeutendsten deutschen Fotografen. Ein Jubiläum, eine Entdeckung Anlässlich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu Walter Schels 90. Geburtstag zeigt C/O Berlin mehr als 300 Arbeiten – und entdeckt eine bislang unbekannte, experimentelle Seite eines der bedeutendsten deutschen Fotografen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Jubiläum, eine Entdeckung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anlässlich des 90. Geburtstags von Walter Schels (*1936 in Landshut) präsentiert C/O Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung F.C. Gundlach die erste große Retrospektive des Fotografen in Berlin. Mit mehr als 300 Arbeiten aus fast sieben Jahrzehnten ist die Ausstellung nicht nur Rückblick – sie ist eine Entdeckung. Denn die Sichtung mehrerer Tausend Prints aus dem Archiv des Fotografen förderte eine bislang nie gezeigte Werkhälfte zutage: ein umfangreiches experimentelles Œuvre, das den Blick auf Schels grundlegend verändert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bekannt durch Porträts – aber das ist nur die halbe Geschichte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schels wurde vor allem durch seine reduzierten, stark verdichtenden Schwarzweiß-Porträts bekannt, die er seit den 1980er-Jahren entwickelte. In Langzeitstudien und Serien wie „Blind&#8221;, „Noch mal leben&#8221; oder „trans*&#8221; richtet er den Blick auf Grundfragen menschlicher Existenz – von Neugeborenen bis zu Hundertjährigen, von Joseph Beuys, Angela Merkel und dem Dalai Lama bis zu unbekannten Menschen, von Tieren bis zu Pflanzen. Vor neutralem Hintergrund entstehen unmittelbar wirkende Begegnungen mit einem jeweils eigenständigen Gegenüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch parallel dazu entstand eine zweite Werkhälfte – die die Retrospektive nun erstmals sichtbar macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">New York in den 1960ern: Wo das Experimentelle begann</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen frühen Ausgangspunkt für Schels&#8217; zweispuriges Arbeiten bilden die in den 1960er und 1970er Jahren in New York entstandenen Serien. Neben Street Photography entstanden Nahaufnahmen von Kanaldeckeln, analoge Fotomontagen, Doppelbelichtungen und Überzeichnungen von Hochhäusern – surreale urbane Landschaften, die das Verhältnis von Individuum und Stadt ausloten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Transformation als Methode und Motiv</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Schels ist ein Bild nie fertig. Mit Übermalungen, Solarisationen und Collagen überschreitet er die Grenzen der Fotografie ins Malerische. In aktuellen abstrakten Arbeiten arbeitet er unmittelbar mit Fotochemikalien und Pflanzenfragmenten – die Materialität des fotografischen Prozesses selbst wird zum Bildgegenstand. Die Ausstellung präsentiert, wo immer möglich, originale Handabzüge, darunter großformatige Schwammentwicklungen und Abzüge, die Schels über die Jahre immer wieder überarbeitet hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">16° Fische: Eine poetische Selbstverortung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstellungstitel verweist auf Schels&#8217; Geburtskonstellation: Zum Zeitpunkt seiner Geburt stand die Sonne im Tierkreiszeichen Fische bei 16 Grad. Für den Künstler ist dies eine poetische Selbstverortung – verbunden mit Sensibilität, Intuition und dem Interesse an existenziellen Fragestellungen, das sein gesamtes Werk durchzieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuratiert von Sophia Greiff (C/O Berlin), Beate Lakotta, Sebastian Lux und Franziska Mecklenburg (Stiftung F.C. Gundlach). Zur Ausstellung erscheint eine Publikation bei Steidl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org/" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>
