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	<title>Deichtorhallen Hamburg &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Deichtorhallen Hamburg &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Das ist Kunst – Der Podcast der Deichtorhallen Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 12:51:40 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Podcast DAS IST KUNST spricht Jumoke Olusanmi mit Künstler<em>innen, Kurator</em>innen und Expert*innen rund um die aktuellen Ausstellungen in den Deichtorhallen Hamburg. In den Shorties beantworten Julia Schulze Darup und Matthias Schönebäumer die wichtigsten Fragen rund um euren Ausstellungsbesuch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgestellte Künstler und Themenschwerpunkte (Auswahl)</h2>



<h3 class="wp-block-heading">I. Fotografie und Gesellschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Fokus des Podcasts liegt auf der <strong>zeitgenössischen Fotografie</strong> und ihrer Rolle als Spiegel und Kommentator globaler und sozialer Entwicklungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Philip Montgomery (Ausstellung <em>AMERICAN CYCLES</em>):</strong> Der mexikanisch-amerikanische Fotograf dokumentiert in Schwarz-Weiß-Aufnahmen weltbewegende US-Ereignisse der letzten Jahre – von der <strong>Black-Lives-Matter-Bewegung</strong> über die <strong>Covid-Pandemie</strong> bis zu politischen Konflikten. Sein Stil ist durch das Einfangen intimer, ungeschönter und dramatischer Momente gekennzeichnet.</li>



<li><strong>Ken Schles:</strong> Der amerikanische Fotograf beleuchtet das Leben in der <strong>New Yorker Subkultur</strong> der frühen 80er-Jahre, insbesondere die <strong>AIDS-Krise</strong> und die Gentrifizierung, wie in seinem wegweisenden Buch <strong><em>Invisible City</em></strong>.</li>



<li><strong>Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca DiCorcia (Ausstellung <em>HIGH NOON</em>):</strong> Die Folge widmet sich der <strong>intimen Dokumentation der New Yorker Subkultur</strong> der 80er-Jahre, die Themen wie Liebe, Verfall, Sucht und AIDS aufgreift.</li>



<li><strong>Lea Greub:</strong> Die Fotojournalistin konzentriert sich auf <strong>soziopolitische und queer-feministische Themen</strong> in Europa, wobei das Konzept von <strong>„Grenzen“</strong> – sei es in Belfast oder in Georgien (<em>No Georgian Dream</em>) – immer wieder eine Rolle spielt.</li>



<li><strong>Andrea Orejarena &amp; Caleb Stein (Ausstellung <em>TACTICS AND MYTHOLOGIES</em>):</strong> Das Duo befasst sich mit dem Verhältnis von <strong>Fakt und Fiktion</strong> im digitalen Zeitalter. Sie thematisieren <strong>virale Verschwörungstheorien</strong> und Desinformationen durch einen fotografischen Roadtrip entlang vermeintlicher „Glitches“ der Realität.</li>



<li><strong>Claudia Andujar:</strong> Die brasilianische Fotografin und Aktivistin wird für ihren jahrzehntelangen <strong>Kampf um die Rechte der indigenen Yanomami</strong> im brasilianischen Amazonas gewürdigt.</li>



<li><strong>Kathrin Linkersdorff:</strong> In ihren wissenschaftlich inspirierten Fotografien enthüllt sie die <strong>mikroskopischen Strukturen von Blumen</strong> im Moment des Zerfalls, wobei sie sich mit den Konzepten der <strong>Vergänglichkeit</strong> und dem japanischen <em>Wabi-Sabi</em> auseinandersetzt.</li>



<li><strong>Die Walther Collection (<em>INTO THE UNSEEN</em>):</strong> Die Ausstellung thematisiert die Möglichkeit, sich Fotografien über den reinen Sehsinn hinaus <strong>multisensorisch</strong> – fühlend, hörend, riechend – zu nähern.</li>



<li><strong>Mark Sealy </strong>ist 2026 künstlerischer Leiter der 9. Triennale der Photographie. Mit Jumoke Olusanmi spricht Mark Sealy über seine frühen Jahre im London der 1980er-Jahre, wie die Musik sein politisches Bewustsein geprägt hat und über seine Pläne für die diesjährige Triennale der Photographie in Hamburg.</li>



<li>Inspiriert vom außergewöhnlichen Leben und Werk der surrealistischen Fotografin und Schriftstellerin <strong>Claude Cahun</strong> (1894–1954) untersucht die Ausstellung <strong>Inner Mornings, or Forms of Counterculture</strong>, wie zeitgenössische Kunst Geschichten des Widerstands erzählt und Formen kultureller Gegenbewegung sichtbar macht. Gegenkultur wird dabei als eine Praxis verstanden, die dazu anregt, im Hier und Jetzt aktiv zu handeln und unsere Beziehung zur Welt kritisch zu hinterfragen.</li>



