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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Sachsen-Anhalt &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Die Mahlsteine vom Bornhöck: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle zeigt neue Erkenntnisse zur Bronzezeit</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:36:56 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was verraten monumentale Mahlsteine über die Machtverhältnisse und den Reichtum einer Gesellschaft vor rund 4.000 Jahren? Dieser Frage widmet sich das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle in einer Folge seiner Videoreihe „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Museum+exklusiv">Museum exklusiv</a>“. Museumsdirektor Prof. Dr. Harald Meller stellt bedeutende Funde aus dem Bornhöck vor, dem größten bekannten frühbronzezeitlichen Grabhügel Mitteleuropas. Die im neu gestalteten Ausstellungsbereich „Bronzerausch“ präsentierten Mahlsteine geben Einblicke in die wirtschaftlichen Grundlagen und die gesellschaftliche Organisation der Aunjetitzer Kultur.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bornhöck: Der größte frühbronzezeitliche Grabhügel Mitteleuropas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bornhöck bei Raßnitz in Sachsen-Anhalt gehört zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten der europäischen Frühbronzezeit. Der monumentale Grabhügel entstand im Umfeld der Aunjetitzer Kultur, die etwa zwischen 2300 und 1600 v. Chr. in Teilen Mitteleuropas verbreitet war. Mit seinen außergewöhnlichen Dimensionen übertraf der Bornhöck viele andere bekannte Grabanlagen dieser Epoche. Seine Größe deutet darauf hin, dass für die Errichtung erhebliche Arbeitskräfte und Ressourcen mobilisiert werden mussten. Der Hügel gilt deshalb als wichtiges Zeugnis für die gesellschaftliche Entwicklung der frühen Bronzezeit. Die Funde ermöglichen Rückschlüsse auf eine Zeit, in der sich wirtschaftliche Netzwerke, soziale Unterschiede und politische Machtstrukturen zunehmend ausprägten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologische Untersuchungen trotz jahrhundertelanger Zerstörung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erforschung des Bornhöcks stellte Archäologinnen und Archäologen vor besondere Herausforderungen. Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Grabanlage geplündert. Im 19. Jahrhundert trug man den monumentalen Hügel nahezu vollständig ab. Lange Zeit waren deshalb nur noch wenige Spuren des ursprünglichen Bauwerks erkennbar. Moderne archäologische Untersuchungsmethoden ermöglichten es jedoch, die verbliebenen Befunde systematisch auszuwerten. Dabei konnten wichtige Informationen zur ursprünglichen Gestalt und Größe des Grabhügels gewonnen werden. Auch die verwendeten Baumaterialien und die Organisation seiner Errichtung ließen sich näher untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst stark zerstörte Fundstätten noch wertvolle Erkenntnisse über vergangene Gesellschaften liefern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Monumentale Mahlsteine als Zeugnisse bronzezeitlicher Wirtschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den bemerkenswerten Funden vom Bornhöck gehören große Mahlsteine. Solche Steingeräte dienten in der Bronzezeit vor allem dazu, Getreide und andere pflanzliche Nahrungsmittel zu zerkleinern. Die Verarbeitung von Getreide war eine grundlegende Voraussetzung für die Versorgung der Bevölkerung. Mahlsteine waren deshalb wichtige Bestandteile der damaligen Wirtschafts- und Alltagswelt. Die außergewöhnlichen Exemplare vom Bornhöck werfen jedoch weitergehende Fragen auf. Ihre Größe und ihr Fundzusammenhang können Hinweise darauf liefern, welche Rolle landwirtschaftliche Produktion und die Organisation von Nahrungsressourcen innerhalb der Aunjetitzer Gesellschaft spielten. Die archäologische Untersuchung der Mahlsteine eröffnet damit einen Zugang zu wirtschaftlichen Strukturen, die sich aus schriftlichen Quellen nicht erschließen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verraten die Mahlsteine über Macht und Gesellschaft der Aunjetitzer Kultur?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aunjetitzer Kultur ist insbesondere durch ihre reich ausgestatteten Gräber, bedeutende Metallfunde und weitreichenden Austauschbeziehungen bekannt. Ein berühmtes Zeugnis dieser Epoche ist die Himmelsscheibe von Nebra, die ebenfalls im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle aufbewahrt wird. Die monumentalen Grabhügel der Frühbronzezeit deuten auf ausgeprägte gesellschaftliche Unterschiede hin. Für die Errichtung großer Anlagen mussten Menschen, Materialien und Arbeitsleistungen koordiniert werden. Die Mahlsteine vom Bornhöck ergänzen dieses Bild um die wirtschaftliche Dimension. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Produktion und Verarbeitung von Nahrungsmitteln sowie auf die Frage, wie größere Gemeinschaften versorgt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob und in welchem Umfang solche Tätigkeiten zentral organisiert waren, gehört zu den Fragen, die sich anhand archäologischer Befunde untersuchen lassen. Die Funde sind damit wichtige Hinweise für die Erforschung sozialer Hierarchien und wirtschaftlicher Abhängigkeiten in der frühen Bronzezeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Bronzerausch“: Neuer Ausstellungsbereich im Landesmuseum Halle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einige der monumentalen Mahlsteine werden im neu gestalteten Abschnitt „Bronzerausch“ der Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle präsentiert. Der Ausstellungsbereich widmet sich der Bronzezeit und ihren gesellschaftlichen, technischen und kulturellen Entwicklungen. Die Mahlsteine machen einen Aspekt dieser Epoche sichtbar, der neben kostbaren Metallobjekten und außergewöhnlichen Grabfunden leicht in den Hintergrund gerät: die wirtschaftlichen Grundlagen des täglichen Lebens. Gerade die Verbindung von monumentalen Grabanlagen und alltäglichen Arbeitsgeräten ermöglicht neue Perspektiven auf die damalige Gesellschaft. Die Präsentation verdeutlicht, wie eng Landwirtschaft, Ressourcenverteilung und gesellschaftliche Macht miteinander verbunden gewesen sein könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Museumsdirektor Harald Meller erklärt die Funde vom Bornhöck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Folge „Stein-Reich | Die Mahlsteine vom Bornhöck“ führt Museumsdirektor Harald Meller durch den entsprechenden Bereich der Dauerausstellung. Anhand der ausgestellten Objekte erläutert er die archäologische Bedeutung des Fundortes und die Erkenntnisse, die aus den Mahlsteinen gewonnen werden können. Dabei stehen insbesondere die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Aunjetitzer Kultur im Mittelpunkt. Die Kurzführung vermittelt, wie Archäologinnen und Archäologen aus materiellen Hinterlassenschaften Rückschlüsse auf längst vergangene Lebenswelten ziehen. Zugleich zeigt sie, weshalb der Bornhöck trotz