C/O Berlin Asks im Gespräch einerseits mit den beiden Kuratorinnen Felix Hoffmann und Dr. Kathrin Schönegg der Ausstellung “Send me an Image”, und andererseits auch mit einer Auswahl von Fotografinnen und Künstler*innen der Ausstellung Corinne Vionnet, Clare Strand, Christin Müller, Jörg Koopmann, Martin Fengel und Peter Miller.

Eine riesige Bilderwelle schlägt auf die Ausstellungswand bei C/O Berlin. Der niederländische Künstler
Erik Kessels zwingt mit seiner Installation 24HRS in Photos Besucher*innen durch ein Meer von 350.000
wild übereinandergeworfenen Standardfotoabzügen zu waten, welches vor 15 Jahren tagtäglich auf die
Image-Sharing-Seite Flickr geladen wurde. Heutzutage wachsen die digitalen Bilderberge auf Instagram
und Facebook täglich um viele Millionen Schnappschüsse an. Fotografie war immer schon ein soziales
Medium, das ge- und verteilt wurde. Aber warum kommunizieren Menschen miteinander über Bilder? Die
Themenausstellung “Send me an Image . From Postcards to Social Media” zeichnet die Entwicklung von
Fotografie als Kommunikationsmittel vom 19. Jahrhundert bis zu ihren heutigen digitalen Repräsentanten
nach. Dabei liegt der Fokus auf einem Dialog zwischen reisenden Bildern aus der Fotogeschichte mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen ab den 1970er-Jahren. Der Wandel der Fotografie von einem
Medium der Abbildung hin zu einem der bedeutendsten sozialen Kommunikationsmittel unserer Zeit wird
auch von globalen Phänomenen wie Zensur oder algorithmischer Regulation begleitet. Diese soziale
Dimension der Bildkommunikation bildet den zweiten thematischen Schwerpunkt von “Send me an Image .
From Postcards to Social Media” bei C/O Berlin, welche von Felix Hoffmann und Dr. Kathrin Schönegg
konzipiert wurde. Begleitet wird die Ausstellung von einer beim Steidl Verlag veröffentlichten Publikation.

Mehr unter: co-berlin.org

Abonniere unseren Newsletter