<li>Im Podcast spricht <strong>Abdulhamid Kircher</strong> über traumatische Familienbeziehungen, Fotografie als Obsession und sein Buch New Genesis.</li>



<li>Im Podcast spricht <strong>Akosua Viktoria Adu-Sanyah</strong> über ihre Arbeit in der Dunkelkammer, darüber, wie ihre eigene Familiengeschichte sie inspiriert hat, und darüber, welche Rolle die Malerei dabei spielt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">II. Malerei, Skulptur und Medienreflexion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Bereich beleuchtet Künstler, die sich mit dem Medium Malerei, dem Raum und der Mediengesellschaft auseinandersetzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Katharina Grosse (Ausstellung <em>WUNDERBILD</em>):</strong> Die Künstlerin ist bekannt für ihre <strong>radikale, raumgreifende Malerei</strong>, die über Architekturen und Landschaften hinweggeht und die Halle für aktuelle Kunst in ein umfassendes Kunstwerk verwandelt, das Malerei, Skulptur und Architektur verbindet.</li>



<li><strong>Franz Gertsch (Ausstellung <em>BLOW-UP</em>):</strong> Der 2022 verstorbene Schweizer Künstler gilt als <strong>Pionier des Fotorealismus</strong> und <strong>Meister des modernen Holzschnitts</strong>. Die Retrospektive zeigte seine überdimensionalen Gemälde der Jugend- und Musikszene der 70er-Jahre.</li>



<li><strong>Jonathan Meese:</strong> Als <strong>„Entfant Terrible der Kunst“</strong> diskutiert Meese seine anarchische, provokante Malerei und seine Forderung nach der <strong>„Diktatur der Kunst“</strong>, wobei er sich entschieden gegen politische Ideologie ausspricht.</li>



<li><strong>Britta Thie (Ausstellung <em>STUDIO</em>):</strong> Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von <strong>Malerei, Film und digitalen Medien</strong>. Sie thematisiert die Ästhetik der mediatisierten Welt, indem sie hyperrealistisch gemalte Geräte von Filmsets zu Hauptdarstellern macht.</li>



<li><strong>Sarah Morris:</strong> Die Filmemacherin und Künstlerin abstrahiert in akribischen Gemälden <strong>urbane Architekturen</strong> und Machtverhältnisse internationaler Metropolen zu Mustern und Strukturen.</li>



<li><strong>Martin Eder:</strong> Der Berliner Künstler spielt bewusst mit <strong>Kitsch, Trash und Groteske</strong>, wobei seine Ölgemälde – oft in altmeisterlichem Gestus mit schrillen Farben – Motive aus Popkultur und sozialen Netzwerken aufgreifen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">III. Identität, Körper und Strategien des Überlebens</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Folgen untersuchen Fragen der Identität, des Körpers in gesellschaftlichen Räumen und Strategien für die Zukunft.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Huguette Caland (Ausstellung <em>A LIFE IN A FEW LINES</em>):</strong> Die libanesische Künstlerin erforscht in ihrem vielseitigen Werk <strong>Formen der Selbstfindung</strong> in Bezug auf Themen wie Gemeinschaft, Liebe, <strong>Körperlichkeit</strong> und die Suche nach Identität.</li>



<li><strong>Moshtari Hilal (Autorin und Kuratorin):</strong> Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten und in ihrem Buch <strong><em>Hässlichkeit</em></strong> kritisch mit <strong>Körperbildern, Schönheitsidealen</strong> und dem Alltag migrantischer Familien. Sie wurde für ihre Arbeit mit dem Hamburger Literaturpreis ausgezeichnet.</li>



<li><strong>Ausstellung <em>STATES OF REBIRTH</em>:</strong> Die Schau beleuchtet die Beziehungen zwischen <strong>Körper, Bewegung und gesellschaftlichen Strukturen</strong>. Der Körper wird als Träger von Machtstrukturen, aber auch als Werkzeug der <strong>Selbstermächtigung</strong> und Transformation betrachtet.</li>



<li><strong>Cindy Sherman:</strong> Die erfolgreiche US-Fotografin inszeniert sich selbst in vielfältigen Rollen, um <strong>Schönheitsideale, Stereotypen und Gender</strong> zu hinterfragen.</li>



<li><strong>Ausstellung <em>SURVIVAL IN THE 21st CENTURY</em>:</strong> In dieser thematischen Ausstellung bieten rund 40 Künstler*innen mögliche Antworten auf die Frage, wie wir im 21. Jahrhundert <strong>überleben</strong> wollen, und verwandeln das Haus in einen <strong>Lernraum für die Zukunft</strong> (<em>School of Survival</em>).</li>