seiner weitgehenden Zerstörung zu den bedeutenden Fundstätten der mitteleuropäischen Bronzezeit zählt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Museum exklusiv“: Archäologische Entdeckungen im Video</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Reihe „Museum exklusiv“ bietet das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle digitale Einblicke in seine Sammlungen und Ausstellungen. Die Videobeiträge stellen besondere archäologische Funde vor, erklären ihre wissenschaftliche Bedeutung und beleuchten die Geschichten hinter den Exponaten. Dabei werden sowohl bekannte Objekte von internationaler Bedeutung als auch weniger vertraute Zeugnisse des Alltags früherer Gesellschaften vorgestellt. Die Folge über die Mahlsteine vom Bornhöck zeigt, wie archäologische Forschung wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen der Bronzezeit sichtbar machen kann. Sie verdeutlicht zugleich, dass nicht nur kostbare Schmuckstücke und Waffen, sondern auch scheinbar einfache Arbeitsgeräte wichtige Quellen für das Verständnis der Vergangenheit sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://landesmuseum-vorgeschichte.de" target="_blank" rel="noopener">landesmuseum-vorgeschichte.de</a></p>
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		<title>Maria Gerbaulet zeigt „Rachen“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 05:51:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) präsentiert ab Freitag, dem 16. Oktober 2026, die Installation Rachen der Bildhauerin Maria Gerbaulet. Die Künstlerin wurde mit dem Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 2025 ausgezeichnet. Sie [&#8230;]</p>
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<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/10/05_portraetfoto-maria-gerbaulet_foto-fabian-schwarze_kl.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="709" height="886" src="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/10/05_portraetfoto-maria-gerbaulet_foto-fabian-schwarze_kl.jpg" alt="Frau steht vor einer grauen wand.Sie blickt in die Kamera, die Hände in den Taschen." class="wp-image-117689" style="aspect-ratio:0.8002222104650547;width:356px;height:auto" srcset="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/10/05_portraetfoto-maria-gerbaulet_foto-fabian-schwarze_kl.jpg 709w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/10/05_portraetfoto-maria-gerbaulet_foto-fabian-schwarze_kl-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Maria Gerbaulet, Foto: Fabian Schwarze</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) präsentiert ab Freitag, dem 16. Oktober 2026, die Installation <em>Rachen</em> der Bildhauerin <a href="https://mariagerbaulet.com" target="_blank" rel="noopener">Maria Gerbaulet</a>. Die Künstlerin wurde mit dem Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 2025 ausgezeichnet. Sie setzte sich mit ihrer Bewerbung gegen insgesamt 97 Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet durch. Mit ihrer ortsbezogenen Arbeit untersucht Gerbaulet das Verhältnis von Material, Architektur und Raumwahrnehmung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">„Rachen“: Zwischen Stabilität und Verletzlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maria Gerbaulet lotet in ihren plastischen Arbeiten mit großer Sensibilität aus, wie Menschen ihre Umgebung und unterschiedliche Materialien wahrnehmen. Auch die großformatige Installation <em>Rachen</em> aus dem Jahr 2026 knüpft an diese künstlerische Auseinandersetzung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitläufige, textil anmutende Fläche verändert die Wahrnehmung des Ausstellungsraums: Der Blick wird von der Horizontalen auf die Vertikale gelenkt. Dabei rückt insbesondere der hohe Lichtschacht in den Mittelpunkt, der in der gewöhnlichen Wahrnehmung des Raumes eher in den Hintergrund tritt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baustellenmaterial wird zur hautähnlichen Oberfläche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihre Installation kombiniert Gerbaulet lange Bahnen aus Gerüstnetz mit Latex-Bindemittel. Im Zusammenspiel mit der statischen Architektur entsteht ein spannungsreicher Zustand zwischen Stabilität und Instabilität. Zugleich greift die Künstlerin Fragen nach Intaktheit und Versehrtheit auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gewöhnliche Baustellenmaterial erhält durch die Bearbeitung eine neue Qualität: Es erscheint als hautähnliche, verletzliche Oberfläche, die den Raum neu definiert. Das natürliche und künstliche Ausstellungslicht verstärkt gemeinsam mit dem leichten Schimmer des Materials die visuelle Spannung der Installation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Rachen</em> verwandelt Maria Gerbaulet vertraute Materialien in eine ungewöhnliche räumliche Erfahrung. Die Arbeit lenkt die Aufmerksamkeit auf die Wirkung von Oberflächen, auf die Beziehung zwischen Körperlichkeit und Architektur sowie auf die Grenzen zwischen Festigkeit und Verletzlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Gustav-Weidanz-Preis für Plastik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gustav-Weidanz-Preis wird seit 1975 gemeinsam von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) vergeben. Er richtet sich an junge Bildhauerinnen und Bildhauer und geht auf eine Stiftung des Bildhauers und Hochschullehrers Gustav Weidanz (1889–1970) zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weidanz lehrte von 1916 bis 1959 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Nachdem die Nationalsozialisten 1933 die von ihm geleitete Bildhauereiklasse geschlossen hatten, trat er aus Sorge um seine Entlassung in die NSDAP ein. Öffentliche Aufträge erhielt er erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder. Nach Angaben des Museums stellte Weidanz sein künstlerisches Werk und seine Lehre weder nach 1933 noch nach 1945 in den Dienst politischer Propaganda.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als seine Schülerinnen und Schüler ab den späten 1950er-Jahren im Kunstbetrieb der DDR zunehmend sichtbar wurden, fand auch die prägende Wirkung seiner Lehrtätigkeit überregional Anerkennung. Ab den 1970er-Jahren etablierte sich die Hallesche Bildhauerschule als feste Größe in der Kunstlandschaft der DDR.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Stiftung für den Nachwuchs der Bildhauerei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gustav Weidanz vermachte seinen materiellen künstlerischen Nachlass dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale). Zugleich setzte er die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle als Erbin ein und stiftete einen Preis zur Förderung des bildhauerischen Nachwuchses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gustav-Weidanz-Preis verbindet damit die Geschichte der Halleschen Bildhauerei mit der Förderung junger künstlerischer Positionen. Unterstützt wird die Auszeichnung durch den Freundes- und Förderkreis der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle e. V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Präsentation von <em>Rachen</em> setzt das Kunstmuseum Moritzburg Halle diese Tradition fort und gibt Maria Gerbaulet die Möglichkeit, ihre eigenständige Auseinandersetzung mit Materialität, Raum und Wahrnehmung einem breiten Publikum vorzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://nl.kulturkurier.de/goto?clientId=293&amp;listId=1476&amp;newsletterId=143517&amp;sendingId=219729&amp;trackingUrlId=2803731" target="_blank" rel="noopener">www.kunstmuseum-moritzburg.