Die Mosbruggers: Eine Künstlerfamilie am Bodensee erstmals umfassend gewürdigt

Drei Generationen, sieben Jahrzehnte, eine Region: Eine neue Ausstellung widmet sich dem weitgespannten Schaffen der Künstlerfamilie Mosbrugger – und einem Kapitel Kunstgeschichte am Bodensee, das lange im Schatten geblieben ist.

Von 1795 bis zum Tod des letzten Malers Joseph im Jahr 1869 war die aus Vorarlberg stammende Familie Mosbrugger am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland künstlerisch tätig. Drei Maler, drei Generationen, ein gemeinsamer Wirkungsraum: Wendelin, Friedrich und Joseph Mosbrugger schufen ein Werk, das in seiner Vielfalt und psychologischen Tiefe bis heute beeindruckt.

Die Ausstellung versammelt bedeutende Leihgaben und Werke aus der eigenen Sammlung des Hauses und zeigt das gesamte Spektrum der Mosbrugger-Kunst: tief psychologisch gestaltete Porträts, repräsentative Familienbilder, geistliche Motive, Landschaftsmalerei und Genredarstellungen. Zum Vergleich werden auch Arbeiten von Zeitgenossinnen und Zeitgenossen aus der Bodenseeregion und darüber hinaus gezeigt – um das Schaffen der Mosbruggers in den breiteren Kontext der Kunst ihrer Epoche einzubetten.

Einen ersten Eindruck von Leben und Werk der Familie vermittelt ein Trailer, den Kameramann Kai Lehmann und Filmemacherin Teresa Renn eigens für die Ausstellung produziert haben.

Mehr unter: www.rosgartenmuseum.de/museen/

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