Restaurierung von Medienkunst am ZKM: “The Surprising Spiral von Ken Feingold

Dieses Video zeigt am Beispiel der interaktiven computerbasierten Installation The Surprising Spiral (1991) des US-amerikanischen Künstlers Ken Feingold, wie komplex die Restaurierung und Konservierung von Computerkunst ist.

Die Arbeit, die zu den frühen Pionierwerken interaktiver Medienkunst zählt, wird am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe erforscht, restauriert und für zukünftige Generationen gesichert. Die begleitende Dokumentation, entstanden im Rahmen der Ausstellung The Story That Never Ends, gibt eindrückliche Einblicke in die technischen und konzeptuellen Prozesse hinter der Bewahrung digitaler Kunstwerke.

Im Mittelpunkt stehen die Restaurator:innen und Techniker:innen des ZKM: Morgan Stricot, Medienrestauratorin und Leiterin der digitalen Restaurierung am ZKM, erläutert die Strategien, mit denen sich der Erhalt digitaler Kunstwerke langfristig sichern lässt. Ihre Forschungen zur Medienarchäologie als Restaurierungstheorie führten sie an das PAMAL (préservation et archéologie des arts médiatiques) – und wurden 2015 mit dem Leonardo Award des Symposiums Media Art Histories Re-Create in Montreal ausgezeichnet.

Matthieu Vlaminck, Digital- und Medienkonservator am ZKM, bringt seine Erfahrung aus Bildender Kunst, Programmierung und Musik in die Bewahrung digitaler Daten ein. Seine Spezialgebiete reichen von der Rekonstruktion computergenerierter 3-D-Kinomodelle bis zur Restaurierung ikonischer Science-Fiction-Objekte – etwa der Raumschiffe aus Star Trek.

Die Dokumentation verdeutlicht, wie eng Technik, Theorie und künstlerische Praxis in der Medienrestaurierung verbunden sind – und welche Verantwortung damit für die Zukunft digitaler Kunst einhergeht.

Mehr unter: zkm.de

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