<li><strong>Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl:</strong> Das österreichische Duo inszeniert opulente <strong>„Begehrensräume“</strong>, die Kunstgeschichte, Pop und Camp vereinen. Im Zentrum steht der Begriff <strong>„Trans“</strong> in Bezug auf Identitäten, Gender und Medien.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">IV. Weitere Künstler und Themen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Daniel Spoerri (Ausstellung <em>ICH LIEBE WIDERSPRÜCHE</em>):</strong> Eine Retrospektive und ein Gespräch mit Galerist Thomas Levy beleuchten das Werk des Schweizer Künstlers, der als wichtiger Vertreter des <strong>Surrealismus und der Pop Art</strong> sowie für die Rolle des <strong>Zufalls</strong> in seinem Werk bekannt ist.</li>



<li><strong>Tom Sachs:</strong> Der US-Künstler thematisiert mit seinen spektakulären Weltraummissionen aus Sperrholz und Heißkleber (<strong>Space Programs</strong>) <strong>Konsumverhalten, Technologie-Gläubigkeit</strong> und Markenkult.</li>



<li><strong>Omer Fast:</strong> Der israelische Videokünstler verwebt in seinem Film <strong><em>August</em></strong> das Werk des Fotopioniers <strong>August Sander</strong> mit einer dramatischen, surrealen Erzählung über <strong>Erinnerung und Vergangenheit</strong>.</li>



<li><strong>gute aussichten 2023/24/25:</strong> Eine Schau der Preisträger*innen des renommierten <strong>Nachwuchspreises für Fotografie</strong>, die neue künstlerische Perspektiven auf das Medium präsentieren.</li>



<li><strong>Rocko Schamoni:</strong> Der Künstler und Musiker aus der Hamburger Subkultur ist im Gespräch über die Ausstellung <strong>Ernsthaft?! Albernheit und Enthusiasmus</strong> in der Sammlung Falckenberg.</li>



<li><strong>Huguette Caland</strong>: Die libanesische Künstlerin machte ihr Leben zum Ausgangspunkt ihrer Kunst. In ihrem vielseitigen Werk aus Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Collagen, Textilien und Texten, erforscht sie Formen der Selbstfindung in Beziehung zu anderen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Absurdität als Waffe: Warum Kunst irritieren muss</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/absurditaet-als-waffe-warum-kunst-irritieren-muss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 04:29:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gilbert &#38; George, Valie Export, John Bock – eine neue INTRO-Folge aus der Sammlung Falckenberg Hamburg erklärt, wie Humor und Schock in der Kunst als Mittel des Widerstands funktionieren. Eine [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gilbert &amp; George, Valie Export, John Bock – eine neue INTRO-Folge aus der Sammlung Falckenberg Hamburg erklärt, wie Humor und Schock in der Kunst als Mittel des Widerstands funktionieren.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Frage, die viele beschäftigt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Warum machen Künstlerinnen und Künstler Werke, die wir auf den ersten Blick nicht verstehen? Die auf den ersten Blick irritieren, absurd wirken oder schlicht verstören? Malin Heinecker geht dieser Frage in einer neuen INTRO-Folge aus den Deichtorhallen Hamburg nach – und gibt eine überraschend klare Antwort: Absurdität ist kein Fehler, sondern eine Strategie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Humor und Schock als Mittel des Widerstands</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ausstellung „Inner Mornings, or Forms of Counterculture&#8221; hat Heinecker drei Positionen genauer unter die Lupe genommen: <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Gilbert+%26+George">Gilbert &amp; George</a>, <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Valie+Export">Valie Export</a> und <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=John+Bock">John Bock</a>. Drei sehr unterschiedliche künstlerische Ansätze – und doch verbindet sie eine gemeinsame Logik. Humor, Provokation und Schock werden gezielt eingesetzt, um Konventionen zu unterlaufen, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und Räume für andere Denkweisen zu öffnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gegenkultur als künstlerische Haltung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung und die INTRO-Folge machen deutlich: Was auf den ersten Blick unverständlich wirkt, ist oft das Gegenteil von beliebig. Die Irritation ist gewollt – sie ist der Moment, in dem Kunst ihre eigentliche Arbeit beginnt. Gegenkultur braucht den Widerstand des Unerwarteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Wunden, die von innen kommen: Abdulhamid Kircher in den Deichtorhallen Hamburg</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/wunden-die-von-innen-kommen-abdulhamid-kircher-in-den-deichtorhallen-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 20:28:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsch-türkische Künstler zeigt in seiner Arbeit „Rotting From Within&#8221;, wie Patriarchat und Gewalt Spuren hinterlassen – und wie die Suche nach Nähe und Versöhnung aussehen kann. Was bleibt, wenn [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der deutsch-türkische Künstler zeigt in seiner Arbeit „Rotting From Within&#8221;, wie Patriarchat und Gewalt Spuren hinterlassen – und wie die Suche nach Nähe und Versöhnung aussehen kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, wenn der Vater fehlt? Abdulhamid Kircher, 1996 geboren, hat daraus Kunst gemacht. In den Deichtorhallen Hamburg präsentiert der deutsch-türkische Künstler seine Arbeit „Rotting From Within&#8221; – eine fotografisch-installative Auseinandersetzung mit Abwesenheit, Schmerz und dem schwierigen Weg zur Versöhnung. Kircher selbst versteht seine Arbeit als fragmentarisches, lebendiges Familienalbum: kein abgeschlossenes Dokument, ondern ein fortlaufender Prozess des Erinnerns und Suchens.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Abwesenheit des Vaters als Projektionsfläche</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum von Kirchers Werk steht eine Leerstelle: die Abwesenheit des Vaters. Diese Lücke ist kein bloßes biografisches Motiv, sondern wird zur Sehnsuchts- und Projektionsfläche – ein Ort, auf den sich Fragen nach Männlichkeit, Macht und familiärer Prägung verdichten. Kircher umkreist diese Abwesenheit in analogen Fotografien und raumgreifenden Installationen, die das Unsichtbare sichtbar machen wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Patriarchat, Gewalt und die Möglichkeit von Nähe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Rotting From Within&#8221; – der Titel deutet es an: Es geht um Zerfall, der nicht von außen kommt, sondern von innen. Kirchers Arbeit setzt sich mit den Folgen von Patriarchat und Gewalt auseinander, ohne dabei im Schmerz zu verharren. Die Suche nach Versöhnung und Nähe ist ebenso Teil des Werks wie die Auseinandersetzung mit dem, was Generationen prägt und beschädigt.</p>



