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	<title>aktuelle Ausstellungen Zürich 2026 &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Ist hier das Paradies? Zeitgenössische Perspektiven auf koloniale Fotoarchive</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:03:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Künstlerische Intervention im kolonialen Archiv Das Museum Rietberg in Zürich präsentiert die Ausstellung „Falsches Paradies“ (original: Facing a Paradise). Im Zentrum der Schau steht die kritische Auseinandersetzung mit historischen Fotografien [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstlerische Intervention im kolonialen Archiv</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museum Rietberg in Zürich präsentiert die Ausstellung „Falsches Paradies“ (original: <em>Facing a Paradise</em>). Im Zentrum der Schau steht die kritische Auseinandersetzung mit historischen Fotografien aus der Kolonialzeit. Zwanzig zeitgenössische Kunstschaffende wurden eingeladen, mit den Archivbeständen zu arbeiten. Ziel des Projekts ist es, die oft einseitigen, stereotypen Bildwelten der Kolonialgeschichte konfrontativ zu hinterfragen und gleichzeitig einen fürsorglichen Umgang mit den abgebildeten Personen zu etablieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Empowerment und historische Fiktion</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler nutzen unterschiedliche Ansätze, um die Dokumente aus ihrer rein bürokratischen oder kolonialen Funktion zu lösen. In den Statements wird betont, dass offizielle Archivdokumente die Identität der Betroffenen nicht definieren können; die historischen Aufnahmen müssen daher aktiv herausgefordert werden. Durch die künstlerische Bearbeitung sollen die dargestellten Figuren gestärkt, ihre Menschlichkeit sichtbar gemacht und ein Raum der Hoffnung und Schönheit abseits von Retraumatisierungen geschaffen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kuration gegen die Leerstellen der Geschichte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunst agiert in diesem Kontext als Narrativ, um die dokumentarischen Leerstellen der offiziellen Geschichtsschreibung zu füllen. Dabei bewegen sich die Arbeiten in einem bewussten Spannungsverhältnis zwischen historischer Realität und historischer Fiktion (<em>fabulation historique</em>), um alternative Sichtweisen auf die bestehenden Erzählungen zu eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://rietberg.ch" target="_blank" rel="noopener">rietberg.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Bauen für die Macht im Pavillon Le Corbusier, Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bauen-fuer-die-macht-im-pavillon-le-corbusier-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Gestaltung Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Architektur und Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Totalitäre Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich Architektur 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Architektur war noch nie unpolitisch. Wer baut, schafft Tatsachen aus Stein und Beton, die Generationen überdauern. Der Pavillon Le Corbusier in Zürich widmet sich nun einem der heikelsten Kapitel der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Architektur war noch nie unpolitisch. Wer baut, schafft Tatsachen aus Stein und Beton, die Generationen überdauern. Der Pavillon Le Corbusier in Zürich widmet sich nun einem der heikelsten Kapitel der Architekturgeschichte: Der Symbiose von Baukunst und Herrschaft – und mittendrin ein Gigant der Moderne, dessen moralischer Kompass heute mehr denn je zur Debatte steht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung „Bauen für die Macht“ beleuchtet jene gefährliche Anziehungskraft, die monumentale Aufträge auf Architekten ausüben und wie diese im Gegenzug die Ästhetik der Macht prägen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Architektur als Machtinstrument</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Monumentale Dimensionen, endlose symmetrische Achsen und das Rückbesinnen auf die Formensprache der Antike: Dies sind die Werkzeuge, mit denen Architektur Herrschaft visualisiert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sichtbarkeit:</strong> Bauten für die Macht sollen das Individuum klein und das System gross erscheinen lassen.</li>



<li><strong>Kollektivbildung:</strong> Der Bauprozess und das fertige Denkmal festigen das Gemeinschaftsgefühl der Beteiligten – oft auf Kosten der Vielfalt.</li>



<li><strong>Der Deal:</strong> Während Herrscher nach Unsterblichkeit streben, suchen Architekten nach dem „Grossauftrag“, der ihnen Ruhm und ein bleibendes Erbe sichert.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Der Fall Le Corbusier: Visionär oder Opportunist?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Le Corbusier (1887–1965), die Ikone der Moderne, bildet das Zentrum dieser kritischen Untersuchung. Die Ausstellung zeigt ein ambivalentes Bild des Meisters:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Neuordnung der Welt:</strong> In der Zwischenkriegszeit entwarf Le Corbusier städtebauliche Visionen, die nicht weniger als eine radikale Neuordnung der Gesellschaft zum Ziel hatten.</li>



