Die Zukunft der Kunsthalle Karlsruhe: Sanierung, Barrierefreiheit und Visionen

Die Kunsthalle Karlsruhe stellt die Weichen für die Zukunft. Das historische Hauptgebäude wird umfassend saniert und durch einen modernen Erweiterungsbau der renommierten Staab Architekten ergänzt. In exklusiven Statements erläutern Direktor Prof. Dr. Frédéric Bußmann und die kaufmännische Geschäftsführerin Sylvia Maria Jung, welche positiven Impulse das Projekt für die Sammlung, das Publikum und die kulturelle Teilhabe setzt.

Hier sind die zentralen Antworten zur Neuausrichtung des Hauses:

Positive Effekte der Sanierung für Sammlung und Gäste

Sylvia Maria Jung betont, dass die Sanierung weit mehr ist als eine rein bauliche Instandsetzung. Für die hochkarätige Kunstsammlung bedeutet sie vor allem Sicherheit und optimale Bedingungen: Durch modernste Klimatechnik und verbesserte konservatorische Standards wird der langfristige Erhalt der Werke gesichert. Für die Besuchenden wird das Haus durch eine optimierte Wegeführung und eine zeitgemäße Infrastruktur deutlich attraktiver und komfortabler.

Fokus Barrierefreiheit: Kunst für alle

Ein Herzstück der Modernisierung ist der Abbau physischer Barrieren. Um das Hauptgebäude für alle Menschen zugänglich zu machen, werden unter anderem neue Aufzugsanlagen integriert und Ebenen so miteinander verbunden, dass ein stufenloser Rundgang möglich wird. Sylvia Maria Jung verdeutlicht, dass Barrierefreiheit hier ganzheitlich gedacht wird – von der baulichen Substanz bis hin zu Leitsystemen, die allen Gästen eine selbstständige Erkundung ermöglichen.

Die Kunsthalle als Ort der Teilhabe und Partizipation

Die Vision für die wiedereröffnete Kunsthalle ist die eines „offenen Hauses“. Sylvia Maria Jung erklärt, dass die kulturelle Teilhabe durch neue Vermittlungsformate und Partizipationsangebote gestärkt werden soll. Mit ihrem Jugendbeirat wird das Museum neue Wege in der Zusammenarbeit mit jüngeren Zielgruppen gehen. Das Museum soll nicht nur ein Ort der Betrachtung sein, sondern ein lebendiger Treffpunkt, an dem unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen aktiv am Diskurs teilnehmen können.

Der Siegerentwurf von Staab Architekten: Respekt vor der Tradition

Direktor Prof. Dr. Frédéric Bußmann hebt die Besonderheiten des Entwurfs von Staab Architekten hervor. Die Architektur besticht durch einen sensiblen Umgang mit der historischen Substanz bei gleichzeitiger klarer, moderner Formsprache. Besonders die Art und Weise, wie der Neubau an das bestehende Ensemble anschließt, schafft eine harmonische Verbindung zwischen Alt und Neu, die den Charakter der Kunsthalle bewahrt und gleichzeitig mutig weiterentwickelt.

Die Bedeutung des Erweiterungsbaus

Für die Kunsthalle Karlsruhe ist der Erweiterungsbau ein Quantensprung. Laut Prof. Dr. Frédéric Bußmann ermöglicht er erstmals, die Sammlung in einer neuen Großzügigkeit zu präsentieren. Zudem schafft er Raum für zeitgenössische Ausstellungsformate, die im historischen Gebäude bisher nur schwer umsetzbar waren. Er ist das notwendige Puzzlestück, um die Kunsthalle als international wettbewerbsfähiges Museum des 21. Jahrhunderts zu positionieren.

Ein Blick voraus: Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung

Worauf freut sich die kaufmännische Geschäftsführerin Sylvia Maria Jung am meisten? Auf den Moment, wenn das Licht in den sanierten Sälen wieder angeht und die ersten Besucher das Haus fluten. Besonders die neue Aufenthaltsqualität und das Zusammenspiel von historischer Architektur und moderner Technik werden die Kunsthalle in einem völlig neuen Glanz erstrahlen lassen.

Welches Konzept steht hinter der Vision eines Kunstcampus?

Das Herzstück des Kunstcampus bildet das Zusammenspiel zwischen dem historischen Hauptgebäude und dem modernen Erweiterungsbau von Staab Architekten. Bußmann erklärt, dass der Campus-Gedanke darauf basiert, diese unterschiedlichen Architekturen nicht als isolierte Baukörper, sondern als fließendes Ensemble zu begreifen. Der Neubau fungiert dabei als Bindeglied, das die starren Grenzen des klassischen Museums aufbricht.

Produktion: Agentur Triebfeder

Mehr unter: www.kunsthalle-karlsruhe.de

Museumskalender

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