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		<title>Im Atelier mit Walter Schels</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/im-atelier-mit-walter-schels/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 12:45:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kontaktbögen, Notizbücher, Horoskope, eine erste Leica – das Hamburger Studio des Fotografen Walter Schels ist ein gewachsenes Archiv, das von Jahrzehnten künstlerischen Suchens erzählt. Ein Studio Visit anlässlich seiner Retrospektive [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontaktbögen, Notizbücher, Horoskope, eine erste Leica – das Hamburger Studio des Fotografen Walter Schels ist ein gewachsenes Archiv, das von Jahrzehnten künstlerischen Suchens erzählt. Ein Studio Visit anlässlich seiner Retrospektive bei C/O Berlin gewährt seltene Einblicke.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 arbeitet Walter Schels in einer lichtdurchfluteten ehemaligen Fabriketage in Hamburg – 300 Quadratmeter, die über die Jahre zu einem dichten Archiv geworden sind. Zwischen Fotografien, Kontaktbögen, Notizheften, Horoskopen und seiner ersten Leica wird ein Raum sichtbar, der nicht nur Arbeitsort ist, sondern selbst Zeugnis eines künstlerischen Lebens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Studio Visit, der anlässlich der Retrospektive „Walter Schels . 16° Fische&#8221; bei C/O Berlin erscheint, öffnen Schels und seine Partnerin, die Journalistin Beate Lakotta, die Türen zu diesem besonderen Ort. Was dabei sichtbar wird, ist mehr als ein Atelier: Es ist die Materialisierung einer künstlerischen Haltung, die von Suchen, Sammeln, Beobachten und Archivieren geprägt ist – und von der beharrlichen Frage, was ein Bild sichtbar machen kann, was Sprache nicht vermag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schels&#8217; Werk kreist um die großen Themen des menschlichen Lebens: Anfang und Ende, Erinnerung und Vergänglichkeit. Bekannt wurde er unter anderem durch seine eindringlichen Porträts von Sterbenden und Neugeborenen – Arbeiten, die das Leben in seinen äußersten Momenten zeigen und dabei eine stille, unsentimentale Würde bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Studio Visit macht greifbar, wie sehr bei Schels Werk und Persönlichkeit, Archiv und Gegenwart ineinandergreifen – und wie ein Atelier zum Spiegel eines ganzen künstlerischen Lebens werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzept und Redaktion: Paulina Weiß / Kamera und Schnitt: Vincent Schaack<br>© C/O Berlin Foundation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.de" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.de</a></p>
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		<title>Dörte Eißfeldt: Archipelago – Die Fotografie als lebendiger Körper</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/doerte-eissfeldt-archipelago-die-fotografie-als-lebendiger-koerper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Berlin 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Archipelago Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildende Kunst Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Dörte Eißfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelkammer Techniken]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentelle Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogramme]]></category>
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		<category><![CDATA[lebendiges Archiv Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Fotografie Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>C/O Berlin präsentiert mit „Archipelago“ eine außergewöhnliche Werkschau der Künstlerin Dörte Eißfeldt. Die Ausstellung bricht mit konventionellen Archivvorstellungen und zeigt Fotografie als einen Prozess, der niemals ganz abgeschlossen ist. Dörte [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>C/O Berlin präsentiert mit „Archipelago“ eine außergewöhnliche Werkschau der Künstlerin Dörte Eißfeldt. Die Ausstellung bricht mit konventionellen Archivvorstellungen und zeigt Fotografie als einen Prozess, der niemals ganz abgeschlossen ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dörte Eißfeldt, die ursprünglich aus den Bereichen Bildende Kunst und Film kommt, fand zur Fotografie, weil sie nach einem Medium suchte, das stärker „in der Welt verankert“ ist. Ihre Arbeit bei C/O Berlin umfasst fast fünf Jahrzehnte, verzichtet aber auf eine klassisch chronologische Erzählweise zugunsten thematischer „Konstellationen“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein „lebendiges Archiv“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel der Ausstellung, <strong>„Archipelago“</strong>, ist programmatisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Räumliche Struktur:</strong> Er bezieht sich auf die Anordnung von Vitrinen unterschiedlicher Höhe im Hauptraum, die wie eine Inselgruppe wirken.</li>