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Archäologische Entdeckungen bei Halberstadt: Gräber aus der Glockenbecherkultur und der Frühbronzezeit</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 14:08:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Bauarbeiten im Halberstädter Sonntagsfeld sind Archäolog*innen auf Gräber aus der späten Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit gestoßen. Die Funde geben Einblicke in die Bestattungsrituale, sozialen Vorstellungen und weitreichenden Kontakte [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei Bauarbeiten im Halberstädter Sonntagsfeld sind Archäolog*innen auf Gräber aus der späten Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit gestoßen. Die Funde geben Einblicke in die Bestattungsrituale, sozialen Vorstellungen und weitreichenden Kontakte prähistorischer Gemeinschaften. Besonders aufschlussreich ist das Grab eines Mannes aus der Glockenbecherkultur, dessen Beigaben auf die Bedeutung des Bogenschießens und auf überregionale kulturelle Verbindungen hinweisen. Im neu gestalteten Abschnitt &#8220;<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Bronzerausch">Bronzerausch</a>&#8221; der Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) gibt Direktor Harald Meller Einblick in den Forschungsstand. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologische Ausgrabungen im Halberstädter Sonntagsfeld</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Halberstädter Sonntagsfeld wurde ein Baugebiet für Eigenheime erschlossen. Da Hinweise auf mögliche archäologische Funde vorlagen, untersuchte die Bodendenkmalpflege das Gelände bereits vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten. Beim Abziehen des Oberbodens wurden Verfärbungen sichtbar, die auf ehemalige Grabstellen hindeuteten. Die Archäolog*innen legten die Gräber daraufhin frei und dokumentierten die Befunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bestattungen lassen sich der Glockenbecherkultur und der Aunjetitz-Kultur zuordnen. Beide gehören in einen Zeitraum des Übergangs von der späten Jungsteinzeit zur Frühbronzezeit und geben wichtige Hinweise auf die kulturellen Veränderungen in Mitteleuropa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glockenbecherkultur und Schnurkeramik: Begegnungen in der Vorgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Glockenbecherkultur wird ungefähr auf die Zeit zwischen 2500 und 2200 v. Chr. datiert. Ab etwa 2200 v. Chr. folgt die Aunjetitz-Kultur, die sich im Austausch und in der Vermischung verschiedener kultureller Traditionen entwickelte. Dazu gehörte auch die ältere Schnurkeramik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursprünge dieser Gemeinschaften und ihre Wanderungsbewegungen sind Gegenstand der Forschung. Für die Glockenbecherkultur werden weitreichende Verbindungen diskutiert, die unter anderem bis in die osteuropäischen Steppen zurückreichen könnten. Auch die Schnurkeramik wird mit Bevölkerungsbewegungen aus Regionen des heutigen Belarus, der Ukraine und Polens in Verbindung gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genaue Herkunft und Ausbreitung der Glockenbecherkultur sind jedoch weiterhin nicht abschließend geklärt. Neue genetische Untersuchungen sollen dazu beitragen, die bisherigen Annahmen zu überprüfen und die Entwicklung prähistorischer Bevölkerungen genauer zu rekonstruieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Grab aus der Glockenbecherkultur: Bestattungsrituale und Erhaltungszustand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der freigelegten Gräber enthält die Überreste eines Mannes. Die Knochen sind teilweise stark beschädigt oder nur fragmentarisch erhalten. Mögliche Ursachen sind der Druck des darüberliegenden Erdreichs, das Einsinken der Grabkonstruktion oder spätere landwirtschaftliche Eingriffe. Auch natürliche Bodenprozesse und die Aktivität kleiner Tiere können dazu geführt haben, dass Knochen verändert oder verlagert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bestattung folgt einem charakteristischen Ritual der Glockenbecherkultur: Der Tote liegt in Hockerstellung, also mit angewinkelten Armen und Beinen. Während Bestattete der Schnurkeramik häufig nach Süden ausgerichtet sind, blicken die Toten der Glockenbecherkultur typischerweise nach Osten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche wiederkehrenden Bestattungsregeln helfen Archäolog*innen, kulturelle Traditionen zu erkennen und miteinander zu vergleichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kupferdolch, Armschutzplatte und Glockenbecher als Grabbeigaben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufschlussreich sind die Beigaben des Mannes. Sie vermitteln ein Bild davon, wie sich Menschen der Glockenbecherkultur möglicherweise selbst verstanden und welchen sozialen Status sie ausdrücken wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Funden gehört ein kleiner Kupferdolch. Metallgegenstände dieser Art waren in der Glockenbecherkultur bedeutende Objekte und zeugen von handwerklichen Fähigkeiten sowie von der Nutzung überregionaler Austauschbeziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere auffällige Beigabe ist eine rote Schieferplatte mit vier Löchern. Sie wird als mögliche Armschutzplatte eines Bogenschützen interpretiert. Solche Platten sollten den Unterarm vor der zurückschnellenden Bogensehne schützen. Pfeilspitzen, wie sie aus anderen bekannten Glockenbecherbestattungen bekannt sind, wurden in diesem Grab allerdings nicht gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt ein typischer Glockenbecher. Keramikgefäße dieser Form sind namensgebend für die Kultur. Im Grabzusammenhang könnten sie Speisen oder Getränke für das Jenseits symbolisiert haben; ihre konkrete Bedeutung lässt sich jedoch nicht in jedem Einzelfall sicher bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen vermitteln die Beigaben das Bild eines Mannes, dessen Identität möglicherweise mit dem Bogenschießen, besonderen Gegenständen und weitreichenden Kontakten verbunden war. Anders als bei manchen Bestattungen der Schnurkeramik steht hier nicht allein die Darstellung eines Kriegers im Vordergrund.