Gesprächsreihe Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart – Irina Scherbakowa und Helena Janeczek

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart“ diskutierte das Deutsches Historisches Museum die langfristigen Folgen von Krieg, Besatzung und Gewalt für Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen persönliche Lebensgeschichten und die Frage, wie traumatische Erfahrungen über Generationen hinweg in Familien und Gesellschaften weiterwirken.

Zu Gast waren die Germanistin und Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, Irina Scherbakowa sowie die Schriftstellerin und Premio Strega Preisträgerin Helena Janeczek. Im Gespräch beleuchteten sie, wie sich unterschiedliche Erfahrungen von Gewalt, Verfolgung und Besatzung im individuellen und kollektiven Gedächtnis überlagern und bis in die Gegenwart nachwirken.

Moderiert von Sabine Adler rückte die Veranstaltung die Bedeutung biografischer Perspektiven für das Verständnis der Geschichte des Nationalsozialismus und ihrer europäischen Nachwirkungen in den Fokus. Die Gesprächsreihe zeigt, dass Erinnerung nicht nur historische Ereignisse dokumentiert, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Debatten über Verantwortung, Identität und Frieden prägt.

Mehr unter: www.dhm.de

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