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	<title>Blog &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Blog &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Baseballschlägerjahre und ihre Gegenwart: Podiumsabend im Hotel Silber Stuttgart</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:02:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rechtsextreme Gewalt nach der Wiedervereinigung, erodierende staatliche Schutzpflichten und aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten in Europa – ein Abend im Stuttgarter Erinnerungsort Hotel Silber zog historische und gegenwärtige Linien zusammen. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Rechtsextremismus">Rechtsextreme Gewalt</a> nach der Wiedervereinigung, erodierende staatliche Schutzpflichten und aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten in Europa – ein Abend im Stuttgarter Erinnerungsort Hotel Silber zog historische und gegenwärtige Linien zusammen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Ausstellung als Ausgangspunkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Städtenamen wie Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen sind zu Chiffren geworden – für eine Phase rechtsextremer Gewalt, die die Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung erschütterte. Die Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror” im Stuttgarter Erinnerungsort Hotel Silber (19. März 2026 bis 14. Februar 2027) widmet sich unter anderem diesen „Baseballschlägerjahren” – und macht sie zum Ausgangspunkt einer Reflexion, die bis in die Gegenwart reicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Staatliches Gewaltmonopol unter Druck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 30. September 2026 fand im Rahmenprogramm der Ausstellung die Veranstaltung „Rechte Gewalt und staatliches Gewaltmonopol. Nach der Wende und heute” statt. Der Hamburger Historiker Pablo Schmelzer zeichnete in seinem Vortrag nach, wie das staatliche Gewaltmonopol in den frühen 1990er Jahren unter Druck geriet: Brennende Geflüchtetenunterkünfte, patrouillierende rechtsextreme Bürgerwehren und eine Gesellschaft, in der migrantische Communities auf den Schutz des Staates nur bedingt vertrauen konnten. Schmelzers besonderes Interesse galt dem Wechselverhältnis zwischen öffentlichen Debatten und realer Gewalt – der Frage, wie politische Sprache Gewaltbereitschaft befeuern oder eindämmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blick nach Europa: Die extreme Rechte heute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einem anschließenden Impuls richtete die Tübinger Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Léonie de Jonge den Blick auf die Gegenwart: Wie hat sich die extreme Rechte in Europa seither entwickelt? Welchen Einfluss übt sie heute auf Politik, Gesellschaft und öffentliche Debatten aus? Ihre internationale Perspektive machte deutlich, dass die Fragen der frühen 1990er Jahre keine abgeschlossene Geschichte sind – sondern in veränderter Form weiter virulent bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kooperation mit Signalwirkung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen – ein Bündnis, das zeigt, wie Gedenkstättenarbeit, Wissenschaft und politische Bildung gemeinsam an gesellschaftlich drängenden Fragen arbeiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.hdgbw.de/" target="_blank" rel="noopener">www.hdgbw.de/</a></p>
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		<title>Shoah in 60 Sekunden? KZ-Gedenkstätte Neuengamme über Erinnerungsarbeit auf TikTok</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Natürlich lässt sich die Shoah nicht in einem Kurzvideo erzählen. Aber Erinnerungskultur braucht viele Formate – und digitale Räume sind längst keine Randerscheinung mehr. Die Stiftung Hamburger Gedenkstätten ist seit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Natürlich lässt sich die Shoah nicht in einem Kurzvideo erzählen. Aber Erinnerungskultur braucht viele Formate – und digitale Räume sind längst keine Randerscheinung mehr. Die <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Hamburger Gedenkstätten</a> ist seit fünf Jahren auf TikTok aktiv. Ein Erfahrungsbericht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel klingt provokant, ist aber eine ehrliche Frage: Kann man die Shoah in 60 Sekunden erzählen? Dr. Iris Groschek von