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Kultur mit Verbindungen quer durch Europa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Glockenbecherkultur war über große Teile Europas verbreitet. Funde sind unter anderem von der Iberischen Halbinsel über Frankreich, die Schweiz und Süddeutschland bis nach Italien, auf den Balkan, nach England und in Regionen Osteuropas bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese weite Verbreitung gehört zu den Gründen, weshalb die Herkunft der Kultur seit Langem diskutiert wird. Verschiedene Forschungsansätze haben ihren Ursprung in unterschiedlichen Regionen Europas vermutet, darunter im Westen des Kontinents und in den Niederlanden. Ein abschließendes Bild ihrer Entstehung und Ausbreitung steht weiterhin aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die charakteristischen Gefäße und bestimmte Grabbeigaben zeigen, dass Menschen über große Entfernungen hinweg ähnliche Formen und Praktiken verwendeten. Dabei bleibt offen, in welchem Umfang diese Gemeinsamkeiten auf Wanderungen, Handel, kulturellen Austausch oder die Übernahme von Traditionen zurückzuführen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glockenbecherkultur und Schnurkeramik: Zusammenleben statt Konfrontation?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gräber aus Halberstadt sind auch deshalb interessant, weil sie auf das Verhältnis zwischen Glockenbecherkultur und Schnurkeramik verweisen. Obwohl die Schnurkeramik früher auftritt, verbreiten sich die Traditionen der Glockenbecherkultur später in vielen Regionen, in denen bereits andere Gemeinschaften lebten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die archäologischen Befunde sprechen dafür, dass beide Gruppen zumindest teilweise nebeneinander existierten. Möglicherweise lebten die Menschen in räumlich getrennten Siedlungsbereichen und bildeten gemeinsam ein Mosaik unterschiedlicher kultureller Traditionen. Hinweise auf durchgehend gewaltsame Auseinandersetzungen ergeben sich daraus nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf der Frühbronzezeit entwickelten sich aus diesen und anderen Traditionen neue kulturelle Zusammenhänge. Die Aunjetitz-Kultur steht beispielhaft für diese Veränderungen in Mitteleuropa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Funde über die Frühbronzezeit verraten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgrabungen im Halberstädter Sonntagsfeld zeigen, wie viel sich aus Gräbern über längst vergangene Lebenswelten erschließen lässt. Bestattungspositionen, Keramik und Metallobjekte geben Hinweise auf Rituale, soziale Vorstellungen und kulturelle Kontakte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich machen die Funde deutlich, dass die Vorgeschichte Europas nicht als Abfolge klar voneinander getrennter Kulturen verstanden werden kann. Vielmehr begegneten sich Gemeinschaften, übernahmen Traditionen und entwickelten neue Formen des Zusammenlebens. Die Gräber bei Halberstadt sind damit ein wichtiger Baustein, um die kulturellen Veränderungen zwischen später Jungsteinzeit und Frühbronzezeit besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://landesmuseum-vorgeschichte.de" target="_blank" rel="noopener">landesmuseum-vorgeschichte.de</a></p>
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		<title>Zwei Heiligtümer, eine Landschaft: Das Ringheiligtum von Schönebeck im Landesmuseum Halle</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ringheiligtum-schonebeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:00:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unweit von Pömmelte lag ein zweites Kreisgrabenheiligtum – entdeckt aus der Luft, ausgegraben mit modernsten Methoden. Museum exklusiv beleuchtet, was die beiden Anlagen verbindet und was sie unterscheidet. Ein Fund [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unweit von <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=P%C3%B6mmelte">Pömmelte </a>lag ein zweites Kreisgrabenheiligtum – entdeckt aus der Luft, ausgegraben mit modernsten Methoden. Museum exklusiv beleuchtet, was die beiden Anlagen verbindet und was sie unterscheidet.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Fund aus der Vogelperspektive</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Manche archäologischen Entdeckungen verdanken sich dem Zufall – andere dem systematischen Blick von oben. Die Kreisgrabenanlage von Schönebeck wurde bereits in den 1990er Jahren durch Luftbildarchäologie entdeckt: Aus der Luft zeichneten sich im Boden die Konturen zweier konzentrischer Ringgräben ab, die auf eine bedeutende vorgeschichtliche Anlage hindeuteten. Was folgte, war jahrelange akribische Feldarbeit: Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt legte die Anlage in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg frei und untersuchte sie eingehend.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Anlagen, eine Nachbarschaft</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreisgrabenanlage von Schönebeck liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bekannten Ringheiligtum von Pömmelte – jenem spektakulären Fundplatz, der als „deutsches Stonehenge&#8221; in die Kulturgeschichte eingegangen ist. Doch was verbindet die beiden Anlagen? Und worin unterscheiden sie sich? Diesen Fragen geht Museumsdirektor Harald Meller in der neuen Folge von „Museum exklusiv&#8221; nach – im Rahmen einer Kurzführung durch den neu gestalteten Ausstellungsbereich „Bronzerausch&#8221; des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Heiligtümer in der Landschaft des Übergangs</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Anlagen entstanden in einer Zeit des fundamentalen kulturellen Wandels – am Übergang von der Jungsteinzeit zur frühen Bronzezeit. Dass zwei solcher Kreisgrabenanlagen so nah beieinanderliegen, wirft faszinierende Fragen auf: Wurden sie gleichzeitig genutzt? Erfüllten sie unterschiedliche rituelle Funktionen? Und was sagt ihre räumliche Nähe über die sozialen und religiösen Strukturen der damaligen Gesellschaft aus?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Museum exklusiv: Archäologie zum Anfassen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihe „Museum exklusiv&#8221; des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle nimmt ihr Publikum regelmäßig mit auf Kurzführungen durch die Dauerausstellung – anhand von Objekten, die für sich sprechen, und Experten, die sie zum Sprechen bringen. Die Folge zur Schönebecker Kreisgrabenanlage ist dabei ein besonders lohnender Einblick in eine Forschungslandschaft, die noch längst nicht alle ihre Geheimnisse preisgegeben hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://landesmuseum-vorgeschichte.de" target="_blank" rel="noopener">landesmuseum-vorgeschichte.de</a></p>