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		<title>Was bedeutet Fotografie heute, Mark Sealy?</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/was-bedeutet-fotografie-heute-mark-sealy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 17:31:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie befragen die Deichtorhallen Hamburg internationale Stimmen zur Zukunft der Fotografie – als Medium, als Praxis und als politisches Werkzeug. Fotografie verändert sich rasant. [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="(CON)TEMPORARY CONDITIONS: Mark Sealy ⎜Deichtorhallen Hamburg" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/khdJ3v3JnQU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie befragen die Deichtorhallen Hamburg internationale Stimmen zur Zukunft der Fotografie – als Medium, als Praxis und als politisches Werkzeug.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotografie verändert sich rasant. Neue Bildtechnologien, künstliche Intelligenz, veränderte Sehgewohnheiten und Fragen nach Autorschaft und Verantwortung stellen das Medium vor grundlegende Herausforderungen. Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie starten die Deichtorhallen Hamburg die neue Serie&nbsp;<strong>(CON)TEMPORARY CONDITIONS</strong>&nbsp;– eine Plattform, auf der internationale Künstlerinnen und Künstler, Fotografinnen und Fotografen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Perspektiven auf die aktuellen und künftigen Bedingungen fotografischer Praxis teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Themen sind so vielfältig wie drängend: von neuen Bildtechnologien und veränderten Sehgewohnheiten über Fragen der Materialität bis hin zu Autorschaft und ethischer Verantwortung im Umgang mit Bildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mark Sealy: Fotografie, Rasse und Dekolonisierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der ersten Gesprächspartner der Serie ist Mark Sealy, Direktor von Autograph ABP (Association of Black Photographers) und einer der profiliertesten Stimmen an der Schnittstelle von Fotografie, Rassismuskritik und Menschenrechten. Seit 1991 verantwortet er bei Autograph ABP zahlreiche Ausstellungen, Residenzprojekte und Publikationen. Als Autor von „Decolonising the Camera: Photography in Racial Times&#8221; und „Photography: Race, Rights and Representation&#8221; sowie als Professor for Photography Race and Rights an der University of the Arts London bringt er eine Perspektive ein, die das Medium Fotografie konsequent als politisches und gesellschaftliches Instrument begreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sealy war zudem leitender Kurator der 18. FotoFest Biennale 2020 in Houston und künstlerischer Direktor der 9. Triennale der Photographie Hamburg – er kennt die Deichtorhallen und ihre Bedeutung für den internationalen Fotodiskurs aus eigener Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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		<title>Wolfgang Ullrich: Wie soziale Medien die Bildkultur verändern</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/wolfgang-ullrich-wie-soziale-medien-die-bildkultur-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 14:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Instagrammisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Wolfgang Ullrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Videointerview Wolfgang Ullrich]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Ullrich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich spricht hier über die tiefgreifenden Veränderungen der Bildkultur durch soziale Medien und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen. Der Boom der sozialen Medien und die &#8220;Instagrammisierung&#8221; Die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kulturwissenschaftler <strong>Wolfgang Ullrich</strong> spricht hier über die tiefgreifenden Veränderungen der Bildkultur durch soziale Medien und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Folgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Boom der sozialen Medien und die &#8220;Instagrammisierung&#8221;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die sozialen Medien sind zum zentralen Ort für fotografische Bildkulturen geworden. Nahezu alle Lebensbereiche (Tourismus, Kosmetik etc.) richten sich heute danach aus, <strong>&#8220;instagrammable&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;tiktokable&#8221;</strong> zu sein. Dinge werden so gestaltet, dass sie auf Fotos gut funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sensibilität und Überwachung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Recht am eigenen Bild</strong> ist heute ein viel sensibleres Gut. Menschen sind vorsichtiger geworden, Bilder von sich zu teilen, da diese durch Gesichtserkennung zur Überwachung genutzt werden können oder als Trainingsmaterial für <strong>KI-Programme</strong> dienen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Macht der Algorithmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Algorithmen bestimmen, was sichtbar ist und was nicht. Sie belohnen Inhalte, die schnelle und starke Reaktionen auslösen (oft Hass, Häme oder Schadenfreude), was zu einer <strong>Radikalisierung</strong> von Inhalten führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidungsgewalt über diese Sichtbarkeit liegt bei wenigen Plattformbesitzern (Milliardären in den USA), ohne dass die Öffentlichkeit Einblick in diese Mechanismen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8220;Memokratie&#8221; und politische Folgen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ullrich diagnostiziert den Übergang zur <strong>&#8220;Memokratie&#8221;</strong>: Politische Entscheidungen werden heute primär in sozialen Medien getroffen und durch das Format der <strong>Memes</strong> legitimiert, statt in klassischen demokratischen Institutionen. Als Beispiel nennt er Donald Trump, dessen Politik oft direkt auf &#8220;Mimifizierbarkeit&#8221; zugeschnitten sei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedeutung der Kunst als Gegenpol</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Da soziale Medien vor allem das verstärken, was bereits sichtbar ist, haben es neue oder schwierige Themen dort schwer. Der <strong>&#8220;White Cube&#8221;</strong> (Galerien und Museen) gewinnt als Gegenort an Bedeutung. Hier können Bilder in einer nicht-instrumentellen Weise existieren, ohne sofort von Algorithmen oder Kontexten der sozialen Medien vereinnahmt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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		<title>Heba Y. Amin über die (un)heimliche Macht der Bilder</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heba-y-amin-ueber-die-unheimliche-macht-der-bilder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[(CON)TEMPORARY CONDITIONS]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Hamburg 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bildtechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Molfenter-Preis 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Heba Y. Amin]]></category>
		<category><![CDATA[visuelle Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fotografie steht an einem Wendepunkt. Zwischen KI-generierten Realitäten und algorithmischer Überwachung stellt sich die Frage: Was ist ein Bild heute noch wert? Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="(CON)TEMPORARY CONDITIONS: Heba Y. Amin ⎜Deichtorhallen Hamburg" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/OXplB5krLA8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Fotografie steht an einem Wendepunkt. Zwischen KI-generierten Realitäten und algorithmischer Überwachung stellt sich die Frage: Was ist ein Bild heute noch wert? Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie in den Deichtorhallen Hamburg wirft die Serie <em>(CON)TEMPORARY CONDITIONS</em> einen Blick in die Zukunft. Eine der prägnantesten Stimmen dabei ist Heba Y. Amin.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Künstlerin, Wissenschaftlerin und Hans-Molfenter-Preisträgerin von 2025 nähert sich der Fotografie nicht als bloßem Abbild, sondern als Schauplatz politischer und technologischer Kämpfe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fotografie als politisches Archiv</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Heba Y. Amin ist das Medium untrennbar mit Machtstrukturen verwoben. In ihrer Arbeit nutzt sie Film, Archivmaterial und Fotografie, um tief in die Geschichte der visuellen Darstellung einzutauchen. Ihr Ansatz ist dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Forschungsbasiert &amp; Spekulativ:</strong> Sie gräbt in Archiven, um die „Lücken“ in dominanten historischen Narrativen zu finden.</li>