der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen beantwortet sie nüchtern: Nein – aber eine Enzyklopädie reicht auch nicht. Erinnerung braucht viele Zugänge, viele Formate, viele Orte. Und seit rund fünf Jahren gehört TikTok dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, auf der Plattform aktiv zu werden, war strategisch: Eine Generation, die über klassische Social-Media-Kanäle nicht mehr erreichbar war, war dort präsent. Also entwickelte die Stiftung ein Kommunikationskonzept und setzte es konsequent um – mit dem Account <a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de" target="_blank" rel="noopener">Neuengamme Memorial</a>, der heute auf sieben Social-Media-Plattformen aktiv ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Augenhöhe statt Belehrung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Groschek besonders betont, ist die Haltung hinter dem Content: kein erklärender Gestus von oben, sondern echter Dialog. „Wir stellen uns nicht dar als jemand, der erklärt, wie Erinnerungskultur funktioniert, sondern wir kommen gemeinsam mit der Gesellschaft ins Gespräch: Wie wollen wir eigentlich in Zukunft erinnern?&#8221; Nicht jedes Video muss viral gehen. Was zählt, ist Relevanz – das Ansprechen einer spezifischen Gruppe, die sich in diesem Moment gesehen und wertgeschätzt fühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitale Besucherinnen und Besucher werden dabei genauso ernst genommen wie analoge. Denn im digitalen Raum erreicht die Gedenkstätte Menschen, die sie vielleicht nie persönlich besuchen würden – oder könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ressourcen, Strategie, Realismus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Groschek macht aber auch klar: Digitale Kommunikation ist Arbeit. Das Team der Abteilung umfasst drei Festangestellte, eine studentische Hilfskraft und eine Freiwillige – zuständig für Social Media, Community Management, Content-Produktion, Webseiten, Games und Kulturmarketing. „Das klingt viel, ist aber das Minimum&#8221;, sagt Groschek. Institutionen müssten digitale Kommunikation strukturell stärker gewichten – und dafür Stellen schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Rat an Einsteiger: Erst beobachten, dann entscheiden. Wer auf Social Media aktiv werden will, sollte zunächst stille Beobachterin sein, verstehen, wer dort was erzählt – und dann gezielt einsteigen. Am besten mit einer Plattform, die zum eigenen Kommunikationskonzept passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>Story-Asking statt Storytelling: Jüdisches Museum Frankfurt lässt KI-Avatare die Judengasse von 1864 zum Leben erwecke</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was war, wenn Besucherinnen und Besucher nicht mehr zuhören, sondern fragen? Das Jüdische Museum Frankfurt hat ein immersives KI-Projekt entwickelt, das Schulklassen und Touristen in die historische Judengasse von 1864 [&#8230;]</p>
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<iframe title="Story-Asking statt Story-Telling: Wie das Jüdische Museum Frankfurt KI-Avatare zum Leben erweckt" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/9cQ9TMGB3pY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was war, wenn Besucherinnen und Besucher nicht mehr zuhören, sondern fragen? Das <a href="https://www.juedischesmuseum.de" target="_blank" rel="noopener">Jüdische Museum Frankfurt </a>hat ein immersives KI-Projekt entwickelt, das Schulklassen und Touristen in die historische Judengasse von 1864 entlässt – mit KI-Avataren, die individuell antworten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Klassische Museumsvermittlung folgt einem Prinzip: Wissen wird erzählt, Besuchende nehmen es auf. Aber, &#8220;es wäre ja auch schön, wenn wir tatsächlich mal rausfinden würden, welche Fragen die Leute mitbringen&#8221;, erklärt Tanja Neumann, <a href="https://smartlynx.gmbh/de/startseite/" target="_blank" rel="noopener">Smart Lynx GmbH</a>,  den Ausgangspunkt des Projekts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit der<a href="https://smartlynx.gmbh/de/startseite/" target="_blank" rel="noopener"> Smart Lynx GmbH</a> und der <a href="https://nsynk.de" target="_blank" rel="noopener">NSYNK Gesellschaft für Kultur und Technik </a>hat das Jüdische Museum Frankfurt ein KI-gestütztes Gesprächsformat entwickelt, das Tanja Neumann, Eno Henze und Museumskurator Michael Lenarz als „Story-Asking statt Storytelling&#8221; beschreiben: Nicht das Museum erzählt – die Besuchenden fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen KI-gesteuerte Avatare, die Bewohnerinnen und Bewohner der Frankfurter Judengasse um 1864 verkörpern. Wer mit ihnen spricht, kann individuell fragen – nach Alltagsleben, Geschichte, persönlichen Schicksalen. Die KI führt jeden Gesprächspartner zu dem Punkt, der ihn oder sie am meisten interessiert. „Der Vorteil von KI ist, dass man jedem Gesprächspartner seinen individuellen Endpunkt in dem weiten Feld von Information und Geschichte liefern kann&#8221;, erklärt Eno Henze von NSYNK .