Das Museum St. Marien hat nach Modernisierung seine Türen wieder geöffnet und belebt damit den eindrucksvollen Kirchenraum der Marienkirche neu. Mit der Wiedereröffnung kehrt auch die Sonderausstellung „VON EINHÖRNERN UND DRACHENTÖTERN. Mittelalterliche Kunst aus Thüringen“ zurück, ein Gemeinschaftsprojekt mit der Klassik Stiftung Weimar.
Im Zentrum der Ausstellung steht eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Kunst, die einst von Johann Wolfgang von Goethe aus Thüringer Kirchen zusammengetragen wurde. Altäre, Gemälde und Skulpturen entfalten im sakralen Raum eine besondere Wirkung und vermitteln eindrücklich die religiösen Bildwelten des Mittelalters – von Darstellungen der Maria mit dem Einhorn bis hin zum Drachentöter Georg.
Die Ausstellung richtet sich gezielt auch an ein junges Publikum: Mit interaktiven Formaten wie einem Audioguide von Kindern für Kinder, Comic- und Hörstationen sowie einem eigenen Kinderkunstführer wird die mittelalterliche Themenwelt spielerisch erschlossen.
Ein zentraler Bestandteil der Wiedereröffnung ist die umfassende Modernisierung des Hauses. Das Museum ist nun als „Reisen für Alle“-Einrichtung zertifiziert und setzt damit ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit und Inklusion.
Mit der Wiederaufnahme des Betriebs knüpft das Museum an seine erfolgreiche Präsentation mittelalterlicher Kunst an und positioniert sich erneut als kultureller Anziehungspunkt in Thüringen. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr erleben.
Mehr unter: www.mhl-museen.de