<li><strong>Subversiv &amp; Satirisch:</strong> Mit einer Prise schwarzem Humor und subversiven Taktiken nutzt sie die Werkzeuge der Macht (wie Überwachungstechnologie), um deren eigene Absurdität bloßzustellen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die (CON)TEMPORARY CONDITIONS: Fotografie im digitalen Krieg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Beirätin des <em>Journal of Digital War</em> blickt Amin auf die Fotografie aus einer Perspektive, die weit über die Ästhetik hinausgeht. Für sie sind Bilder heute oft Datenpunkte in einem globalen Netz aus Technologie und Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Serie thematisiert sie zentrale Fragen unserer Zeit:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Veränderte Sehgewohnheiten:</strong> Wie blicken wir auf Bilder, die vielleicht gar nicht mehr für menschliche Augen, sondern für Algorithmen gemacht sind?</li>



<li><strong>Autorschaft und Verantwortung:</strong> Wer trägt die Verantwortung für ein Bild, das aus einem Archiv extrahiert oder durch technologische Interventionen manipuliert wurde?</li>



<li><strong>Zukünftige Geschichten:</strong> Wie können wir die Werkzeuge der Gegenwart nutzen, um Narrative zu entwerfen, die nicht mehr den alten Machtzentren folgen?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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		<title>Alles Richie: Warum Schwarz-Weiß? Die Kraft der reduzierten Fotografie</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/alles-richie-warum-schwarz-weiss-die-kraft-der-reduzierten-fotografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 16:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Hamburg 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Philip Montgomery Phoxxi]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Warum Schwarz-Weiß Bilder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Farben begleiten uns überall im Alltag. Doch in der Kunst und Dokumentarfotografie entscheiden sich viele Profis bewusst für Schwarz-Weiß. Warum wirken diese Bilder oft intensiver? Richie von den Deichtorhallen Hamburg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/alles-richie-warum-schwarz-weiss-die-kraft-der-reduzierten-fotografie/">Alles Richie: Warum Schwarz-Weiß? Die Kraft der reduzierten Fotografie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Warum sind Schwarz-Weiß-Fotos so besonders?⎥ Alles Richie! ⎥ Deichtorhallen Hamburg" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/CUXxsUPKiBI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Farben begleiten uns überall im Alltag. Doch in der Kunst und Dokumentarfotografie entscheiden sich viele Profis bewusst für Schwarz-Weiß. Warum wirken diese Bilder oft intensiver? Richie von den Deichtorhallen Hamburg begibt sich auf Spurensuche und trifft Experten, um das Geheimnis hinter den grauen Nuancen zu lüften.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der aktuellen Ausstellung im <em>Phoxxi</em> der Deichtorhallen zeigt der US-Dokumentarfotograf Philip Montgomery eindringliche Bilder aus dem heutigen Amerika. Er thematisiert die Corona-Pandemie, den Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit – und das fast ausschließlich in Schwarz-Weiß.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konzentration auf das Wesentliche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum verzichtet ein Fotograf im Zeitalter digitaler Farbenpracht auf bunte Bilder? Der Fotograf und Künstler Mike erklärt, dass Schwarz-Weiß dabei hilft, sich auf die <strong>wichtigen Dinge im Foto zu konzentrieren</strong>. Farben können manchmal ablenken. Ohne sie treten Formen, Kontraste und der Kern einer Geschichte deutlicher hervor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionen und Charakter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schwarz-Weiß-Fotografie hat eine ganz eigene emotionale Wirkung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Power und Poesie:</strong> Für viele wirkt ein Schwarz-Weiß-Foto kraftvoller und trifft den Betrachter an einem anderen Punkt als ein Farbbild. Es hat oft eine poetische, fast träumerische Qualität.</li>



<li><strong>Charakterstudie:</strong> In Porträts lässt sich der Charakter einer Person in Schwarz-Weiß oft viel stärker hervorheben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Das Spiel mit Licht und Schatten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Faktor für ein gelungenes Schwarz-Weiß-Bild ist das Licht. Mike demonstriert den Unterschied zwischen frontalem und seitlichem Licht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frontales Licht:</strong> Wirkt oft flach und bietet wenig Kontraste.</li>



