Rosa Barba, Gewinnerin des Zurich Art Prize 2026 verwandelt Ausstellungsräume in mehrdimensionale Erfahrungsräume – und spricht im Interview über Landschaften, Technologie und die Ökologien der Zukunft.
Eine Preisträgerin im Gespräch
Im Rahmen ihrer Ausstellung „Thick Harmonies” im Museum Haus Konstruktiv traf Rosa Barba, die 19. Gewinnerin des Zurich Art Prize, am 3. Juni 2026 auf Sabine Schaschl, Direktorin des Museums. Das Gespräch fand direkt in den Ausstellungsräumen statt – umgeben von Filmstreifen, Projektoren und Klang – und gibt Einblick in eine künstlerische Praxis, die sich konventionellen Kategorien bewusst entzieht.
An der Schnittstelle von Film, Skulptur und Installation
Rosa Barbas Werk bewegt sich an der Grenze zwischen Film, Skulptur und Installation – wobei diese Grenzen bei ihr programmatisch fließend bleiben. Charakteristisch für ihr Schaffen ist die Verbindung von Kunst und Wissenschaft, die sich in einer intensiven Auseinandersetzung mit Landschaften, technologischen Infrastrukturen und den Ökologien der Zukunft niederschlägt. Immer wieder richtet Barba ihren Blick auf Orte, die von Geschichte, politischen Spannungen oder physikalischen Prozessen geprägt sind – Räume, in denen sich Vergangenheit, Gegenwart und Imagination überlagern.
„Thick Harmonies”: Ein Raum aus Licht, Ton und Bewegung
Im Museum Haus Konstruktiv verwandelt Barba die Ausstellungsräume in ein vielschichtiges Setting: Skulpturen, Filme, eindringliche Soundtracks und der mechanische Klang der Projektoren selbst bilden zusammen eine eigene Atmosphäre. Unterschiedlich belichtete Filmstreifen werden zu Linien im Raum, die Klang erzeugen oder sich in Schleifen bewegen. Bild, Objekt und Ton gehen ineinander über – die gewohnten Grenzen zwischen den Medien lösen sich auf.
Mehr unter: www.hauskonstruktiv.ch




