Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Städel Museum das Museum in einen Ort, an dem Realität und Fiktion, Kunstgeschichte und Gegenwartskunst auf überraschende Weise miteinander verschmelzen. Das international renommierte Künstlerduo Michael Elmgreen und Ingar Dragset nutzt Skulpturen und Installationen, um neue Perspektiven auf die Architektur und die umfangreiche Sammlung des Hauses zu eröffnen.
Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen den zeitgenössischen Arbeiten und den über 700 Jahren Kunstgeschichte, die im Städel Museum vertreten sind. Die Künstler greifen vertraute Museumsräume auf, verändern ihre Wahrnehmung und hinterfragen spielerisch die Grenzen zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Dabei entstehen Situationen, die Besucherinnen und Besucher dazu anregen, Gewohntes neu zu betrachten.
Im Interview erläutern Elmgreen & Dragset sowie die Kuratorinnen der Ausstellung die konzeptionellen Hintergründe des Projekts. Sie zeigen, wie die Installationen gezielt mit historischen Werken, architektonischen Besonderheiten und den Erwartungen des Publikums interagieren.
Die Ausstellung macht deutlich, wie Gegenwartskunst bestehende Sammlungen neu lesbar machen kann und wie sich aus der Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart unerwartete Sichtweisen entwickeln.
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