<li><strong>Metapher des Flusses:</strong> Gleichzeitig steht der Begriff für die Fluidität, die Eißfeldts Werk durchzieht. Wasser, Fluxus und der Zufall spielen eine zentrale Rolle in ihrem Schaffen.</li>



<li><strong>Prozesshaftigkeit:</strong> Eißfeldt präsentiert ein „lebendiges Archiv“. In den Vitrinen befinden sich Arbeiten auf lichtempfindlichem Papier – Fotogramme, die sich während der Dauer der Ausstellung durch den Lichteinfluss weiterentwickeln und verändern.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Der Körper des Bildes</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Eißfeldt ist ein Foto kein „Fenster“, durch das man passiv auf eine Szene blickt. Sie spricht stattdessen vom <strong>„Körper des Bildes“</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Experimentelle Technik:</strong> Sie experimentiert spielerisch in der Dunkelkammer mit verschiedenen Entwicklungs- und Drucktechniken sowie unterschiedlichen Oberflächen.</li>



<li><strong>Sichtbare Arbeit:</strong> Ihr geht es nicht darum, den Entstehungsprozess zu verbergen. Das „Wie“ der Herstellung und das Material sind ebenso wichtig wie das Motiv selbst.</li>



<li><strong>Reifeprozess:</strong> Bilder müssen für sie manchmal jahrelang „reifen“, bevor sie bereit für die Öffentlichkeit sind. Die Relevanz eines Bildes ist oft latent und findet erst nach langer Zeit ihren Moment.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Radikale Porträts und fragile Oberflächen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt die enorme Bandbreite ihres Werks – von experimentellen Skizzenbüchern und Künstlerbüchern bis hin zu einem radikalen Ansatz in der Porträtfotografie. Ein besonderes Exponat ist eine fast spiegelnde Arbeit, die fast gänzlich aus Silber besteht. Die Oberfläche ist extrem fragil; jede Berührung würde eine dauerhafte Spur hinterlassen – ein Sinnbild für die Unmittelbarkeit und Intimität ihrer Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>
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		<title>Graciela Iturbide: Augen zum Fliegen – Eine poetische Reise durch Mexiko</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/graciela-iturbide-augen-zum-fliegen-eine-poetische-reise-durch-mexiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Berlin 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Angel Woman Sonora]]></category>
		<category><![CDATA[Eyes to Fly With]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst 2026.]]></category>
		<category><![CDATA[Graciela Iturbide]]></category>
		<category><![CDATA[Juchitán Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[lateinamerikanische Kunst Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[mexikanische Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Retrospektive Iturbide]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das C/O Berlin präsentiert mit „Eyes to Fly With“ eine beeindruckende Retrospektive der mexikanischen Fotografin Graciela Iturbide. Über fünf Jahrzehnte hinweg hat sie ein Werk geschaffen, das Schmerz und Schönheit, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das C/O Berlin präsentiert mit „Eyes to Fly With“ eine beeindruckende Retrospektive der mexikanischen Fotografin Graciela Iturbide. Über fünf Jahrzehnte hinweg hat sie ein Werk geschaffen, das Schmerz und Schönheit, Rituale und Alltag auf einzigartige Weise miteinander verwebt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Graciela Iturbide gilt als eine der bedeutendsten Fotografinnen Lateinamerikas. Doch wie die Kuratoren bei C/O Berlin betonen, ist sie weit mehr als das: eine herausragende Künstlerin im weltweiten Pantheon der Fotografie, deren Werk von einer tiefen Empathie und Sensibilität geprägt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fotografie als Therapie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Iturbide ist das Sehen und Fotografieren oft eine Form der Therapie. Ihr Zugang ist zutiefst subjektiv: In den Menschen und Dingen, die sie porträtiert, erkennt sie immer auch Anteile ihrer selbst wieder. Diese persönliche Verbindung wird in der Ausstellung durch Wandtexte aus Zitaten in ihrer eigenen Stimme unterstrichen [].</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein halbes Jahrhundert mexikanischer Seele</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Herzstück der Ausstellung ist Iturbides Heimat Mexiko. Die Besucher erleben eine Reise durch verschiedene Stationen ihres Schaffens:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Juchitán:</strong> Eine Serie über eine Gesellschaft, in der Frauen eine starke, unabhängige Stimme haben. Berühmt ist das Bild der „Frau mit den Iguanas“, die Stolz und Lebensfreude verkörpert.</li>



<li><strong>Sonora-Wüste:</strong> Hier entstand unter anderem das ikonische Bild der „Angel Woman“, einer indigenen Frau, die mit einem Kassettenrekorder über der Schulter die Wüste durchquert – eine Mischung aus Humor, Schönheit und karger Landschaft.</li>



<li><strong>Botanische Gärten:</strong> Eine poetische Arbeit über Pflanzen aus ganz Lateinamerika, die Heilung und Verwurzelung thematisiert.</li>