<li><strong>Flirt mit der Diktatur:</strong> Auf der Jagd nach der Umsetzung seiner Grossprojekte liess Le Corbusier wiederholt die nötige Distanz zum Faschismus vermissen. Sein Pragmatismus bei der Suche nach Auftraggebern macht seine faszinierenden Entwürfe heute zu verstörenden Dokumenten der Zeitgeschichte.</li>



<li><strong>Das Erbe:</strong> Seine Konzepte reihen sich ein in eine Tradition, die Architektur nicht als Dienst am Menschen, sondern als Formung der Masse begreift.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://museum-gestaltung.ch/de" target="_blank" rel="noopener">museum-gestaltung.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Wir und der Krieg . Ausstellung im Landesmuseum Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/wir-und-der-krieg-ausstellung-im-landesmuseum-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:20:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landesmuseum Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das gängige Bild der Schweiz ist von idyllischer Friedfertigkeit geprägt. Doch der Schein trügt. Eine neue Ausstellung räumt mit dem Klischee der „verschonten Insel“ auf und zeigt: Der Krieg ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das gängige Bild der Schweiz ist von idyllischer Friedfertigkeit geprägt. Doch der Schein trügt. Eine neue Ausstellung räumt mit dem Klischee der „verschonten Insel“ auf und zeigt: Der Krieg ist kein Randphänomen, sondern der eigentliche Architekt der modernen Schweiz. Vom Söldnerwesen bis zum Kalten Krieg – die Geschichte der Eidgenossenschaft ist eine Geschichte der Gewalt und ihrer Bewältigung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schau wirft einen ungeschönten Blick auf die Zeitlinien vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart und hinterfragt, wie Konflikte unsere politischen und sozialen Strukturen zementiert haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Identität aus Blut und Eisen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz definiert sich oft über Mythen. Doch hinter dem <strong>Rütlischwur</strong> und dem Gründungsnarrativ stehen handfeste machtpolitische Interessen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Interne Zerreissproben:</strong> Die Schweiz war selten einig. Konflikte wie der <strong>Bauernkrieg von 1653</strong> oder der <strong>Sonderbundskrieg von 1847</strong> zeigen, dass der Weg zum Bundesstaat über interne Schlachtfelder führte.</li>



<li><strong>Machtverschiebungen:</strong> Kriege – ob im Inland oder an den Grenzen – verschärften soziale Spannungen und veränderten Geschlechterrollen nachhaltig, wenn die Männer im Feld standen und die Gesellschaft neu organisiert werden musste.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Das Geschäft mit dem Krieg: Profiteure der Gewalt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit war der wichtigste „Exportartikel“ der Schweiz der Tod.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Söldnerwesen:</strong> Über Jahrhunderte verdienten Schweizer Eliten massive Summen durch den Verleih ganzer Regimenter an europäische Fürstenhöfe.</li>



