Anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums lädt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zu einem international besetzten Online-Symposium ein. An zwei Abenden werden mit mehreren Vorträgen das Erbe des Gründungsdirektors Werner Schmalenbach (1920–2020) gewürdigt, die Entstehungsgeschichte des 1961 gegründeten Museums historisch eingeordnet und der Blick auf die Erweiterungen und die Neukonzeptionen der Sammlung gerichtet. „Auf der substanziellen Basis der herausragenden, von Schmalenbach angelegten Sammlung, stehen wir vor der Aufgabe, ‚seinen‘ Blick auf die Moderne zu analysieren und zu erweitern“, so Susanne Gaensheimer, die seit 2017 das Museum leitet.

Tag 1:

  • Begrüßung: Susanne Gaensheimer
  • Martje Esser: „Ein Museum im Aufbau: Werner Schmalenbach und die Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen“
  • Nora Sternfeld: „Sammlungen als Commons“
  • Ruth E. Iskin: „Sind Kanons und alternative Kanons noch relevant?“
  • Susanne Gaensheimer: „Die Sammlung Weiterdenken“

Tag 2:

Begrüßung: Vivien Trommer

Wie können Museen pluraler und inklusiver werden? In kurzen Video-Statements präsentieren international renommierte Direktor*innen und Kurator*innen ihre aktuellen Ansätze zur Sammlungspräsentation und ihre Visionen für eine neue Museumskultur des 21. Jahrhundert. Video-Statements mit Beiträgen von: Doryun Chong (M+, Hong Kong), María Mercedes González (Museo de Arte Moderno de Medellín), Frances Morris (Tate Modern, London), Ann Temkin (The Museum of Modern Art, New York), Rein Wolfs (Stedelijk Museum, Amsterdam)

„Wie können Museen für moderne und zeitgenössische Kunst den Herausforderungen unserer Zeit begegnen? Gespräch und Diskussion mit Jennifer Higgie (Moderatorin, London), Susanne Gaensheimer (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Omar Kholeif (Sharjah Art Foundation), Koyo Kouoh (Zeitz MOCAA, Cape Town), Raqs Media Collective (Künstler*innenkollektiv, Neu-Delhi

Mehr unter: www.kunstsammlung.de

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