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		<title>&#8220;JEIN&#8221; &#8211; Franckesche Stiftungen Halle eröffnen interaktive Ausstellung über Orientierung im Leben</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/franckeschen-stiftungen-halle-jein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:46:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Woran richte ich mich aus? Wie treffe ich Entscheidungen? Was gibt mir Halt? Die Jahresausstellung „JEIN!&#8221; im Historischen Waisenhaus lädt Jugendliche und Erwachsene auf eine partizipative Reise durch die Phasen [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="936" height="624" src="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web.jpg" alt="Franckesche Stiftungen Ausstellung Jein: Ein junger Mann legt sich einen Umhan an, der wie Schmetterlingsflügel aussieht." class="wp-image-117281" srcset="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web.jpg 936w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-768x512.jpg 768w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-300x200.jpg 300w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-123x82.jpg 123w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-76x50.jpg 76w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-83x55.jpg 83w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/09/Jein_2_FFW1070_web-125x83.jpg 125w" sizes="auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Detail des interaktiven Ausstellungsparcours &#8220;Jein!&#8221; über Orientierung im Ungewissen. © Falk Wenzel, Quelle: Franckesche Stiftungen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Woran richte ich mich aus? Wie treffe ich Entscheidungen? Was gibt mir Halt? Die Jahresausstellung „JEIN!&#8221; im Historischen Waisenhaus lädt Jugendliche und Erwachsene auf eine partizipative Reise durch die Phasen der Orientierungssuche ein.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Ausstellung für die wichtigste Frage des Lebens</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 5. September 2026 bis zum 25. April 2027 öffnet im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen in Halle eine Ausstellung, die sich einem hochaktuellen Thema widmet: der Lebensorientierung im Ungewissen. „JEIN! Eine interaktive Ausstellung über Orientierung im Ungewissen&#8221; nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch sieben Räume – und stellt dabei Fragen, die alle angehen, junge Menschen aber ganz besonders.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zielgruppe ernst nehmen: Jugendliche und junge Erwachsene</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kustos Tom Gärtig und Florian Halbauer, Leiter des Bereichs Vermittlung – Junges Museum, Franckesche Stiftungen, haben die Ausstellung gemeinsam mit einem breiten Kuratoren- und Partnernetzwerk entwickelt. Im Mittelpunkt steht eine Zielgruppe, die Museen erfahrungsgemäß schwer erreichen: <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Jugendliche+und+junge+Erwachsene">Jugendliche und junge Erwachsene</a>. Gerade sie befinden sich in einer Lebensphase, in der grundlegende Entscheidungen anstehen – über Ausbildung, Beruf, Werte, Beziehungen. „JEIN!&#8221; gibt diesen Fragen Raum – buchstäblich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sieben Räume, sieben Phasen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung gliedert sich in sieben raumgreifende Erlebnisbereiche, die typische Phasen der Orientierungssuche abbilden: Desorientierung, Optionsstress, Wünsche und mehr. Interaktive Spielsituationen, berührende Interviews mit jungen Menschen und gezielte Impulse zur Selbstreflexion wechseln einander ab. Ein Info-, Abstimmungs- und Inspirationsheft begleitet den Rundgang. Den Abschluss bildet der Raum „Takeaway&#8221; – ein Mutmacher mit klarer Botschaft: Orientierung ist eine lebenslange Aufgabe, kein einmaliger Entscheid.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von Jugendlichen für Jugendliche: Partizipation als Prinzip</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bemerkenswert ist die konsequente Einbindung der Zielgruppe in die Entstehung der Ausstellung. In einem Ferienworkshop mit Radio Corax entwickelten Jugendliche des TiQ – dem Jugendclub der Franckesche Stiftungen – Ideen für den ersten Ausstellungsraum zum Thema Desorientierung, formulierten Texte und produzierten Audiobeiträge im hauseigenen Tonstudio. Weitere Ton- und Textbeiträge entstanden in Kooperation mit Studierenden der Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Stimmen begegnen den Besucherinnen und Besuchern im „Labyrinth&#8221;. Die Gestaltung übernahmen das „Büro für Sinn und Unsinn&#8221; sowie das „Kollektiv Plus X&#8221; aus Halle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bildung für alle – in innovativer Form</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „JEIN!&#8221; setzen die Franckeschen Stiftungen ihr Kernthema <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Bildung+f%C3%BCr+alle">Bildung für alle</a> auf eine in der deutschen Museumslandschaft einzigartige Weise um: inhaltlich zeitgemäß, gestalterisch mutig und konsequent partizipativ. Eine Ausstellung, die nicht über junge Menschen spricht – sondern mit ihnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.francke-halle.de" target="_blank" rel="noopener">www.francke-halle.de</a></p>
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		<title>Funde aus dem Ringheiligtum Pömmelte erstmals im Landesmuseum Halle zu sehen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ringheiligtum-pommelte-landesmuseum-halle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 13:11:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Neugestaltung des Ausstellungsbereichs „Bronzerausch&#8221; präsentiert das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle erstmals Objekte aus einem der bedeutendsten Kultplätze der mitteleuropäischen Frühgeschichte. Ein Heiligtum am Übergang zweier Welten Vor rund [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Neugestaltung des Ausstellungsbereichs „Bronzerausch&#8221; präsentiert das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle erstmals Objekte aus einem der bedeutendsten Kultplätze der mitteleuropäischen Frühgeschichte.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Heiligtum am Übergang zweier Welten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Vor rund 4.000 Jahren, an der Schwelle zwischen ausgehender Jungsteinzeit und früher Bronzezeit, war Pömmelte in der heutigen Börde ein Ort von außergewöhnlicher Bedeutung. Das Ringheiligtum – ein kreisförmiger Grabenring aus Holzpfählen, der in seiner Struktur an Stonehenge erinnert – diente als Kultplatz, Versammlungsort und vermutlich auch als Schauplatz ritueller Feste. Seit der Neugestaltung des Ausstellungsabschnitts „Bronzerausch&#8221; im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle sind Funde aus diesem archäologischen Ausnahmefundplatz nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Feste, Rituale, Alltagsleben: Was die Funde erzählen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Objekte aus dem Ringheiligtum und der angrenzenden Siedlung von Pömmelte werfen ein eindrückliches Schlaglicht auf das Leben vor vier Jahrtausenden. Sie geben Einblick in Festpraktiken und Rituale, in die Alltagskultur einer Gesellschaft im Umbruch – und in den faszinierenden Übergang von der Aunjetitzer Kultur, die als eine der prägenden Kulturen der frühen Bronzezeit in Mitteleuropa gilt. Keramik, Tierknochen und weitere Grabungsfunde belegen, dass hier nicht nur gebetet, sondern auch gefeiert wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein neuer Glanzpunkt der Dauerausstellung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neugestaltung des Bereichs „Bronzerausch&#8221; macht die Funde aus Pömmelte im Rahmen einer Kurzführung anhand der ausgestellten Exponate erlebbar. Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle – bekannt als Heimat der Himmelsscheibe von Nebra – ergänzt damit seine Dauerausstellung um einen weiteren archäologischen Höhepunkt, der die Bedeutung Mitteldeutschlands als Zentrum frühgeschichtlicher Kulturen eindrucksvoll unterstreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschenopfer, Mahlsteine und rituelle Versiegelungen: Die rätselhaften Schachtgruben von Pömmelte</h2>