<li><strong>Wirtschaftsfaktor:</strong> Auch der moderne Waffenhandel und wirtschaftliche Verflechtungen während des Zweiten Weltkriegs zeigen, dass Neutralität oft auch bedeutete, mit allen Seiten Geschäfte zu machen. Krieg schuf hier nicht nur Zerstörung, sondern auch immensen Reichtum und Klassenkonflikte.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Neutralität: Schutzschild oder Strategie?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Selbstbild als neutraler Vermittler ist der Kern der Schweizer Aussenpolitik. Die Ausstellung zeigt jedoch, dass Neutralität selten ein passiver Zustand war.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Handlungsspielräume:</strong> Zwischen der latenten Bedrohung im Zweiten Weltkrieg und aktiver Solidarität (Humanitäre Hilfe) wurde die Neutralität immer wieder neu interpretiert, um Sicherheit zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Kollektives Gedächtnis:</strong> Dokumente und Videoinstallationen machen deutlich, dass der Krieg in der Schweiz zwar oft „fern“ schien, aber durch Mobilmachungen und die Bunkermentalität tief im Bewusstsein verankert blieb.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.ch/krieg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.landesmuseum.ch/krieg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Comeback einer Ikone: Marisol im Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/das-comeback-einer-ikone-marisol-im-kunsthaus-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Zürich 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Buffalo AKG Art Museum]]></category>
		<category><![CDATA[María Sol Escobar]]></category>
		<category><![CDATA[Marisol Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[New York Kunstszene 60er]]></category>
		<category><![CDATA[Pop Art Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Retrospektive Marisol]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur Moderne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den 1960er-Jahren war sie der Star der New Yorker Kunstszene, oft in einem Atemzug mit Andy Warhol genannt – und doch geriet sie fast in Vergessenheit. Nun widmet das [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="MARISOL – KURATORIN ZUR AUSSTELLUNG" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/6gh-754XP3g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den 1960er-Jahren war sie der Star der New Yorker Kunstszene, oft in einem Atemzug mit Andy Warhol genannt – und doch geriet sie fast in Vergessenheit. Nun widmet das Kunsthaus Zürich María Sol Escobar (1930–2016), besser bekannt als Marisol, die erste umfassende Retrospektive in Europa. Eine Entdeckungstour zwischen Pop-Art-Glamour und beißender Gesellschaftskritik.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marisol war eine Ausnahmeerscheinung. Während die männlichen Pop-Art-Kollegen Suppendosen und Comics feierten, schuf sie monumentale, oft lebensgroße Holzskulpturen, die dem Betrachter den Spiegel vorhielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Handschrift: Holz, Satire und Selbstinszenierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Marisols Werk entzieht sich jeder einfachen Schublade. Ihre Bildsprache ist eine wilde, aber präzise Mischung aus verschiedenen Einflüssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Materialmix:</strong> Bemaltes Holz trifft auf Alltagsobjekte, Gipsabgüsse und Fundstücke aus der Volkskunst.</li>



<li><strong>Satirischer Blick:</strong> Mit ihren Figuren sezierte sie gesellschaftliche Rollen, das Familienideal der 60er-Jahre und die Welt der Stars und Sternchen.</li>



<li><strong>Das Gesicht der Künstlerin:</strong> Charakteristisch für ihr Werk ist die ständige Selbstinszenierung. Marisol nutzte oft ihr eigenes Gesicht oder ihre Hände für ihre Skulpturen, was ihren Arbeiten eine intime, fast psychologische Ebene verleiht.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen zwei Welten: Pop Art trifft Nouveau Réalisme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt eindrücklich, wie Marisol als Brückenbauerin zwischen den Kontinenten fungierte. Ihr Werk sitzt genau an der Schnittstelle zweier großer Strömungen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>US-amerikanische Pop Art:</strong> Die Vorliebe für Ikonen, Massenkultur und die Farbe.</li>



<li><strong>Europäischer Nouveau Réalisme:</strong> Der Fokus auf das Objekt, die Assemblage und die Verbindung von Kunst und Alltag.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmen zur Ausstellung</h2>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Ausstellung: Ein internationales Großprojekt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Schau ist das Ergebnis einer beeindruckenden europäischen Kooperation. Das Kunsthaus Zürich hat sich mit Schwergewichten der Museumswelt zusammengetan:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Partner:</strong> <a href="https://louisiana.dk/en/" target="_blank" rel="noopener">Louisiana Museum of Modern Art </a>(Dänemark), <a href="https://www.boijmans.nl" target="_blank" rel="noopener">Museum Boijmans Van Beuningen </a>(Niederlande) und das <a href="https://www.museumdermoderne.at" target="_blank" rel="noopener">Museum der Moderne Salzburg</a>.</li>



<li><strong>Quelle:</strong> Die Retrospektive entstand in engem Austausch mit dem <strong><a href="https://buffaloakg.org" target="_blank" rel="noopener">Buffalo AKG Art Museum</a></strong>, das den Nachlass der Künstlerin verwaltet.</li>