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Konzept zur Förderung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee entstand im Jüdischen Museum, wurde gemeinsam mit den Partnern ausgearbeitet und schließlich vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation gefördert. Bemerkenswert: Die Ausschreibung wurde so formuliert, dass sie über drei Jahre Bestand hatte – und das fertige Projekt trotz rasanter KI-Entwicklung auf der Höhe der Zeit ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Herausforderung war nicht die Technik, sondern das Konzept: Wie übersetzt man historisches Wissen in ein System, das auf unvorhergesehene Fragen antworten kann? Und wie gibt man die Kontrolle über den Erkenntnisweg an die Besuchenden ab – ohne die historische Genauigkeit zu gefährden? „Den Zugang in die Verantwortung der Besuchenden zu verlegen – das war für uns die größte Herausforderung&#8221;, sagt Eno Henze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Schulen, Touristen und Frankfurter Bürgerinnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die primäre Zielgruppe sind Schulklassen – das Angebot lässt sich direkt in den Unterricht integrieren, mit konkreten Forschungsaufträgen, die ins Curriculum passen. Aber auch Touristinnen und Touristen sowie Frankfurter Bürgerinnen und Bürger sind angesprochen: Der historische Ort – die Staufenmauer nahe der Konstabler Wache, der einzige erhaltene Verlauf der historischen Judengasse – gibt heute kaum Hinweise auf seine Geschichte. Die KI-Anwendung soll das ändern. Ab dem neuen Schuljahr können Workshops gebucht werden, die den Besuch vor Ort mit der digitalen Anwendung verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Tests zeigten zwei unterschiedliche Nutzertypen: Manche interessierten sich stärker für das immersive Environment, andere für die Charaktere. Wie sich das in der breiten Nutzung entwickelt, bleibt eine der spannendsten offenen Fragen des Projekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>Reden mit Robotern: Deutsches Museum Bonn setzt humanoide KI-Roboter ein – als Spiegel für die Gesellschaft</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/reden-mit-robotern-deutsches-museum-bonn-setzt-humanoide-ki-roboter-ein-als-spiegel-fuer-die-gesellschaft/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Roboterin, die servil lächelt. Einer, der die Weltherrschaft beansprucht. Das Deutsche Museum Bonn nutzt humanoide KI-Roboter nicht als Attraktion, sondern als Provokation – und als Einladung zum Nachdenken. Ameka [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/reden-mit-robotern-deutsches-museum-bonn-setzt-humanoide-ki-roboter-ein-als-spiegel-fuer-die-gesellschaft/">Reden mit Robotern: Deutsches Museum Bonn setzt humanoide KI-Roboter ein – als Spiegel für die Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Roboterin, die servil lächelt. Einer, der die Weltherrschaft beansprucht. Das Deutsche Museum Bonn nutzt humanoide KI-Roboter</strong> <strong>nicht als Attraktion, sondern als Provokation – und als Einladung zum Nachdenken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ameka wurde ursprünglich für Hollywood entwickelt. Heute steht sie im Deutschen Museum Bonn – Forum für Künstliche Intelligenz – und spricht mit Besucherinnen und Besuchern. Ralph Burmester und Dana Vlcek berichten in einem Werkstattbericht, was dabei passiert: technisch, emotional und gesellschaftlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von Ameka verfolgt zwei Ziele. Erstens die Vermittlung: Was ist humanoide Robotik? Welche Chancen bringt sie, welche Risiken? Zweitens die Forschung: In Kooperation mit Universitäten und Hochschulen untersucht das Museum, wie Menschen auf humanoide Roboter reagieren – im Vergleich zu