Wir und der Krieg: Die Rolle des Krieges als prägendes Element der Schweizer Geschichte (Videoreihe)

Oben: Wir und der Krieg – Die Schlacht zu Murten als Sujet in der Kunst

Die Ausstellung “Wir und der Kriegim Landesmuseum Zürich beleuchtet die Rolle des Krieges als prägendes Element der Schweizer Geschichte und zeigt, wie bewaffnete Konflikte vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart Politik, Gesellschaft und Wirtschaft beeinflusst haben. Dabei richtet sie den Blick auf die vielfältigen Auswirkungen von Kriegen – sowohl innerhalb der Schweiz als auch im internationalen Kontext.

Wir und der Krieg – Geflüchtete und ihre Gegenstände

Thematisiert werden identitätsstiftende Ereignisse und Mythen wie der Rütlischwur ebenso wie historische Konflikte, darunter der Schweizer Bauernkrieg von 1653 und der Sonderbundskrieg. Auch die latente Bedrohung während des Zweiter Weltkrieg wird als wichtiger Bestandteil der Schweizer Erinnerungskultur aufgegriffen. Die Ausstellung zeigt, wie Kriege Machtverhältnisse veränderten, wirtschaftliche Interessen – etwa durch Waffen- und Söldnerhandel – förderten und soziale sowie gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussten.

Wir und der Krieg – Die Schweizer Rüstungsindustrie und die Weltkriege

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Selbstverständnis der Schweiz als neutrales und friedensförderndes Land. Die Ausstellung hinterfragt dieses Bild und beleuchtet die Handlungsspielräume, Chancen und Widersprüche der Neutralität. Anhand von Objekten, Dokumenten und Videoinstallationen werden Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, verbreitete Vorstellungen über das Verhältnis der Schweiz zum Krieg kritisch zu reflektieren.

Mehr unter: www.landesmuseum.ch/de

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