“Diese Ausstellung zeigt zugleich Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland und gibt Erinnerungen sowie Wissen weiter.”

Vor allem nach 1764 haben Millionen Menschen die deutschsprachigen Länder verlassen. Sie wanderten nach Amerika aus – aber nicht nur: Weitgehend unbekannt ist, dass alleine über 160.000 Menschen zwischen 1764 und 1850 nach Russland auswanderten. Während die Gründe, die zur Auswanderung führten, oft die gleichen waren, verlief der Lebensweg der Menschen in Russland ganz anders als zum Beispiel in Amerika. Die Geschichte der deutschen Auswanderer in der neuen Heimat war ausgesprochen wechselvoll und eine lange Zeit durch Verfolgung und Unterdrückung geprägt.

Bescheinigung vom Sprachkurs

Bibel um 1700

Fibel

Filzstiefel für den Winter
Formeisen

Fufaika

Geburtsurkunde von 1902

Karte vom europäischen Russland

Manifest von 1763

Johann Dück’s letzter Brief

Liederbuch

Mini-Psalmbuch

Münze
Postkarte

Schafschere

Tragetasche

Auswandern, einwandern, umsiedeln … – immer wieder wurden Koffer, Truhen, Kisten und Taschen von den Russlanddeutschen ein- und wieder ausgepackt. Viele der Ausstellungsstücke des Museums kommen aus solchen Koffern. Die Menschen haben sie zur Erinnerung an ihre Geschichte, an die verschiedenen Heimaten aufbewahrt und mitgebracht. Koffer, Truhen, Kisten und Taschen – auch sie sind Bestandteil der Ausstellung.

Mehr unter www.russlanddeutsche.de

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