<li><strong>Seitliches Licht:</strong> Erzeugt dramatische Schatten und lässt Gesichter fast wie Skulpturen wirken – ein Effekt, den auch Philip Montgomery häufig einsetzt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Experimentieren erwünscht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der modernen Fotografie muss man sich nicht sofort entscheiden. Dank digitaler Bearbeitung kann man später am Computer oder Handy testen, ob ein Motiv in Farbe oder Schwarz-Weiß besser wirkt. Mike rät zudem dazu, auch einmal bewusst „Dinge falsch zu machen“, um neue, interessante Effekte zu entdecken, die in keinem Lehrbuch stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwarz-Weiß-Fotografie ist also weit mehr als nur ein Relikt aus alten Zeiten – sie ist ein bewusstes Werkzeug, um Geschichten mit besonderer Tiefe und Ernsthaftigkeit zu erzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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		<item>
		<title>Körper ohne Grenzen: Huguette Calands radikale Sinnlichkeit in den Deichtorhallen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/koerper-ohne-grenzen-huguette-calands-radikale-sinnlichkeit-in-den-deichtorhallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Hamburg 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Huguette Caland]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Malin Heinnecker]]></category>
		<category><![CDATA[Weiblicher Akt]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Malerei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Körper ohne Grenzen: Huguette Calands radikale Sinnlichkeit in den Deichtorhallen Der weibliche Akt ist das vielleicht meistzitierte Motiv der Kunstgeschichte – doch selten wurde er so humorvoll, frei und subversiv [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<iframe loading="lazy" title="INTRO Huguette Calands sinnliche Malerei ⎜ Deichtorhallen Hamburg" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/ZZN6pVkYTrE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h1 class="wp-block-heading">Körper ohne Grenzen: Huguette Calands radikale Sinnlichkeit in den Deichtorhallen</h1>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der weibliche Akt ist das vielleicht meistzitierte Motiv der Kunstgeschichte – doch selten wurde er so humorvoll, frei und subversiv dargestellt wie von Huguette Caland (1931–2019). Die Deichtorhallen Hamburg widmen der libanesischen Ausnahmekünstlerin eine Schau, die zeigt, wie Malerei zum Akt der Selbstbestimmung wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer neuen Folge der <strong>INTRO-Reihe</strong> beleuchtet Malin Heinnecker das faszinierende Werk einer Frau, die sich zeitlebens weigerte, den männlichen Blick auf ihren Körper zu akzeptieren. Calands Bilder sind eine Feier der Fleischlichkeit, jenseits von Scham und gesellschaftlichem Diktat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Körper als Landschaft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Huguette Calands Malerei spielt meisterhaft mit der Abstraktion. Oft sind ihre Linien so nah am Geschehen, dass Brüste, Hüften oder Falten zu sanften Hügelketten und Tälern verschmelzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wärme statt Objektivierung:</strong> Wo die klassische Kunstgeschichte den Frauenkörper oft als passives Objekt darstellt, setzt Caland auf pulsierende Lebendigkeit.</li>



<li><strong>Witz und Ironie:</strong> Ihre Arbeiten begegnen den starren Schönheitsnormen mit einem Augenzwinkern. Sie feiert das Voluminöse und das Unperfekte als Quelle von Kraft und Lust.</li>



<li><strong>Befreiung von Erwartungen:</strong> Caland, die Tochter des ersten libanesischen Präsidenten, verließ in den 1970er-Jahren ihr bürgerliches Leben in Beirut, um in Paris und später Kalifornien ihre künstlerische Freiheit radikal auszuleben.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Gespräch über den „weiblichen Blick“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der aktuellen <strong>INTRO-Folge</strong> analysiert Malin Heinnecker, wie Caland es schafft, sexualisierte Erwartungshaltungen zu unterlaufen. Es geht um die Frage, wie sich die Darstellung nackter Frauen verändert, wenn eine Frau selbst den Pinsel hält und dabei ihre eigene Lust und Identität in den Mittelpunkt stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tobias Zielony in den Deichtorhallen: Zwischen Sichtbarkeit, Macht und Imagination</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/tobias-zielony-in-den-deichtorhallen-zwischen-sichtbarkeit-macht-und-imagination/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 16:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deichtorhallen Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[(CON)TEMPORARY CONDITIONS]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Hamburg 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[HFBK Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jevgenia Belorussets]]></category>