<li><strong>Förderung:</strong> Ermöglicht wird das Projekt durch die Hans Imholz-Stiftung und die Monsol Foundation.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Civilization: Eine visuelle Reise durch unsere moderne Welt im Museum für Gestaltung</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/civilization-eine-visuelle-reise-durch-unsere-moderne-welt-im-museum-fuer-gestaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Gestaltung Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotografie Zürich 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweizer Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zivilisation im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert mit „Civilization – Unser Leben im Fokus“ eine gewaltige Werkschau, die den Zustand unserer Zivilisation unter die Lupe nimmt. Über 100 internationale Fotografinnen und [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Trailer &quot;Civilization – Unser Leben im Fokus&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/sa4JPBSuZ3A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert mit „Civilization – Unser Leben im Fokus“ eine gewaltige Werkschau, die den Zustand unserer Zivilisation unter die Lupe nimmt. Über 100 internationale Fotografinnen und Fotografen dokumentieren, wie wir heute leben, arbeiten und die Erde verändern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Zeit, in der mehr Menschen die Erde bevölkern als jemals zuvor. Die Ausstellung „Civilization“ geht den Spuren nach, die wir in den letzten 30 Jahren hinterlassen haben – von kollektiven Triumphen bis hin zu den tiefen Brüchen in unserer Gesellschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Welt in neun Kapiteln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schau ist als vielschichtige Erzählung in neun thematischen Kapiteln aufgebaut. Dabei reicht das Spektrum von dokumentarischen Arbeiten bis hin zu künstlerischen Inszenierungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kollektives Erbe:</strong> Den Anfang machen unsere gemeinsamen Errungenschaften, aber auch die Fehltritte der Menschheit.</li>



<li><strong>Urbanisierung &amp; Technologie:</strong> Gezeigt werden rasant wachsende Städte, der weltweite Fluss von Rohstoffen und Technologien, die soziale Distanzen überwinden können.</li>



<li><strong>Brüche &amp; Entspannung:</strong> Die Kamera fängt sowohl die Krisenmomente unserer Welt ein als auch die Art und Weise, wie wir heute Entspannung suchen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Lokale Perspektiven: Der Schweizer Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Station in Zürich wurde die internationale Schau um spezifisch schweizerische Positionen ergänzt. Diese lokalen Ergänzungen machen die globalen Themen greifbar und relevant für das hiesige Publikum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gentrifizierung:</strong> Dokumentation der baulichen und sozialen Veränderungen in der Stadt Zürich.</li>



<li><strong>Schutz &amp; Kontrolle:</strong> Von Lawinenschutzvorrichtungen in den Bündner Alpen bis hin zu Objekten, die am Schweizer Zoll konfisziert wurden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein neuer Blick auf die Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Civilization“ möchte nicht nur Antworten geben, sondern vor allem Fragen aufwerfen. Das Ziel der Kuratoren ist es, dass die Besuchenden die Ausstellung mit einer neuen Neugierde verlassen: Wie wird sich unsere Zivilisation weiterentwickeln und was kommt als Nächstes?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://museum-gestaltung.ch/de" target="_blank" rel="noopener">museum-gestaltung.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Überleben auf brüchigem Eis: „An der Eiskante“ im Nordamerika Native Museum Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ueberleben-auf-bruechigem-eis-an-der-eiskante-im-nordamerika-native-museum-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika Native Museum NONAM]]></category>
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		<category><![CDATA[Inuit Grönland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Qaanaaq ist eine der nördlichsten Siedlungen der Welt – und ein Ort, an dem die Zukunft der Arktis heute bereits verhandelt wird. Das Nordamerika Native Museum (NONAM) in Zürich lädt [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="An der Eiskante: Leben am nördlichsten Rand Grönlands" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/nTejokSi0xg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Qaanaaq ist eine der nördlichsten Siedlungen der Welt – und ein Ort, an dem die Zukunft der Arktis heute bereits verhandelt wird. Das Nordamerika Native Museum (NONAM) in Zürich lädt zu einer außergewöhnlichen Reise ein. Die Ausstellung „An der Eiskante. Unterwegs in Nordgrönland“ zeigt eine Kultur, die zwischen uralten Traditionen und den unerbittlichen Folgen des Klimawandels um ihre Identität kämpft.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Fotografieren heißt immer auch geben und nehmen&#8221;  &#8211; <em>Markus Bühler, Fotograf</em> </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Fotografen Markus Bühler und seinem Sohn, dem Filmemacher Nils Bühler, ist ein Porträt entstanden, das weit über bloße Dokumentarfotografie hinausgeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Qaanaaq: Wo die Jagd das Leben bedeutet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der 600-Seelen-Gemeinde Qaanaaq ist die Jagd kein Hobby, sondern die Basis der Existenz. Hier, an der äußersten Peripherie der bewohnbaren Welt, definiert die Beziehung zum Meereis alles: Nahrung, Mobilität und das soziale Gefüge.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tradition unter Druck:</strong> Das Meereis schmilzt immer früher im Jahr. Was früher eine verlässliche Brücke war, ist heute ein unberechenbares Risiko.</li>



