Katja Schenker: Körper, Raum und Vergänglichkeit in natürlichen Materialien

Seit über zwei Jahrzehnten erkundet die Schweizer Künstlerin Katja Schenker, was Körper und Raum miteinander verbindet – in Performances, Skulpturen und Installationen, die aus natürlichen Materialien entstehen und stets dem Vergehen unterworfen sind.

Haut ist durchlässig. Räume sind durchlässig. Grenzen zwischen innen und außen, zwischen Körper und Umgebung, zwischen Gegenwart und Vergehen – sie sind fließender, als wir denken. Genau diese Zwischenzonen sind das Terrain der Schweizer Künstlerin Katja Schenker (*1968), die seit mehr als zwei Jahrzehnten eines der beharrlichsten und eigenwilligsten Werke der zeitgenössischen Kunst entwickelt.

Schenkers Arbeiten umfassen performative Werke, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen im Innen- wie im Außenraum. Was sie verbindet, ist die konsequente Verwendung natürlicher Materialien – und ein tiefes Interesse an deren sinnlicher Qualität jenseits des bloß Ästhetischen. Masse, Kontext, Zeitlichkeit und vor allem Vergänglichkeit sind für Schenker keine Nebenbedingungen, sondern künstlerische Kernfragen.

Ausgangspunkt ihres Schaffens ist der Körper – nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte, wahrgenommene, räumliche Erfahrung. In ihren Arbeiten untersucht sie Räume, die sie zugleich einnimmt und erschafft. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem Begriff der Durchlässigkeit: der Frage, wo Körper aufhören und Räume beginnen, wo Materialien atmen, schwinden oder sich verwandeln.

mehr unter: hauskonstruktiv.ch

Newsletter