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<p class="wp-block-paragraph">I<strong class="">m jungsteinzeitlichen Ringheiligtum von Pömmelte entdeckten Archäologen 29 bis zu zwei Meter tiefe Schachtgruben im Kreisgraben. Ihre Funde erzählen eine 4.000 Jahre alte Geschichte gewaltsamer Rituale, symbolischer Opfergaben und komplexer Weltbilder – und sind in Europa nahezu einzigartig.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mahlsteine, Keramik und Tierknochen: Opfergaben in die Tiefe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Ausgrabungen am Ringheiligtum Pömmelte stießen die Forscher auf 29 Schachtgruben, die bis zu zwei Meter tief in den Kreisgraben eingetieft waren. Diese Gruben bargen ein faszinierendes Spektrum an Funden: In mehreren Schächten lagen absichtlich deponierte Mahlsteine und komplette Schiebemühlen, teils zerbrochen, teils intakt. In der Schachtgrube Befund 757 etwa lag im untersten Bereich eine komplette Schiebemühle, deren Unterlieger ein großes Eckstück abgeplatzt war – offenbar absichtlich zerbrochen. Darüber hinaus fanden sich Scherben eines weitgehend kompletten Riesenbechers, eines Krugs und weiterer Keramikgefäße. Die Gegenstände waren auf einen zylinderförmigen Behälter aus organischem Material gelegt, der Schaf- und Rinderknochen enthielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Detail: Wenig später wurde der Schacht zur Hälfte mit Kies gefüllt und mit einer Rinderkieferhälfte symbolisch „versiegelt&#8221;. In anderen Gruben erfüllten Mahlsteine dieselbe Versiegelungsfunktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschenopfer und gewaltsame Tötungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch dramatischer sind die menschlichen Überreste, die in den Schachtgruben zum Vorschein kamen. Bei der detaillierten Auswertung zweier Schachtgruben fanden sich Skelette bzw. Teilskelette von zwei Individuen, die hineingeworfen worden waren. Spuren von Fesselungen und massiver Gewalteinwirkung deuten eindeutig auf gewaltsame Tötungen hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Ich tendiere dazu, die Frauen und Kinder als Menschenopfer im Zusammenhang mit Ritualgeschehen zu halten&#8221; erklärt dazu Museumsdirektor Harald Meller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entdeckungen werfen ein neues Licht auf die Nutzung des Heiligtums: Pömmelte war nicht nur ein Ort für Festmahle und Opfergaben, sondern auch Schauplatz grausamer Menschenopfer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Kosmos aus Holz und Erde: Rückschlüsse auf die Ritualpraxis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Funde erlauben tiefgehende Rückschlüsse auf die Vorgänge am Ringheiligtum vor mehr als 4.000 Jahren. Die absichtliche Deponierung der Mahlsteine und Keramik in den Schachtgruben deutet auf sakrale, ideell motivierte Handlungen hin. Die Mahlsteine dienten nicht nur der Zubereitung von Getreidespeisen für Festmahle, sondern besaßen zugleich metaphorischen Charakter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders aufschlussreich ist die räumliche Verteilung der Funde: Während die Mahlsteine überwiegend in der Nordosthälfte der Anlage deponiert wurden, fanden sich in der Südwesthälfte – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Steinbeile. Die Archäologen vermuten, dass die Nordosthälfte mit weiblichen Qualitäten, Fruchtbarkeit und Reproduktion assoziiert war, während die Südwesthälfte männlichen Qualitäten zugeordnet wurde. Dies deutet auf eine komplexe, mit den Himmelsrichtungen verbundene Kosmologie hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schachtgruben von Pömmelte sind in dieser Form auf dem europäischen Kontinent bisher einzigartig. Parallelen finden sich erst in den Kultschächten der deutlich späteren späten Bronze- und frühen Eisenzeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Kultort zum Zentralort: Jahrhunderte der Nutzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage wurde nicht nur von einer einzelnen Kultur genutzt. Funde belegen, dass Pömmelte über Jahrhunderte ein Zentralort für verschiedene archäologische Kulturen war – von der Schnurkeramik über die Glockenbecherkultur bis hin zur Aunjetitzer Kultur der frühen Bronzezeit. Teilweise kommen typische Gefäßformen beider Kulturen vergesellschaftet in denselben Gruben vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grabungen im Umfeld der Anlage brachten zudem die bislang größte bekannte frühbronzezeitliche Siedlung Europas mit über 100 Hausgrundrissen zutage – ein weiterer Beleg für die herausragende Bedeutung des Ortes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Die Funde sind im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) zu sehen, unter anderem im neu gestalteten Abschnitt „Bronzerausch&#8221; der Dauerausstellung. In der Reihe „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Museum+exklusiv">Museum exklusiv</a>&#8221; erläutert Museumsdirektor Harald Meller die Hintergründe anhand der Exponate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-vorgeschichte.de/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Das Kunstmuseum Moritzburg zeigt Edmund Kesting – einen Avantgardisten zwischen allen Stühlen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/kunstmuseum-moritzburg-edmund-kesting/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 17:29:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Maler, Fotograf, Grafiker, Lehrer, Experimentator – Edmund Kesting (1892–1970) war einer der vielseitigsten Künstler der europäischen Moderne. Und einer der am meisten übersehenen. Das Kunstmuseum Moritzburg Halle widmet ihm nun [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Maler, Fotograf, Grafiker, Lehrer, Experimentator – Edmund Kesting (1892–1970) war einer der vielseitigsten Künstler der europäischen Moderne. Und einer der am meisten übersehenen. Das Kunstmuseum Moritzburg Halle widmet ihm nun die erste umfassende Retrospektive seines Lebenswerks.