<li><strong>Harpune statt Hightech:</strong> Die Waljagd ist streng reglementiert. Um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren, sind oft nur Kajaks und Harpunen erlaubt – eine körperliche und mentale Grenzerfahrung für die Jäger.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Generationen – Zwei Perspektiven</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung profitiert von einem besonderen Vater-Sohn-Projekt. Während Markus Bühler die Region seit über 20 Jahren bereist und als eine Art „Grönland-Chronist“ fungiert, bringt der 19-jährige Nils eine neue Dynamik in die Schau.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der erfahrene Blick:</strong> Markus’ Fotografien sind das Ergebnis langjähriger, gewachsener Freundschaften mit den Menschen vor Ort.</li>



<li><strong>Die frische Linse:</strong> Nils dokumentiert die Reise filmisch. Sein Blick ist der eines jungen Erwachsenen, der zum ersten Mal die stundenlangen, taghellen Nächte unter dem arktischen Himmel erlebt und das Warten an der Eiskante in bewegte Bilder übersetzt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Gesicht für die Zukunft: Der junge Jäger Jonas</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Erzählung steht der 15-jährige Jonas. Er repräsentiert eine junge Generation von Inuit, die vor einer gewaltigen Entscheidung steht: Sollen sie das Wissen ihrer Vorfahren bewahren oder sich einer globalisierten Welt anpassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.stadt-zuerich.ch/nonam.html" target="_blank" rel="noopener">www.stadt-zuerich.ch/nonam.html</a></p>
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		<title>Aus der Not geboren: Die selbstverständliche Integration in Haus- und Heimarbeit</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-die-selbstverstaendliche-integration-in-haus-und-heimarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:04:15 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schon im Alter von sechs oder sieben Jahren war es früher völlig normal, dass Kinder in die Heimarbeit oder den elterlichen Betrieb eingebunden wurden. In landwirtschaftlichen Betrieben war die Mithilfe der Kinder oft unumgänglich, da die Arbeit von früh morgens bis spät abends anfiel.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Spielzeug und Werkzeug: Das Leiterwägelchen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Exponat in diesem Teil der Ausstellung ist ein kleines Leiterwägelchen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vorbereitung auf die Zukunft:</strong> Das Wägelchen diente sowohl als Spielzeug als auch als Werkzeug. Durch den spielerischen Umgang wuchsen die Kinder ganz natürlich in ihre zukünftigen Aufgaben hinein.</li>



<li><strong>Persönlicher Bezug:</strong> Die Vermittlerin Linda Christinger erwähnt, dass selbst ihr Vater (Jahrgang 1938) noch ganz selbstverständlich mit einem solchen Wagen zum Einkaufen im Dorf geschickt wurde.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Abgrenzung zur Kinderarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beitrag unterscheidet zwei wichtige Aspekte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Selbstverantwortung statt Ausbeutung:</strong> Die gezeigte Hausarbeit wird nicht als „Kinderarbeit“ im strengen juristischen Sinne verstanden, sondern als ein Prozess der Verantwortungsübernahme innerhalb der Familie.</li>



<li><strong>Existenzielle Notwendigkeit:</strong> Ohne die Hilfe der Kinder hätten viele Familien damals schlichtweg nicht überleben können; die Mitarbeit war eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.ch/de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum.ch/de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Aus der Not geboren: Kleine Erwachsene ohne Kindheit &#8211; Der harte Alltag in den Fabriken</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-kleine-erwachsene-ohne-kindheit-der-harte-alltag-in-den-fabriken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:55:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Industrialisierung zog ein düsteres Kapitel in die Schweizer Geschichte ein: Um das Überleben ihrer Familien zu sichern, mussten bereits sechsjährige Kinder in Fabriken schuften. Das Landesmuseum Zürich beleuchtet [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Industrialisierung zog ein düsteres Kapitel in die Schweizer Geschichte ein: Um das Überleben ihrer Familien zu sichern, mussten bereits sechsjährige Kinder in Fabriken schuften. Das Landesmuseum Zürich beleuchtet in der Reihe „Aus der Not geboren. Arbeitende Kinder“ die erbarmungslosen Bedingungen dieser Zeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zeit der Industrialisierung war es für viele Familien bittere Notwendigkeit, dass auch die kleinsten Mitglieder zum Einkommen beitrugen. Doch der Preis für dieses zusätzliche Geld war hoch: Die Kinder verloren nicht nur ihre Bildungschancen, sondern oft auch ihre Gesundheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefährliche Präzisionsarbeit unter Maschinen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben, die Kindern zugewiesen wurden, waren oft lebensgefährlich. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße wurden sie für Arbeiten eingesetzt, die für Erwachsene unmöglich waren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Instandhaltung unter Lebensgefahr:</strong> Sechsjährige Kinder mussten unter laufende oder stillstehende Maschinen kriechen, um Zylinderwände und Spindeln mit Ölkännchen instand zu halten.</li>



