Aufzeichnung einer Veranstaltung vom 10. Oktober 2025
Was bedeutet Moral heute – und warum wird sie so oft verspottet?
In einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Debatten zunehmend von Zynismus, Empörung und Polarisierung bestimmt sind, stellt die Autorin Anne Rabe eine unbequeme Frage: Können wir uns eine Welt ohne Moral überhaupt leisten?
Ausgehend von ihrem neuen Buch „Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral“ (Klett-Cotta Sachbuch) spricht sie am 10. Oktober 2025 in der Gewölbehalle des Brandenburg Museums mit der ukrainischen Filmemacherin Inga Pylypchuk und der Polizeiseelsorgerin Beate Wolf über moralisches Handeln in einer komplexen Welt. Daniel Schulz (taz) moderiert das Gespräch.
Gemeinsam beleuchten die Gäste, welche Rolle moralisches Denken in Zeiten von Armut, Migration, Klimakrise und gesellschaftlicher Spaltung spielen kann – und wie moralische Haltungen jenseits von moralischem Zeigefinger oder politischer Pose zu Orientierung und Mitgefühl beitragen können.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, den Begriff der Moral neu zu denken: nicht als moralische Überheblichkeit, sondern als praktisches Werkzeug, um Verantwortung zu übernehmen und Zusammenhalt zu ermöglichen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt.
Das Brandenburg Museum versteht sich als Ort des Dialogs: Hier werden lokale Geschichte und globale Entwicklungen miteinander verknüpft. Besucher:innen sind eingeladen, Brandenburg neu zu entdecken – als Raum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Beziehung treten.
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