High-Tech trifft Ahnengalerie: Exklusiver Vorabblick ins Stadtschloss Weimar

Wie lässt sich Geschichte mit Gegenwart gestalten? Die neue Folge KulTÜRöffner zeigt das Stadtschloss Weimar noch vor der offiziellen Eröffnung im Oktober.

Ein Schloss zwischen Aufzug und Ahnengalerie

Was steckt eigentlich an Hightech in einem alten Schloss? Dieser Frage geht die neue Folge der Reihe KulTÜRöffner nach – und gibt dabei einen exklusiven Vorabblick ins Stadtschloss Weimar, lange bevor die neuen Räume im Oktober offiziell für das Publikum öffnen. Das Motto der Folge bringt den Gegensatz auf den Punkt: „Zwischen Aufzug und Ahnengalerie: Wie wird mit Geschichte Gegenwart gestaltet?”

Vom modernsten Gebäudeteil ins historische Treppenhaus

Die Tour beginnt im jüngsten und zu seiner Zeit modernsten Bauteil des Schlosses – dem Flügel aus dem Jahr 1913. Von dort führt der Weg durch das berühmte Gentzsche Treppenhaus, eines der architektonischen Highlights des Hauses, und weiter in die frisch gestalteten neuen Räume. Der Spaziergang durch das Schloss wird so zur Zeitreise: von der Repräsentationsarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Repräsentation und Modernität: Ein Balanceakt

Das Stadtschloss Weimar steht exemplarisch für eine Frage, die viele historische Häuser beschäftigt: Wie gelingt es, Geschichte lebendig zu halten, ohne sie einzufrieren? Wie können moderne Anforderungen – Barrierefreiheit, Technik, neue Vermittlungsformate – in historische Substanz integriert werden, ohne den Charakter des Ortes zu verändern? Die Folge gibt erste Antworten – und macht Lust auf die offizielle Eröffnung im Oktober.

Mehr unter: www.klassik-stiftung.de

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