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Leben zwischen den Epochen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Edmund Kesting passte in keine Schublade – und genau das wurde ihm zum Verhängnis in der Kunstgeschichte. Als Grenzgänger zwischen Malerei, Fotografie und Objektkunst, zwischen Expressionismus, Konstruktivismus und Informel bewegte er sich zeitlebens zwischen den großen Strömungen des 20. Jahrhunderts, ohne einer von ihnen vollständig anzugehören. Heute erscheint dieses Außenseitertum als das, was es war: künstlerische Freiheit und radikaler Eigensinn. Das Kunstmuseum Moritzburg Halle lädt nun erstmals dazu ein, Kestings beeindruckendes Œuvre in seiner ganzen Breite zu entdecken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vom Krieg zur Avantgarde</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kestings künstlerischer Weg begann in den Erschütterungen des Ersten Weltkriegs. In einer expressiven Bildsprache suchte er zunächst nach Antworten auf Gewalt, Verlust und gesellschaftlichen Umbruch. Doch der Expressionismus war für ihn nur ein Ausgangspunkt. Mit bemerkenswerter Konsequenz entwickelte er in den 1920er Jahren eine eigene künstlerische Sprache, die weit über das Bild als traditionellen Gegenstand hinausging.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bildbauwerke: Wenn das Bild zum Raum wird</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum dieser Entwicklung stehen Kestings sogenannte Bildbauwerke – Collagen, reliefartige Papierarbeiten, verschränkte Leinwände und räumliche Konstruktionen, die die Grenze zwischen Bild und Skulptur auflösen. Farbe, Form, Licht und Raum treten bei ihm in ein dynamisches Verhältnis: konstruktive Klarheit verbindet sich mit poetischer Offenheit, geometrische Ordnung mit lebendiger Bewegung, Abstraktion mit menschlicher Erfahrung. Diese Werke standen in internationalem Dialog mit Konstruktivismus, Dada und Bauhaus – ohne Kesting je auf eine dieser Strömungen zu reduzieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach 1945: Ein zweites Mal Avantgarde</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Kesting Bemerkenswertes: Er fand erneut Anschluss an die internationale Avantgarde. In den 1950er und 1960er Jahren entwickelte er ein abstraktes Œuvre, das auf Augenhöhe war mit dem westeuropäischen und US-amerikanischen Informel – weitgehend unbemerkt von der Kunstkritik seiner Zeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kunstschule „Der Weg&#8221;: Kunst als Lebensform</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kesting verstand Kunst nicht als abgeschlossenes Feld, sondern als Experimentierraum für neue Wahrnehmungs- und Lebensformen. Mit der Gründung seiner Dresdner Kunstschule „Der Weg&#8221; schuf er einen Ort, an dem Lehre, künstlerische Praxis und gesellschaftliche Vision ineinandergreifen – ein Konzept, das ihn in die Nähe des Bauhauses rückt, ohne ihn darauf zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunstmuseum-moritzburg.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kunstmuseum-moritzburg.de/</a></p>
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		<title>Bronzezeitliche Hortfunde: Das Landesmuseum Halle gibt Einblick in ein vergrabenes Erbe</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bronzezeit-hortfunde-landesmuseum-halle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 18:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zufallsfunde, unvollständige Überlieferung, ungeklärte Befundsituationen – und dennoch erzählen bronzezeitliche Hortfunde Erstaunliches über die Gesellschaften, die sie vergraben haben. Museumsdirektor Harald Meller erklärt warum. Schätze ohne Kontext: Das Grundproblem der [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Das Hortfund-Phänomen | Museum exklusiv" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/plFVoPCGCE8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zufallsfunde, unvollständige Überlieferung, ungeklärte Befundsituationen – und dennoch erzählen bronzezeitliche Hortfunde Erstaunliches über die Gesellschaften, die sie vergraben haben. Museumsdirektor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Meller" target="_blank" rel="noopener">Harald Meller</a> erklärt warum.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Schätze ohne Kontext: Das Grundproblem der Hortforschung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der bedeutendsten archäologischen Funde der Bronzezeit verdanken ihre Entdeckung nicht systematischer Grabung, sondern dem Zufall – einem Pflug, einem Bagger, einem aufmerksamen Spaziergänger. Genau darin liegt das zentrale Problem ihrer Erforschung: Die Fundumstände sind oft unbekannt, die genaue Befundsituation nicht dokumentiert, die Objekte von Laien geborgen und damit häufig unvollständig überliefert. Was fehlt, ist der archäologische Kontext – jener stille Zeuge, der allein verrät, wie, wo und warum etwas vergraben wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was Horte dennoch verraten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Und dennoch sind Hortfunde von unschätzbarem wissenschaftlichem Wert. In der neuen Folge von „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Museum+exklusiv">Museum exklusiv</a>&#8221; führt Harald Meller, Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle, durch den neu gestalteten Ausstellungsbereich „Bronzerausch&#8221; und erläutert, was diese Fundgruppen trotz aller Lücken über die Gesellschaften aussagen, die sie hinterlassen haben. Welche Objekte wurden gemeinsam vergraben? Wie unterscheiden sich die Inventare verschiedener Horte voneinander? Und was lässt sich daraus über Handel, Ritual oder soziale Strukturen der Bronzezeit ablesen?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weltbedeutende Funde in Halle</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle zählt zu den bedeutendsten archäologischen Museen Europas – nicht zuletzt dank der Himmelsscheibe von Nebra, die hier aufbewahrt wird. Die Dauerausstellung bietet mit dem Abschnitt „Bronzerausch&#8221; nun einen neu inszenierten Zugang zu einem der faszinierendsten Phänomene der Vorgeschichtsforschung. Der Film zu dieser Folge wurde direkt in diesem Ausstellungsbereich gedreht und macht die Exponate unmittelbar erlebbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Video-Reihe für Neugierige</h4>



<p class="wp-block-paragraph">„Museum exklusiv&#8221; lädt regelmäßig zu Rundgängen durch das Landesmuseum ein, präsentiert Funde von weltweiter Bedeutung und wirft einen Blick hinter die Kulissen der aufwendigen Ausstellungsinszenierungen. Die Folge zu den Hortfunden ist dabei ein besonders lohnender Einstieg in eine Welt, die noch viele Geheimnisse bereithält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-vorgeschichte.de/</a></p>