KI-Avataren auf flachen Bildschirmen oder büstenartigen Robotern. Die Ergebnisse sind aufschlussreich. Denn was Ameka sagt und wie sie es sagt, verändert die Wahrnehmung erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Servil oder aggressiv – Roboter als Spiegel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Museum spielt dabei bewusst mit unterschiedlichen Charakteren: die diensteifrige, weiblich konnotierte Stimme, die man erwartet – und das schroff-aggressive, männlich auftretende Wesen, das die Weltherrschaft beansprucht. Die Bandbreite ist Programm. „Die Leute sollen sich ihre eigene Meinung bilden&#8221;, sagt Burmester. Denn diese Roboter werden Teil unserer Welt werden – die Frage ist nur, wie wir sie gestalten wollen. An der Hotelrezeption mag humanoide KI für manche akzeptabel sein. Wenn aber ganze Berufsfelder wegfallen, weil Maschinen sprechen, laufen und handeln können wie Menschen, wird es gesellschaftlich brisant. Genau dafür will das Museum sensibilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konzept funktioniert generationenübergreifend: vom kleinen Kind bis zur Rentnerin. Jeder reagiert anders – mit Begeisterung, mit Unbehagen, mit Faszination. Und genau diese emotionale Reibung ist gewollt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Mensch bleibt das Herzstück</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bald kommt ein weiterer humanoider Roboter ins Museum – einer, der laufen kann und Besucherinnen und Besucher bereits am Eingang empfangen wird. Doch auch dann gilt das zentrale Prinzip: Der Roboter ist Katalysator, nicht Ersatz. „Wir vermitteln Maschinen durch Menschen, nicht umgekehrt&#8221;, betont das Team. Die sogenannten Musotainerinnen und Musotainer – die menschlichen Vermittlungspersönlichkeiten des Hauses – bleiben das eigentliche Herzstück. Der Roboter irritiert. Der Mensch erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>smARTmatch: Wenn KI nach verlorenem Kunstbesitz sucht</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tausende Gemälde auf Online-Auktionsplattformen, aber nur wenige Expertinnen und Experten, die sie mit Kriegsverlusten abgleichen können. Studierende des Hasso Plattner Instituts haben mit smARTmatch ein KI-Tool entwickelt, das diese Suche [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tausende Gemälde auf Online-Auktionsplattformen, aber nur wenige Expertinnen und Experten, die sie mit Kriegsverlusten abgleichen können. Studierende des <a href="https://hpi.de" target="_blank" rel="noopener">Hasso Plattner Instituts</a> haben mit smARTmatch</strong> <strong>ein KI-Tool entwickelt, das diese Suche automatisiert – und damit Museen bei der Rückgewinnung verlorener Werke unterstützen könnte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Arbeit, die eigentlich nie endet: Kunstexpertinnen und -experten durchsuchen manuell Online-Auktionsplattformen, auf denen zeitgleich tausende Gemälde angeboten werden – in der Hoffnung, eines der vielen noch immer vermissten Kriegsverluste oder Werke aus NS-Raubkunst zu entdecken. Was eine Einzelperson, ja selbst ein ganzes Team, nicht systematisch leisten kann, soll künftig ein KI-gestütztes Tool übernehmen: smARTmatch, entwickelt von Marika Kiehne und Simon Hubert am Hasso Plattner Institut in Potsdam – in Zusammenarbeit mit der <a href="https://www.spsg.de/startseite" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System kombiniert zwei Ansätze: Zum einen werden Beschreibungstexte von Auktionsangeboten automatisch ausgewertet und relevante Informationen extrahiert. Zum anderen vergleicht eine Bild-KI die angebotenen Werke mit Datenbanken verlorener Gemälde. Ziel ist es, die wahrscheinlichsten Treffer herauszufiltern – die abschließende Bewertung bleibt Expertinnen und Experten vorbehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unvollständige Daten, trügerische Ähnlichkeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentralen Herausforderungen liegen in der Datenlage: Sowohl die Informationen von Auktionsplattformen als auch historische Verlustdaten sind oft ungenau und unvollständig. Hinzu kommt das Problem von Kopien und wiederkehrenden Motiven – Werke, die einem verlorenen Gemälde verblüffend ähneln, aber keine echten Treffer sind. Die Verfeinerung der Modelle, um solche Falsch-Positive zu reduzieren, war ein zentraler Teil der Projektarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Museen ist das Potenzial des Tools erheblich: Noch immer sind zahlreiche Werke aus Kriegsverlusten und NS-Raubkunst nicht aufgetaucht. smARTmatch könnte helfen, sie systematisch aufzuspüren – und der Öffentlichkeit zurückzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>KI bewegt: Hessen Kassel Heritage animiert Sammlungsobjekte – und lernt dabei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf-Sekunden-Videos, animierte Gemälde, ein eigener Hashtag – Hessen Kassel Heritage erprobt, wie KI Sammlungsobjekte zum Leben erwecken kann. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Möglichkeiten, Grenzen und den unverzichtbaren menschlichen Faktor. Was [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fünf-Sekunden-Videos, animierte Gemälde, ein eigener Hashtag – Hessen Kassel Heritage erprobt, wie KI Sammlungsobjekte zum Leben erwecken kann. Ein ehrlicher Erfahrungsbericht über Möglichkeiten, Grenzen und den unverzichtbaren menschlichen Faktor.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert, wenn ein Rembrandt-Gemälde sich zu bewegen beginnt? Jasmin Al-Kuwaiti von Hessen Kassel Heritage in Kassel hat genau das ausprobiert – und dabei einen Workflow entwickelt, der KI-generierte Animationen, Social Media und museale Vermittlung zusammenbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang stand eine einfache Frage: Wie kann KI eingesetzt werden, um die Sammlung besser zu präsentieren? Aus einem losen Austausch mit einer Gemäldekuratorin entstand eine hausübergreifende KI-Arbeitsgruppe – vier Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Abteilungen, mit Rückendeckung der Direktion. Das Ergebnis: der „KI Monday&#8221;, ein zweiwöchentliches Format, bei dem animierte Sammlungsobjekte auf Social Media präsentiert werden – unter eigenem Hashtag, mit festem Rhythmus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fünf Sekunden, die etwas bewegen sollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Al-Kuwaiti arbeitet vor allem mit generativer, bildverändernder KI, um Sammlungsobjekte kurz zu animieren – meist in fünf-Sekunden-Videos. Die Kolleginnen der KI-AG übernehmen die Weiterverarbeitung für Social Media. Parallel dazu entstand eine Medienstation für die Rembrandt-Ausstellung, bei der eine Figur buchstäblich zum Leben erwacht – mit echter Synchronstimme, auf Deutsch und Englisch. Denn die KI-Stimme, so Al-Kuwaitis Erfahrung, klingt nie so authentisch wie ein echter Mensch. Also wurde ein Sprecher engagiert. Kein Widerspruch zur KI-Nutzung – sondern eine bewusste Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel des Formats ist klar: jüngere Zielgruppen ansprechen, die bislang nicht zum festen Publikum gehören. „Guck mal, was wir haben. Guck mal, was wir machen&#8221; – und im besten Fall: den Weg ins Museum finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Ersetzen, sondern Erkunden</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn gab es auch kritische Reaktionen: Warum KI statt menschlicher Kreativschaffender? Al-Kuwaiti antwortet darauf klar: „Es geht uns nicht ums Ersetzen. Es geht darum, unsere eigenen KI-Kenntnisse zu erweitern und herauszufinden, was wir damit können – und was nicht.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was sie nicht können: Zeit sparen. KI-Arbeit ist aufwändig, erfordert ständige Kontrolle und Nacharbeit. Ihre Empfehlung an andere Häuser: ausprobieren, aber ohne Druck. Nicht alles muss sofort in die Öffentlichkeit. Auch die Erkenntnis, dass etwas zu viel Arbeitszeit kostet, ist wertvoll.</p>



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		<title>Jüdisches Museum Berlin auf TikTok: Sichtbarkeit schaffen – trotz Hass</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/juedisches-museum-berlin-auf-tiktok-sichtbarkeit-schaffen-trotz-hass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jüdische Kultur, Geschichte und Gegenwart auf TikTok – unterrepräsentiert, aber gefragt. Das Jüdische Museum Berlin geht dorthin, wo die junge Generation ist. Und entwickelt dabei eine Strategie, die weit über [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jüdische Kultur, Geschichte und Gegenwart auf TikTok – unterrepräsentiert, aber gefragt. Das <a href="https://www.jmberlin.de" target="_blank" rel="noopener">Jüdische Museum Berlin </a>geht dorthin, wo die junge Generation ist. Und entwickelt dabei eine Strategie, die weit