		<category><![CDATA[Porträtfotografie Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Sichtbarkeit Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Zielony]]></category>
		<category><![CDATA[Videokunst]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Interviewreihe „(CON)TEMPORARY CONDITIONS“ der Deichtorhallen Hamburg gibt der renommierte Fotograf, Videokünstler und Professor Tobias Zielony tiefe Einblicke in seine künstlerische Praxis. Er hinterfragt die Grenzen des Mediums Fotografie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/tobias-zielony-in-den-deichtorhallen-zwischen-sichtbarkeit-macht-und-imagination/">Tobias Zielony in den Deichtorhallen: Zwischen Sichtbarkeit, Macht und Imagination</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="(CON)TEMPORARY CONDITIONS: Tobias Zielony ⎜Deichtorhallen Hamburg" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/ljU9004Mbr0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Interviewreihe „(CON)TEMPORARY CONDITIONS“ der Deichtorhallen Hamburg gibt der renommierte Fotograf, Videokünstler und Professor Tobias Zielony tiefe Einblicke in seine künstlerische Praxis. Er hinterfragt die Grenzen des Mediums Fotografie und beleuchtet die sich wandelnden Machtstrukturen hinter der Kamera.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Grenze der Sichtbarkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Zielony beschäftigt sich in seinen aktuellen Arbeiten intensiv mit der Frage: „Was sieht man, wenn man nichts mehr sieht?“. Anlässlich eines Projekts in Litauen an der Grenze zu Belarus untersucht er die Dunkelheit des Waldes und die Momente, in denen die Kamera an ihre technischen Grenzen stößt. Für Zielony beginnt dort die Imagination – ein Zustand, in dem die inneren Bilder und Vorstellungen das überlagern, was physisch noch sichtbar ist. Er begreift Fotografie dabei nicht nur als technisches Abbild, sondern auch als kulturelle Konstruktion, die existieren kann, ohne sofort sichtbar zu sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wandel der Macht: Das Porträt heute</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Porträt gilt für Zielony als eine der schwierigsten Disziplinen. Während die Kamera früher oft als privilegiertes Machtinstrument zur Objektivierung anderer genutzt wurde, sieht er heute eine Veränderung: Da mittlerweile fast jeder eine Kamera besitzt und sich ständig selbst inszeniert, ist das Bewusstsein für den Akt des Fotografiertwerdens gewachsen. Zielony plädiert dafür, den Porträtierten eine „Agency“ – eine Selbstbestimmung – darüber zu geben, was die Fotografie und die Aufnahmesituation für sie bedeutet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fotografie in Krisenzeiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch über die Rolle der Fotografie in Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine, betont Zielony die Ambivalenz des Mediums. Im Austausch mit der ukrainischen Künstlerin Jevgenia Belorussets wird deutlich, dass die Fotografie angesichts einer „überbordenden Realität“ oft an ihre Grenzen kommt. Dennoch bleibe sie essenziell, um weltweit Solidarität zu ermöglichen, da ohne Bilder die emotionale Greifbarkeit solcher Ereignisse verloren ginge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Artefakt Fotografie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den entscheidenden Unterschied zum Bewegtbild sieht Zielony in der spezifischen Bindung der Fotografie an einen Moment in Zeit und Raum. Während Video durch Schnitt und Ton unmittelbar als Konstruktion erkennbar sei, behalte die Fotografie den Charakter eines autonomen Artefakts. Sie sträubt sich laut Zielony dagegen, einfach in andere Erzählungen „eingekauft“ zu werden, und bewahrt sich so eine ganz eigene Form von Wahrheit und Fiktion.</p>



