Von der Einsteigerin bis zur erfahrenen Social-Media-Managerin – der E-Learning-Kurs des Museumsverbands Hessen macht Instagram-Know-how für alle Museumsmitarbeitenden zugänglich: flexibel, praxisnah und jederzeit abrufbar.
Was in der Corona-Pandemie aus der Not geboren wurde, ist längst zu einem festen Bestandteil der Museumsfortbildung geworden. Der Museumsverband Hessen e.V. in Wiesbaden hat seine E-Learning-Angebote konsequent ausgebaut und bietet einen neuen Online-Selbstlernkurs: „Instagram für Museen”. Anne-Marie Bernhard, Fachreferentin für Digitalisierung, erklärt das Konzept.
Der Kurs richtet sich an eine breite Zielgruppe: vom ehrenamtlich betriebenen Haus und der One-Woman-Show bis hin zu größeren Stadt- und Kommunalmuseen. Er ist modular aufgebaut und umfasst zwei Lernpfade – ein Einsteigerinnen-Modul und ein Fortgeschrittenen-Modul – mit einer Gesamtlernzeit von vier Stunden. Beide Pfade können unabhängig voneinander, aber auch aufeinander aufbauend genutzt werden.
Von der Oberfläche zur Strategie
Im Einsteigermodul lernen Teilnehmende das Grundgerüst von Instagram kennen: Benutzeroberfläche, Stories, Reels, Formate und deren Funktionsweisen. Das Praxismodul geht tiefer: Welche Sprache, welche Tonalität, welcher Stil passt zum eigenen Haus? Wie baut man ein konsistentes Profil auf? Statt abstrakte Regeln zu vermitteln, setzt der Kurs auf konkrete Best-Practice-Beispiele aus der Museumswelt – nicht als Blaupause, sondern als Inspiration.
„Es war uns wichtig, dass es nicht abstrakt ist, was wir vermitteln”, betont Bernhard. Alle Themen werden mit guten Praxisbeispielen hinterlegt – im Sinne von Anregung und Ermutigung, nicht von Nachahmung.
Lernen aus der Produktion
Die Entwicklung des Kurses war selbst ein Lernprozess – von der didaktischen Konzeption über die Videoproduktion bis zum Launch auf der Verbandswebseite. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen bereits in neue Kurse ein. Ein Team arbeitet schon am nächsten Selbstlernformat.
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