über Content-Produktion hinausgeht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">TikTok ist keine offensichtliche Bühne für ein Kulturmuseum. Und erst recht keine einfache für ein Museum, das sich jüdischer Geschichte und Gegenwart widmet. Und dennoch ist das Jüdische Museum Berlin dort präsent – bewusst, strategisch und mit einem klaren Auftrag. Ha Van Dinh und Rosa Jellinek von der Stiftung Jüdisches Museum Berlin erklären, warum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundüberlegung ist so einfach wie überzeugend: Jüdische Kultur, jüdischer Alltag, jüdische Geschichte sind auf TikTok massiv unterrepräsentiert. Gleichzeitig ist die Plattform für viele junge Menschen längst das, was Google für ältere Generationen ist – eine erste Anlaufstelle für Informationen und Orientierung. „Wir möchten die Leute erreichen, und das macht man am besten dort, wo sie sich bereits befinden&#8221;, sagt Ha Van Dinh.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Familiensammlungen, Talking Heads, Brücken in die Gegenwart</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kanal setzt auf mehrere Formate: Objekte und Geschichten aus den Familiensammlungen des Museums, die direkt aus jüdischen Lebenswirklichkeiten erzählen; Talking-Head-Videos mit Rosa Jellinek, die jüdische Perspektiven in der Gegenwart vermittelt – von der Bat Mizwa bis zu Chanukka-Traditionen. Immer mit dem Ziel, Brücken zu schlagen: von historischen Ereignissen zu gesellschaftlichen Fragen von heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die primäre Zielgruppe sind junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren, die grundsätzliches Interesse an jüdischen Themen mitbringen, aber noch kein tiefes Hintergrundwissen haben. Facebook und Instagram erreichen diese Gruppe kaum noch – TikTok schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antisemitismus als tägliche Realität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Plattform hat eine Schattenseite, über die im Museum offen gesprochen wird. Hasskommentare, Schoa-Relativierungen, antisemitische Beleidigungen – sie sind von Anfang an präsent und nehmen nicht ab. Das Team hat darauf mit einer durchdachten Community-Management-Strategie reagiert: Wer vor der Kamera steht, kümmert sich nicht um die Moderation. Moderationsleitfäden helfen dabei, Hassspeech von Falschinformation zu unterscheiden. Bei rechtswidrigen Inhalten gilt eine konsequente Nulltoleranzpolicy: löschen, dokumentieren, zur Anzeige bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach außen kommuniziert das Museum klare Communityregeln – damit allen Nutzenden von Anfang an klar ist, was toleriert wird und was nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das positive Feedback zeigt: Der Ansatz trägt. Wissenslücken werden geschlossen, Interesse geweckt, Gemeinschaft gestärkt. Für das Jüdische Museum Berlin ist TikTok kein Experiment mehr – sondern ein notwendiger Ort der Sichtbarkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>KI für alle Museen: Landesstelle Baden-Württemberg will den Wissenstransfer in die Breite bringen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ki-fuer-alle-museen-landesstelle-baden-wuerttemberg-will-den-wissenstransfer-in-die-breite-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1200 Museen in Baden-Württemberg, aber der KI-Diskurs geht an den Kleinen vorbei. Die Landesstelle für Museen will das ändern – mit einem Projekt, das mit Hilfe des Erfahrungswissen der großen [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="KI für alle Museen: Wie die Landesstelle für Museen Baden-Württemberg Wissenstransfer schafft" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/z90I9-1RKL4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>1200 Museen in Baden-Württemberg, aber der KI-Diskurs geht an den Kleinen vorbei. Die <a href="https://www.landesstelle.de" target="_blank" rel="noopener">Landesstelle für Museen</a> will das ändern – mit einem Projekt, das mit Hilfe des Erfahrungswissen der großen Häuser KI für alle Museen zugänglich macht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satz klingt verlockend: KI löst auf Knopfdruck Probleme, die seit 30 Jahren ungelöst sind. Susanne Opfermann von der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg in Stuttgart räumt mit dieser Illusion direkt auf. „Das große Heilsversprechen ist, dass KI ein Zauberbutton ist – aber das ist es natürlich nicht.