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		<title>Hamburgs Jahr der Fotografie: 9. Triennale und hochkarätige Herbst-Highlights 2026</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 14:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der 9. Triennale der Photographie als sommerlichem Kraftzentrum und einer Bilanz von über 185.000 Besuchern im Vorjahr starten die Deichtorhallen Hamburg in ein ambitioniertes Ausstellungsjahr 2026. Das Programm reicht [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der 9. Triennale der Photographie als sommerlichem Kraftzentrum und einer Bilanz von über 185.000 Besuchern im Vorjahr starten die Deichtorhallen Hamburg in ein ambitioniertes Ausstellungsjahr 2026. Das Programm reicht von der radikalen Ästhetik F.C. Gundlachs bis hin zu den KI-Visionen von Hito Steyerl.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem überaus erfolgreichen Jahr 2025, das trotz der Sanierung des Hauses der Photographie ein Besucherplus von 20 Prozent verzeichnete, setzen die Deichtorhallen 2026 konsequent auf das Medium Fotografie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Sommer: 9. Triennale der Photographie</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Juni bis September 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <strong>»Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other«</strong> rückt die Triennale unter der künstlerischen Leitung von Mark Sealy die heilende und transformative Kraft der Linse in den Fokus.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Hauptausstellung:</strong> In der Halle für aktuelle Kunst zeigen 30 internationale Positionen, wie Fotografie, Video und Film transglobale Gemeinschaften verbinden und neue Erfahrungsräume öffnen.</li>



<li><strong>Hommage an einen Visionär:</strong> Zum 100. Geburtstag des Triennale-Gründers <strong>F.C. Gundlach</strong> (16. Juli 2026) präsentiert die Schau »Cocktail Prolongé« rund 300 Werke aus seiner Sammlung. Gezeigt wird hier nicht der Modefotograf, sondern der leidenschaftliche Sammler, der jenseits von Konventionen nach Brüchen und Wahrhaftigkeit suchte.</li>



<li><strong>Experimentelles im PHOXXI:</strong> Akosua Viktoria Adu-Sanyah und Abdulhamid Kircher aktivieren die emotionalen Frequenzen analoger Farbfotografie in raumgreifenden Installationen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Herbst: Pop-Ikonen und digitale Welten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Triennale-Sommer folgen zwei Ausstellungen, die sich kritisch mit der Gegenwart und der Popkultur auseinandersetzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Joyce Pensato (Sammlung Falckenberg, ab Oktober):</strong> Die erste institutionelle Schau in Europa seit dem Tod der Künstlerin 2019. Pensato interpretierte Comic-Figuren wie Mickey Mouse oder Batman in einem aggressiven, gestisch-expressiven Schwarz-Weiß-Stil neu und gab ihnen eine ungeahnte psychologische Wucht.</li>



<li><strong>Hito Steyerl (Halle für aktuelle Kunst):</strong> Eine umfassende Werkschau der vielfach ausgezeichneten Medienkünstlerin. Steyerl analysiert mit Scharfsinn und Humor die hybriden Bildwelten unserer Zeit – von KI und Algorithmen bis hin zum globalen Klimakollaps.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de." target="_blank" rel="noopener">deichtorhallen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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