Die Museums-Evolution im Museum für Naturkunde

Museums-Evolution beschreibt den umfassenden Transformationsprozess des Museums für Naturkunde Berlin. Es geht dabei nicht nur um bauliche Maßnahmen, sondern um eine Neudefinition der Rolle des Museums in der Gesellschaft.

Vision der “Museums-Evolution”

  • Das Museum möchte weg vom Image eines “verstaubten” Ortes der Vergangenheit.
  • Ziel ist es, ein lebendiges, offenes Forschungsmuseum zu werden, das gemeinsam mit der Gesellschaft über Wissenschaft und die Zukunft nachdenkt.
  • Die Evolution umfasst vier Bereiche: digital, kulturell, baulich und die Sammlung selbst.

Bauliche Erneuerung und Sanierung

  • Zwei Drittel des Museums befinden sich noch in einem Zustand wie nach 1945 (mit Notdächern und unverputzten Wänden).
  • Die Sanierung folgt vier Leitgedanken: Denkmalschutz, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Barrierefreiheit.
  • Die Ausstellungsfläche in der Invalidenstraße soll signifikant vergrößert oder sogar verdoppelt werden.

Die Sammlung und Digitalisierung

  • Das Museum beherbergt rund 30 Millionen Objekte, von denen bisher nur ein Bruchteil (ca. 10.000) gezeigt wird.
  • Ein modernes Gebäude in Adlershof wird gebaut, um Teile der Sammlung adäquat unterzubringen.
  • Es findet eine “Generalinventur” und massive Digitalisierung statt, um die Daten weltweit für die Forschung verfügbar zu machen.
  • Ein Ziel ist es, die Sammlung auch “hinter den Kulissen” für die Öffentlichkeit punktuell einsehbar zu machen.

Wissensvermittlung und Partizipation

  • Es wird betont, dass Wissen nicht nur in der Wissenschaft liegt, sondern auch in der Bevölkerung und bei lokalen Gemeinschaften vor Ort.
  • Das Museum will Orte für Austausch und gemeinsames Lernen schaffen, um Menschen für den Schutz unseres Planeten zu sensibilisieren.

5. Kultureller Wandel im Team

  • Die “Museums-Evolution” erfordert ein Team, das bereit ist für Experimente, offen für die Zukunft ist und aus Fehlern lernt.

Das Video lädt dazu ein, Teil dieser Entwicklung zu werden und sich auf der Website des Museums weiter zu informieren.

Mehr unter: www.museumfuernaturkunde.berlin

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Museum Angewandte Kunst | Grafik: Bureau Sandra Doeller

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