&#8221; Was es stattdessen braucht, ist eine realistische Perspektive, eine geklärte Datenlage, eine Digitalstrategie und ein gemeinsames Vokabular. Und vor allem: einen Weg, wie KI-Kompetenz wirklich alle 1200 Museen im Land erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist das Ziel des Projekts „KI für alle&#8221;. Denn der aktuelle Diskurs über KI in der Museumsarbeit wird, so Opfermann, oft am Bedarf der kleinen und kleinsten Häuser vorbei geführt. Viele verfügen weder über die technische Infrastruktur noch über die personellen Ressourcen, um aktiv an diesen Debatten teilzunehmen. Gleichzeitig wächst der Druck auf sie: Mehr Anforderungen an die Sammlungsarbeit, weniger Ressourcen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfahrung der Großen, Nutzen für alle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landesstelle hat deshalb zwei erfahrene Partnermuseen ins Projekt geholt: die <a href="https://www.rem-mannheim.de" target="_blank" rel="noopener">Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim </a>und das <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de" target="_blank" rel="noopener">Landesmuseum Württemberg</a> in Stuttgart. Beide verfügen über jahrelange Praxis im KI-Einsatz und über die Kompetenz, dieses Wissen so aufzubereiten, dass es auch für kleinere Häuser mit ganz anderen Strukturen und Sammlungslagen nutzbar wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt lädt Museen ein, in einen Experimentierraum einzutreten – mit eigenen Sammlungsdaten, in den eigenen Rahmenbedingungen, zu eigenen Erkenntnissen. Diese Erkenntnisse sollen dann gemeinschaftlich diskutiert werden, um zu einer einheitlichen Sprache für KI im Museum zu gelangen. Nicht von oben verordnet, sondern gemeinsam erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Clever eingesetzt kann KI ein Assistenzsystem sein, das zur Entlastung führt&#8221;, so Opfermann – aber nur dann, wenn die Grundlagen stimmen. Und nur dann, wenn auch die kleinsten Museen Teil des Diskurses sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
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		<title>Instagram für Museen: Der modulare Online-Selbstlernkurs des Museumsverbands Hessen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/instagram-fuer-museen-der-modulare-online-selbstlernkurs-des-museumsverbands-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Einsteigerin bis zur erfahrenen Social-Media-Managerin – der E-Learning-Kurs des Museumsverbands Hessen macht Instagram-Know-how für alle Museumsmitarbeitenden zugänglich: flexibel, praxisnah und jederzeit abrufbar. Was in der Corona-Pandemie aus der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/instagram-fuer-museen-der-modulare-online-selbstlernkurs-des-museumsverbands-hessen/">Instagram für Museen: Der modulare Online-Selbstlernkurs des Museumsverbands Hessen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Instagram für Museen: Der modulare Online-Selbstlernkurs des Museumsverbands Hessen" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/fXtnNAfV9qw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Einsteigerin bis zur erfahrenen Social-Media-Managerin – der E-Learning-Kurs des <a href="https://museumsverband-hessen.de" target="_blank" rel="noopener">Museumsverbands Hessen </a>macht Instagram-Know-how für alle Museumsmitarbeitenden zugänglich: flexibel, praxisnah und jederzeit abrufbar.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in der Corona-Pandemie aus der Not geboren wurde, ist längst zu einem festen Bestandteil der Museumsfortbildung geworden. Der Museumsverband Hessen e.V. in Wiesbaden hat seine E-Learning-Angebote konsequent ausgebaut und bietet einen neuen Online-Selbstlernkurs: „Instagram für Museen&#8221;. Anne-Marie Bernhard, Fachreferentin für Digitalisierung, erklärt das Konzept.