<li><strong>Ausbeutung ohne Pause:</strong> Arbeitstage von 12 bis 14 Stunden waren keine Seltenheit.</li>



<li><strong>Keine Bildung:</strong> Ein Schulbesuch war unter diesen Umständen absolut unmöglich, was den Kindern jede Perspektive auf einen sozialen Aufstieg nahm.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">„Kleine Erwachsene“ ohne Perspektive</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder dieser Ära konnten faktisch nie wirklich Kind sein. Sie wurden wie „kleine Erwachsene“ behandelt, die in eine perspektivenlose Zukunft blickten. Es war eine Form der systematischen Ausbeutung, die erst durch gesetzliche Eingriffe langsam eingedämmt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Fabrikgesetz von 1877: Ein erster Lichtblick</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Wendepunkt war das Fabrikgesetz von 1877.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schutzalter:</strong> Es sollte Kinder unter 14 Jahren vor der harten Fabrikarbeit schützen.</li>



<li><strong>Wirkung und Lücken:</strong> Obwohl das Gesetz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung war, fanden sich oft Schlupflöcher. Die Ausbeutung verlagerte sich häufig in die weniger kontrollierte Heimarbeit oder andere Bereiche.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich mahnt uns, die Privilegien einer geschützten Kindheit heute nicht als selbstverständlich anzusehen und erinnert an jene, die im Getriebe der Industrialisierung ihre Zukunft verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.ch/de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum.ch/de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Not geboren: Die Einführung der Schulpflicht in der Schweiz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-die-einfuehrung-der-schulpflicht-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:48:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schulpflicht für alle klingt heute selbstverständlich, doch ihre Durchsetzung Ende des 19. Jahrhunderts war ein mühsamer Kampf gegen wirtschaftliche Not und veraltete Rollenbilder. Das Landesmuseum Zürich beleuchtet in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-die-einfuehrung-der-schulpflicht-in-der-schweiz/">Aus der Not geboren: Die Einführung der Schulpflicht in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Schulpflicht für alle klingt heute selbstverständlich, doch ihre Durchsetzung Ende des 19. Jahrhunderts war ein mühsamer Kampf gegen wirtschaftliche Not und veraltete Rollenbilder. Das Landesmuseum Zürich beleuchtet in der Reihe „Aus der Not geboren. Arbeitende Kinder“ diesen historischen Wendepunkt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem neuen Beitrag erklärt die Kulturvermittlerin Linda Christinger, wie eng die Bildungsgeschichte mit der Fabrikgesetzgebung verknüpft war. Während das Gesetz von 1877 die Kinderarbeit in Fabriken einschränkte, sollte die Schulpflicht eine neue Ära einläuten – doch der Weg in die Klassenzimmer war für viele steinig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Wendepunkt: 1874 und 1877</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtliche Grundlage für die heutige Bildungslandschaft wurde in den 1870er Jahren gelegt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verfassungsrevision 1874:</strong> Mit dieser Revision wurde die obligatorische Schulpflicht in der gesamten Schweiz eingeführt.</li>



<li><strong>Fabrikgesetz 1877:</strong> Dieses Gesetz schuf den notwendigen Rahmen, um Kinder aus der industriellen Arbeit zu drängen und den Schulbesuch erst möglich zu machen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bildung für alle? Nicht ganz.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dieser Zeit hatten zwar alle Kinder – Jungen wie Mädchen – die Schule für mindestens vier bis sechs Jahre zu besuchen, doch herrschte in den Köpfen noch längst keine Gleichberechtigung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ungleichwertiger Unterricht:</strong> Mädchen wurden oft nicht gleichwertig unterrichtet. Man ging davon aus, dass sie bestimmte Fächer für ihren späteren Lebensweg nicht benötigen würden.</li>