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		<title>Bornhöck: Das größte Fürstengrab der frühen Bronzezeit Mitteleuropas (reupload)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bornhoeck-himmelsscheibe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 08:08:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer herrschte in der Zeit, als die Himmelsscheibe von Nebra entstand? Eine Lehr- und Forschungsgrabung bei Dieskau bringt das mächtigste Grab der Aunjetitzer Kultur ans Licht. Eine Grabung mit historischer [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Reupload: Bornhöck | Auf der Suche nach dem Herrn der Himmelsscheibe" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/qokkyvD7fj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer herrschte in der Zeit, als die <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Himmelsscheibe">Himmelsscheibe</a> von Nebra entstand? Eine Lehr- und Forschungsgrabung bei Dieskau bringt das mächtigste Grab der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aunjetitzer_Kultur" target="_blank" rel="noopener">Aunjetitzer Kultur </a>ans Licht.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Grabung mit historischer Tragweite</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von 2014 bis 2017 untersuchte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die erhaltenen Überreste eines frühbronzezeitlichen Großgrabhügels bei Dieskau im Saalekreis. Was die Forschungsgrabung zutage förderte, übertraf alle Erwartungen: Bei dem ursprünglich gewaltigen Hügel namens „Bornhöck&#8221; handelt es sich um das größte bekannte Fürstengrab der frühen Bronzezeit in ganz Mitteleuropa.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der mächtigste Fürst der Aunjetitzer Kultur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grabhügel war die letzte Ruhestätte eines außergewöhnlich mächtigen Herrschers aus der Aunjetitzer Kultur – einer Hochkultur, die Mitteleuropa zwischen 2300 und 1600 vor Christus prägte. In seinem Umfeld entstand möglicherweise auch der bedeutendste Fund aus dieser Epoche: die Himmelsscheibe von Nebra. Der Film stellt die faszinierende Frage, ob der Mann im Bornhöck der Herr dieser einzigartigen astronomischen Scheibe gewesen sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte im Rahmen des Archaeofilm-Angebots, 2018. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Christian Grewe, Felix Greif, Marc Hennicke<br>Schnitt: Marianne Thies<br>Tonmischung: Urs Hauck<br>Sprecher: Harry Kühn</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landesmuseum für Vorgeschichte Halle</a></p>
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		<item>
		<title>Schmuckdolch von Storkau: Frühbronzezeitliches Rätsel im Landesmuseum Halle</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/schmuckdolch-von-storkau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 07:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmuseum für Vorgeschichte Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bronzerausch Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[bronzezeitliche Schmuckobjekte]]></category>
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		<category><![CDATA[Harald Meller]]></category>
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		<category><![CDATA[Siegfried Bechtold Bodendenkmalpfleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einem Feld bei Storkau an der Elbe entdeckte der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Siegfried Bechtold 2024 die Bruchstücke eines kleinen, aber faszinierenden Objekts aus der Frühbronzezeit. Der sogenannte Schmuckdolch wirft viele [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Der Schmuckdolch von Storkau | Museum exklusiv" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/xuL34exE0Qg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong class="">Auf einem Feld bei Storkau an der Elbe entdeckte der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Siegfried Bechtold 2024 die Bruchstücke eines kleinen, aber faszinierenden Objekts aus der Frühbronzezeit. Der sogenannte Schmuckdolch wirft viele Fragen auf – und ist nun im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) zu sehen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Zufallsfund im Stendaler Land</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Storkau im Landkreis Stendal machte Siegfried Bechtold im Jahr 2024 einen bemerkenswerten Fund: Auf einem Feld lagen die Fragmente eines frühbronzezeitlichen Objekts, das in vier Teile zerbrochen war. Das Stück misst 13,3 Zentimeter in der Länge und 6,6 Zentimeter in der Breite. Was genau es ist und welche Funktion es hatte, beschäftigt die Archäologie. Der Fund gehört zu einer besonderen Gattung, die als „Schmuckschilde&#8221; bezeichnet wird – doch was diese Fundgruppe genau auszeichnet und welchem Zweck sie diente, ist bis heute Gegenstand der Forschung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schmuck, Waffe oder beides?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnung „Schmuckschilde&#8221; deutet bereits auf die zentrale Frage hin: Handelt es sich bei diesen Objekten um reine Schmuckstücke, um Miniaturwaffen mit symbolischer Bedeutung oder um Gegenstände mit einer ganz eigenen, längst vergessenen Funktion? Die kleinen bronzezeitlichen Objekte sind selten und erzählen von einer Zeit, in der Bronze nicht nur Werkzeug und Waffe, sondern auch Status und Identität bedeutete. Der Schmuckdolch von Storkau bietet nun eine neue Chance, diese Rätsel der Frühbronzezeit anzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im neuen „Bronzerausch&#8221; der Dauerausstellung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film zur Entdeckung wurde im neu gestalteten Abschnitt „Bronzerausch&#8221; der Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) gedreht. Dort findet sich das Objekt nun als Highlight der Archäologie – eingebettet in die Welt der Bronzezeit, in der Metallurgie, Handel und soziale Hierarchien neue Formen annahmen. Die Präsentation zeigt, wie ein einzelner Fund neue Einblicke in eine längst vergangene Kultur ermöglichen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Museum exklusiv: Harald Meller erklärt die Hintergründe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Reihe „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Museum+exklusiv">Museum exklusiv</a>&#8221; widmet sich Museumsdirektor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Meller" target="_blank" rel="noopener">Harald Meller </a>dem Schmuckdolch und seinen Geheimnissen. Im Rahmen einer Kurzführung beleuchtet er anhand der ausgestellten Exponate, was den Fund so besonders macht und welche Schlüsse Archäologen aus der Form, dem Material und dem Fundkontext ziehen können. Die Folge lädt dazu ein, hinter die Kulissen der Forschung zu blicken und die Faszination der Bronzezeit neu zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regie: Thomas Claus<br>Bildgestaltung: Felix Greif<br>Filmeditor: Alexander Woltexinger<br>Titelgrafik: Oliver Thomas<br>Ton: Tobias Engelhard<br>Bildrecherche: Dr. Anja Lochner-Rechta<br>Projektkoordination: Dr. Tomoko Emmerling</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/" target="_blank" rel="noopener">landesmuseum-vorgeschichte.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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