Der Brückenschlag zwischen historischer Fotografie und der digitalen Gegenwart des 21. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt der ersten Ausstellungsprojekte im PHOXXI, dem temporären Haus der Photographie. Die Ausstellungen von Jack Davison, Omer Fast und Frida Orupabo zeigen Erweiterungen der analogen Fotografie ins Digitale, Dreidimensionale und Bewegtbild.

Der Rückgriff auf bereits vorhandene ikonische Bilder bildet die Grundlage des Werkes von Jack Davison (*1990 in Essex). Der in London lebende Fotograf verarbeitet eine Vielzahl von Genres, Stilen und Techniken, die vom Avantgarde-Experiment bis zum objektiven Dokumentarfilm, vom Porträt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts hin zur konzeptionellen Studie reichen. Seine Bilder wirken wie Déjà-vus aus der Geschichte der Fotografie und erinnern an Fotografien von Max Ernst oder Man Ray. Davison gelingt es Werke zu schaffen, die auf faszinierende Weise unmittelbar gegenwärtig erscheinen.

Mehr unter: www.deichtorhallen.de

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