<li><strong>Keine Mathematik für Mädchen:</strong> Insbesondere höhere Mathematik wurde Mädchen vorenthalten, da die damalige Gesellschaft dies als unnötig für sie erachtete.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Umgehung der Pflicht: Schicksale jenseits der Grenze</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der Gesetze gab es Wege, die Schulpflicht zu umgehen, oft getrieben durch die bittere Armut der Familien.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spazzacamini:</strong> Kinder wurden als Kaminfeger (Spazzacamini) nach Norditalien geschickt, um dort unter härtesten Bedingungen zu arbeiten.</li>



<li><strong>Schwabenkinder:</strong> Viele Schweizer Kinder mussten als sogenannte „Schwabenkinder“ auf Bauernhöfen in Süddeutschland schuften, statt die Schulbank zu drücken.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einblicke zeigen, dass die Einführung der Schulpflicht nicht nur ein juristischer Akt war, sondern ein langwieriger gesellschaftlicher Prozess, der gegen tief verwurzelte wirtschaftliche Zwänge erkämpft werden musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.ch/de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum.ch/de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-die-einfuehrung-der-schulpflicht-in-der-schweiz/">Aus der Not geboren: Die Einführung der Schulpflicht in der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aus der Not geboren: Das dunkle Erbe der arbeitenden Kinder</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-das-dunkle-erbe-der-arbeitenden-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:43:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kinderarbeit wird oft als ein Relikt des 19. Jahrhunderts abgetan. Doch eine neue Perspektive im Landesmuseum Zürich macht deutlich: Die Ausbeutung und das Leid von Kindern zogen sich weit bis [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/aus-der-not-geboren-das-dunkle-erbe-der-arbeitenden-kinder/">Aus der Not geboren: Das dunkle Erbe der arbeitenden Kinder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinderarbeit wird oft als ein Relikt des 19. Jahrhunderts abgetan. Doch eine neue Perspektive im Landesmuseum Zürich macht deutlich: Die Ausbeutung und das Leid von Kindern zogen sich weit bis ins 20. Jahrhundert hinein – oft legitimiert durch staatliche Maßnahmen zur „Fremdplatzierung“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Thema, das in der Schweizer Geschichte noch lange nicht vollständig verarbeitet ist. Unter dem Vorwand, Eltern seien „unfähig zur Erziehung“, wurden unzähligen Kindern ihre Familien weggenommen. Ihr Ziel: Heime oder Bauernhöfe, wo sie oft nicht Schutz fanden, sondern harter Arbeit nachgehen mussten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Symbol der Flucht: Die Turnschuhe von Nadin Felix</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ausstellung steht ein Paar Turnschuhe stellvertretend für ein solch tragisches Einzelschicksal. Sie gehörten Nadin Felix, deren Leben von Instabilität geprägt war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frühe Brüche:</strong> Als Baby einer alkoholkranken Mutter geboren, wurde sie kurz nach der Geburt adoptiert.</li>



<li><strong>Systematische Härte:</strong> Nach der Scheidung ihrer Adoptiveltern landete sie in Heimen, wo harte Arbeit zum Alltag gehörte.</li>



<li><strong>Die Folgen des Traumas:</strong> Erst mit 20 Jahren erlangte sie ihre Mündigkeit, rutschte jedoch aufgrund ihrer Vergangenheit in die Drogensucht ab.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Schuhe symbolisieren heute den brennenden Wunsch nach Flucht aus dem Heimalltag und die tiefen Narben, die eine solche Kindheit hinterlässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Arbeit als Disziplinierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fremdplatzierung war oft eng mit wirtschaftlicher Ausbeutung verknüpft. Kinder wurden als billige Arbeitskräfte auf Bauernhöfen eingesetzt, was unter dem Deckmantel der „Erziehung zur Arbeit“ geschah. Die Ausstellung im Landesmuseum bricht das Schweigen über diese dunklen Kapitel und gibt den Betroffenen eine Stimme, deren Schicksale oft jahrzehntelang ignoriert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.ch/de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum.ch/de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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