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kurs richtet sich an eine breite Zielgruppe: vom ehrenamtlich betriebenen Haus und der One-Woman-Show bis hin zu größeren Stadt- und Kommunalmuseen. Er ist modular aufgebaut und umfasst zwei Lernpfade – ein Einsteigerinnen-Modul und ein Fortgeschrittenen-Modul – mit einer Gesamtlernzeit von vier Stunden. Beide Pfade können unabhängig voneinander, aber auch aufeinander aufbauend genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Oberfläche zur Strategie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Einsteigermodul lernen Teilnehmende das Grundgerüst von Instagram kennen: Benutzeroberfläche, Stories, Reels, Formate und deren Funktionsweisen. Das Praxismodul geht tiefer: Welche Sprache, welche Tonalität, welcher Stil passt zum eigenen Haus? Wie baut man ein konsistentes Profil auf? Statt abstrakte Regeln zu vermitteln, setzt der Kurs auf konkrete Best-Practice-Beispiele aus der Museumswelt – nicht als Blaupause, sondern als Inspiration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es war uns wichtig, dass es nicht abstrakt ist, was wir vermitteln&#8221;, betont Bernhard. Alle Themen werden mit guten Praxisbeispielen hinterlegt – im Sinne von Anregung und Ermutigung, nicht von Nachahmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lernen aus der Produktion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung des Kurses war selbst ein Lernprozess – von der didaktischen Konzeption über die Videoproduktion bis zum Launch auf der Verbandswebseite. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen bereits in neue Kurse ein. Ein Team arbeitet schon am nächsten Selbstlernformat. </p>



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		<title>Spiele im Museum &#8211; Serious Fun: Warum Games und Museum perfekt zusammenpassen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/spiele-im-museum-serious-fun-warum-games-und-museum-perfekt-zusammenpassen/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Spiele im Museum sind kein Luxus großer Häuser – es ist ein Vermittlungsinstrument für alle. Michael Geithner von Playing History erklärt, worauf es ankommt. Spiele gehören zu den wirkungsvollsten Vermittlungsinstrumenten [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spiele im Museum sind kein Luxus großer Häuser – es ist ein Vermittlungsinstrument für alle. Michael Geithner von <a href="https://playinghistory.de" target="_blank" rel="noopener">Playing History </a>erklärt, worauf es ankommt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Spiele gehören zu den wirkungsvollsten Vermittlungsinstrumenten überhaupt – davon ist Michael Geithner von der Playing History GmbH Berlin überzeugt. In Museen entfalten sie ein besonders großes Potenzial: Sie aktivieren Besucherinnen und Besucher, regen Kommunikation an, können Spaß machen und zum Nachdenken bringen – und das an ganz unterschiedlichen Orten: in der Ausstellung, im Museumsshop, in der Bildungsarbeit an Schulen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Vielfalt der Möglichkeiten im Museum ist so groß wie eigentlich nirgendwo anders&#8221;, sagt Geithner. Und entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist Spieleentwicklung kein Privileg großer Häuser. „Am Ende sitzen wir alle gemeinsam im Boot, egal wie groß das ist.&#8221; Entscheidend sei nicht die Größe der Institution, sondern die Klarheit der Botschaft – und die Bereitschaft, Drittmittel zu akquirieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die richtigen Fragen zuerst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ein Museumsspiel entwickeln will, steht zunächst vor einer Wand aus Inhalten. Geithner empfiehlt, zuerst die grundlegenden Fragen zu klären: Was soll erzählt werden? Für wen? Wie lang darf das Spiel dauern – drei bis vier Minuten für eine Ausstellungsinstallation, zehn bis fünfzehn für den Schulunterricht? Welche Spielvorerfahrung bringen die Zielgruppen mit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind diese Fragen beantwortet, folgt die Einladung zum Spielen: Das Spiel muss von sich aus zum Ausprobieren verlocken – nicht unbedingt durch das Wort „Spiel&#8221;, sondern durch einen klaren, niedrigschwelligen Call to Action. Eine Tür vor einer Vitrine, ein einfacher „Spiel starten&#8221;-Button – die erste Interaktion ist der entscheidende Schritt in den Spielflow.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inklusion von Anfang an</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Prinzip, das Geithner betont: Inklusion ist kein nachträgliches Feature, sondern muss von Beginn an mitgedacht werden. Wer erst spät im Entwicklungsprozess an eingeschränkte Spielende denkt, muss Konzepte verwerfen und von vorn beginnen. Wer Inklusion von Anfang an einplant, macht den Prozess kaum aufwändiger – aber zielgerichteter und das Ergebnis besser.</p>



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