<li><strong>Subkulturen:</strong> Die Serie über die „Cholos“ und „Cholas“ in East Los Angeles zeigt junge Mexikaner, die sich in einer harten Umgebung ein Leben aufbauen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Schmerz, Tod und Vögel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Motiv in Iturbides Werk sind Vögel. Ihr Interesse daran wurzelt in einem traumatischen Erlebnis: Nach dem frühen Verlust ihrer Tochter fotografierte sie eine Familie, die ein verstorbenes Kind beerdigte. Auf dem Weg zum Friedhof begegnete sie einer verwesenden Leiche, über der Geier kreisten. In diesem Moment fühlte sie, wie der Tod sie aufforderte, ihr Leiden nicht mehr nur auszuleben, sondern zu transformieren. Sie richtete ihre Kamera in den Himmel zu einem Vogelschwarm – für sie ein Symbol der Gleichzeitigkeit von Schmerz und Schönheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Titel: „Eyes to Fly With“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf ein Selbstporträt („Ojos para volar“), das in einer schwierigen Phase nach einer Trennung entstand. Es zeigt die Künstlerin, wie sie ihre Augen mit einem lebenden und einem toten Vogel bedeckt. Die Metapher des Fliegens steht für die Fähigkeit der Kamera, verschiedene Perspektiven einzunehmen und so die Welt – und sich selbst – kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>
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		<item>
		<title>(Inter)faces of Predictions: Sheung Yiu und die Alchemie der Gesichtserkennung</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/interfaces-of-predictions-sheung-yiu-und-die-alchemie-der-gesichtserkennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[(Inter)faces of Predictions]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Scanning Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Berlin 2026]]></category>
		<category><![CDATA[biometrische Überwachung Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[C/O Berlin Talent Award 2025]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtlesen Ostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[KI in der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sheung Yiu]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Fotografie Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Ausstellung „(Inter)faces of Predictions“ bei C/O Berlin verknüpft der Fotograf Sheung Yiu die jahrtausendealte Praxis des Gesichtlesens mit modernster KI-Technologie. Ein kritischer Blick auf eine Welt, in der [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="CO Berlin Asks . Sheung Yiu . (Inter)faces of Predictions . C/O Berlin Talent Award 2025" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/7H8M-V3lJ8U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">I<strong>n der Ausstellung „(Inter)faces of Predictions“ bei C/O Berlin verknüpft der Fotograf Sheung Yiu die jahrtausendealte Praxis des Gesichtlesens mit modernster KI-Technologie. Ein kritischer Blick auf eine Welt, in der Daten unsere Identität konsumieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Sheung Yiu, den Gewinner des C/O Berlin Talent Award 2025, ist das Gesicht weit mehr als eine physische Oberfläche. Es ist unser Portal zur Welt, unser Interface. In seiner Ausstellung stellt er eine überraschende Verbindung her: zwischen der esoterischen Praxis des Gesichtlesens, wie sie in Ostasien populär ist, und der algorithmischen Gesichtserkennung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wahrsagerei vs. Algorithmus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Yiu betrachtet beide Praktiken als Versuche der Vorhersage. Während das traditionelle Gesichtlesen Charakter und Schicksal aus Merkmalen deutet (ähnlich dem Handlesen), nutzt die moderne Technologie biometrische Daten für Überwachung und Analyse. Der Künstler zeigt auf, dass die Grenze zwischen „rationaler“ Technologie und „mystischem“ Wunschdenken oft fließender ist, als wir annehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die „Face-eat-face“-Welt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Ausstellung steht ein Video, das auf einem 3D-Scan von Yius eigenem Kopf basiert, aufgenommen mit 102 Kameras in Berlin.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Digitale Avatare:</strong> Ein Avatar wandert durch eine abstrakte Wüstenlandschaft, die sich bei näherem Hinsehen als die vergrößerte Hautoberfläche des Künstlers entpuppt.</li>



<li><strong>Daten-Kannibalismus:</strong> In einer surrealen Sequenz verschlingt eine riesige Version des Künstlers seine eigenen kleineren Gesichter – eine Metapher dafür, wie künstliche Daten die Realität ersetzen und konsumieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Technologie als kulturelles System</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Yiu warnt davor, Technologie blind als rein wissenschaftlich oder objektiv zu betrachten. Für ihn ist sie ein kulturelles Denksystem, das historische Wurzeln in der Physiognomik und Rassenkunde hat. Seine Arbeit macht sichtbar, wie unsere Gesichtsdaten von Regierungen und Unternehmen manipuliert und gelesen werden können, ohne dass wir die Kontrolle darüber behalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Buch zur Ausstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitend zur Schau ist eine Publikation erschienen, die Yius Forschung mit historischen Archivbeispielen, Diagrammen und seinen eigenen manipulierten Porträts zusammenführt. Besonders bemerkenswert: Yiu nutzt sein eigenes Gesicht als Rohmaterial und „hackt“ die Modelle, indem er sie überzeichnet oder verzerrt, um sich der eindeutigen Lesbarkeit durch Maschinen zu entziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org/de" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Body Politics &#038; Open Call: C/O Berlin richtet Talent Award zum 20. Jubiläum neu aus</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/body-politics-open-call-c-o-berlin-richtet-talent-award-zum-20-jubilaeum-neu-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 13:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Berlin 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Body Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Body Politics Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[C/O Berlin Talent Award]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie Wettbewerb 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsförderung Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Open Call Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sheung Yiu]]></category>
		<category><![CDATA[Spector Books]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Fotografie Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit zwei Jahrzehnten ist der C/O Berlin Talent Award ein Sprungbrett für die internationale Fotografie-Szene. Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 2026 erfindet sich der renommierte Förderpreis nun neu: Mit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit zwei Jahrzehnten ist der C/O Berlin Talent Award ein Sprungbrett für die internationale Fotografie-Szene. Pünktlich zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 2026 erfindet sich der renommierte Förderpreis nun neu: Mit einem Wechsel zu thematischen Schwerpunkten und der Einführung eines Open Calls reagiert das Ausstellungshaus auf die rasanten Veränderungen in der zeitgenössischen Fotografie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier erfahren Sie alles über die Neuausrichtung und das aktuelle Leitthema.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weg von festen Strategien, hin zu gesellschaftlichen Diskursen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher stand der Award unter dem festen Leitthema „New Documentary Strategies“. Preisträger:innen wie Stephanie Moshammer oder Karolina Wojtas prägten diese Ära. Ab 2026 wird der Preis flexibler: Jährlich wechselnde Themen sollen künftig aktuelle globale Herausforderungen und fotografische Praktiken aufgreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Thema 2026: „Body Politics“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Award der neuen Ära widmet sich dem spannungsgeladenen Feld <strong>Body Politics</strong>. In Zeiten multipler Krisen rückt der Körper als Schauplatz von Macht, Kontrolle und Widerstand ins Zentrum.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Körper als Archiv:</strong> Wie speichern Körper Erfahrungen und Erinnerungen?</li>



