Bornhöck: Das größte Fürstengrab der frühen Bronzezeit Mitteleuropas (reupload)

Wer herrschte in der Zeit, als die Himmelsscheibe von Nebra entstand? Eine Lehr- und Forschungsgrabung bei Dieskau bringt das mächtigste Grab der Aunjetitzer Kultur ans Licht.

Eine Grabung mit historischer Tragweite

Von 2014 bis 2017 untersuchte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die erhaltenen Überreste eines frühbronzezeitlichen Großgrabhügels bei Dieskau im Saalekreis. Was die Forschungsgrabung zutage förderte, übertraf alle Erwartungen: Bei dem ursprünglich gewaltigen Hügel namens „Bornhöck” handelt es sich um das größte bekannte Fürstengrab der frühen Bronzezeit in ganz Mitteleuropa.

Der mächtigste Fürst der Aunjetitzer Kultur

Der Grabhügel war die letzte Ruhestätte eines außergewöhnlich mächtigen Herrschers aus der Aunjetitzer Kultur – einer Hochkultur, die Mitteleuropa zwischen 2300 und 1600 vor Christus prägte. In seinem Umfeld entstand möglicherweise auch der bedeutendste Fund aus dieser Epoche: die Himmelsscheibe von Nebra. Der Film stellt die faszinierende Frage, ob der Mann im Bornhöck der Herr dieser einzigartigen astronomischen Scheibe gewesen sein könnte.

Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte im Rahmen des Archaeofilm-Angebots, 2018. “Archaeofilm” ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).

Regie: Thomas Claus
Bildgestaltung: Christian Grewe, Felix Greif, Marc Hennicke
Schnitt: Marianne Thies
Tonmischung: Urs Hauck
Sprecher: Harry Kühn

Weitere Informationen: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

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