Für den Vorplatz des neuen Jüdischen Museums Frankfurt entwickelte der israelische Künstler Ariel Schlesinger eine spektakuläre Skulptur. Sie besteht aus zwei in Aluminium gegossenen Bäumen, von denen einer im Boden verpflanzt ist. Das Video erzählt von der Entstehung des Werks und begleitet den Produktionsprozess. Ariel Schlesinger und Museumsdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel erläutern ihre Ideen und Assoziationen.

Bekannt wurde der 1980 in Jerusalem geborene und derzeit in Berlin und Manchester (England) lebende Künstler durch seine minimalen, stets äußerst präzisen Eingriffe in Alltagsgegenstände. Diesen entzieht er zunächst ihre ursprüngliche Funktion und ermöglicht durch seinen radikalen künstlerischen Eingriff neue Sicht- und Erfahrungsweisen. Das Vertraute wirkt plötzlich überraschend anders.

Der Künstler selbst hält sich mit weiteren Erklärungen über sein Werk zurück und hat diesem bewusst den Titel „Untitled“ gegeben. Die Skulptur lädt zur Interpretation ein und entfaltet dabei eine gewisse Poetik.

Film: Hagen Betzwieser.

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