<li><strong>Die Kamera als Seziermesser:</strong> Welche Rolle spielen Fotografie und Lens-based Media dabei, die Spannungen zwischen Individuum und Gesellschaft sichtbar zu machen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gesucht werden Positionen, die den Körper als politisches Feld erkunden und tradierte Sichtweisen herausfordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karriere-Turbo: Einzelausstellung und Publikation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der C/O Berlin Talent Award bleibt einer der attraktivsten Preise für den Nachwuchs. Die Auszeichnung in der Kategorie <strong>Artist</strong> umfasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine eigene <strong>Einzelausstellung</strong> bei C/O Berlin.</li>



<li>Eine begleitende <strong>Publikation</strong> bei Spector Books.</li>



<li>Ein Preisgeld von <strong>5.000 Euro</strong>.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu wird die Kategorie <strong>Theorist</strong> ausgezeichnet (ebenfalls 5.000 Euro), die einen wissenschaftlichen Essay zum Werk des Artists beisteuert. Betreut wird der Award weiterhin von Veronika Epple.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt bewerben: Der Open Call läuft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals wird das Verfahren für alle Talente geöffnet. Hier sind die wichtigsten Termine für die Artist-Position:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einsendeschluss:</strong> 25. Januar 2026.</li>



<li><strong>Bekanntgabe:</strong> Frühjahr 2026.</li>



<li><strong>Ausstellung &amp; Buch:</strong> Frühjahr 2027.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Theoretiker:innen müssen sich noch etwas gedulden: Der Open Call für die Position <strong>Theorist</strong> startet im Frühjahr 2026. Aktuell läuft im Haus zudem die Schau des letztjährigen Gewinners Sheung Yiu (Eröffnung am 6. Feb 2026).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.co-berlin.org" target="_blank" rel="noopener">www.co-berlin.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>C/O Berlin Asks . Isadora Romero . How to Build a Forest . After Nature Prize 25</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/c-o-berlin-asks-isadora-romero-how-to-build-a-forest-after-nature-prize-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 17:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[C/O Berlin Asks . Lisa Barnard . You Only Live Once . After Nature Prize 25]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Isadora Romero]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch und Natur i]]></category>
		<category><![CDATA[Notes on How to Build a Forest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isadora Romero spricht über ihr Projekt &#8220;Notes on How to Build a Forest&#8221;, das die Koexistenz von Mensch und Natur in ecuadorianischen Nebelwäldern erforscht. Fotografie, Klang- und Textilkunst zeigen die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Isadora Romero spricht über ihr Projekt <strong>&#8220;Notes on How to Build a Forest&#8221;,</strong> das die Koexistenz von <strong>Mensch und Natur i</strong>n ecuadorianischen Nebelwäldern erforscht. Fotografie, Klang- und Textilkunst zeigen die Fragilität der Ökosysteme und die kollaborative Arbeit der Gemeinschaften, die diese Wälder nachhaltig bewahren. Die Ausstellung ist vom 27. Sep 2025 – 28. Jan 2026 bei C/O Berlin zu sehen</p>



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