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	<title>Landesmuseum Württemberg &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Landesmuseum Württemberg &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Zier &#038; Zeichen: Landesmuseum Württemberg zeigt 10.000 Jahre Männerschmuck</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:29:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Von Mammutelfenbein bis Perlenkette: Eine große Sonderausstellung in Stuttgart nimmt erstmals die gesamte Kulturgeschichte des Männerschmucks in den Blick – und stellt dabei grundlegende Fragen über Männlichkeit, Macht und Identität. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/06/02_Zier_und_Zeichen_Uhr_01_kl.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="591" height="886" src="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/06/02_Zier_und_Zeichen_Uhr_01_kl.jpg" alt="" class="wp-image-115397" style="aspect-ratio:0.6670448099829835;width:336px;height:auto" srcset="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/06/02_Zier_und_Zeichen_Uhr_01_kl.jpg 591w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/06/02_Zier_und_Zeichen_Uhr_01_kl-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 591px) 100vw, 591px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Große Sonderausstellung &#8220;Zier &amp; Zeichen: Was Männer schmückt&#8221; | Landesmuseum Württemberg, J. Leliveldt, M. Damian (Urheberrechtsschutz (InC))</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Mammutelfenbein bis Perlenkette: Eine große Sonderausstellung in Stuttgart nimmt erstmals die gesamte Kulturgeschichte des Männerschmucks in den Blick – und stellt dabei grundlegende Fragen über Männlichkeit, Macht und Identität.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schmuck ist keine Erfindung der Moderne – und war auch nie ausschließlich weiblich. Das macht die neue Große Sonderausstellung „Zier &amp; Zeichen: Was Männer schmückt&#8221; im Landesmuseum Württemberg auf eindrucksvolle Weise deutlich. Vom 17. Oktober 2026 bis zum 25. April 2027 lädt das Stuttgarter Museum zu einer Zeitreise durch 10.000 Jahre männliche Schmuckkultur ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In acht thematischen Bereichen verbindet die Ausstellung archäologische Funde, historische Artefakte, kunsthandwerkliche Objekte und zeitgenössische Positionen. Der Bogen reicht von Muscheln und Tierzähnen der Steinzeit über keltischen Goldschmuck, Prunkwaffen und Siegelringe bis hin zu Luxusuhren, Tattoos und Perlenketten der Gegenwart. Ausgangspunkt sind die eigenen Sammlungen des Hauses, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben – darunter Objekte aus dem Linden-Museum Stuttgart, die den Blick gezielt über Europa hinauslenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Steinzeit-Anhänger zum Hip-Hop-Goldkettchen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in der Steinzeit nutzten Menschen Schmuck, um soziale Zugehörigkeit und spirituelle Überzeugungen sichtbar zu machen. Mit den Metallzeiten wuchsen die Möglichkeiten zur Statusdemonstration: Bronzezeitliche Gürtelbestandteile, keltischer Goldschmuck und repräsentative Waffen wurden zu Symbolen von Rang und Macht. Die Skythen beeindruckten mit großflächigen Tätowierungen – ein früher Beleg dafür, dass Körpermodifikation zur männlichen Selbstdarstellung gehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Kontrapunkt setzt die klassische Antike: Im republikanischen Rom galt Schlichtheit als Tugend, auffälliger Schmuck als eitel. Dennoch blieb der Fingerring ein wichtiges Rang- und Statuszeichen. Im frühen Mittelalter demonstrierten alemannische Eliten ihren Stand durch kostbare Schwerter und metallbeschlagene Gürtel. In Renaissance und Barock erlebte männliche Schmuckkultur einen neuen Höhepunkt – Herrscher und Adel inszenierten politische Macht durch opulenten Edelsteinschmuck und prächtige Gewänder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 19. Jahrhundert brachte dann einen tiefen Bruch: Bürgerliche Nüchternheit verdrängte Schmuck weitgehend aus der männlichen Alltagskultur. Taschenuhren, Siegelringe und Manschettenknöpfe wurden zu den letzten akzeptierten Formen. Erst das 20. Jahrhundert löste diese Engführung auf – durch Popkultur, Subkulturen und globale Einflüsse. Glam Rock, Hip-Hop und queere Ästhetik machten Schmuck erneut zum Mittel der Selbstdarstellung und des Protests.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schmuck als Spiegel gesellschaftlicher Normen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung stellt dabei eine erstaunlich konstante Erkenntnis heraus: Die Formen männlichen Schmucks wandeln sich durch die Jahrhunderte – seine Funktion jedoch kaum. Ob Gürtelschnalle oder Perlenkette, Tattoo oder Luxusuhr: Schmuck macht Zugehörigkeit, Status, Individualität und Identität sichtbar. Und er zeigt, wie gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit immer wieder neu verhandelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgenössische Perspektiven steuern Studierende des Studiengangs Schmuck der Hochschule Pforzheim bei, deren Arbeiten im Museumsfoyer „Dürnitz&#8221; präsentiert werden. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Magazin im Nünnerich-Asmus Verlag; ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Schau.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de" type="link" id="https://www.landesmuseum-stuttgart.de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>
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		<title>Das Landesmuseum Württemberg entschlüsselt den Männerschmuck &#8211; Große Sonderausstellung ab Oktober 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:27:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Ring, sie zu knechten? Oder doch eher, um dazuzugehören? Ab dem 17. Oktober 2026 rückt das Landesmuseum Württemberg ein Thema ins Rampenlicht, das kulturhistorisch viel zu lange im Schatten [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Ring, sie zu knechten? Oder doch eher, um dazuzugehören? Ab dem 17. Oktober 2026 rückt das Landesmuseum Württemberg ein Thema ins Rampenlicht, das kulturhistorisch viel zu lange im Schatten stand: den Männerschmuck. Die Große Sonderausstellung „Zier &amp; Zeichen“ räumt mit dem Vorurteil auf, Schmuck sei reine „Ziersache“ – und zeigt, dass Männer schon glänzten, als das Wort „Accessoire“ noch nicht einmal erfunden war.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der steinzeitlichen Amulett-Kette bis zur sündhaft teuren Luxusuhr der Gegenwart: Schmuck war für Männer nie nur Dekoration. Er war – und ist – ein knallhartes Kommunikationsmittel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Zeitstrahl aus Gold, Stahl und Tinte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung spannt einen gewaltigen Bogen von den archäologischen Anfängen bis in die fluide Gegenwart. Dabei geht es nicht nur um Vitrinen voller Kostbarkeiten, sondern um die Sprache dahinter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Statussymbole:</strong> Wie Orden, Ringe und Ketten Macht und Amt markieren.</li>



<li><strong>Körpermodifikation:</strong> Warum Tattoos und Piercings mehr sind als ein Modetrend – nämlich Identität, die unter die Haut geht.</li>



<li><strong>Technik-Faszination:</strong> Ein eigener Bereich widmet sich der Uhr – für viele Männer das einzige „erlaubte“ Schmuckstück und doch ein komplexes Statement über Präzision und Erfolg.</li>



<li><strong>Glaube &amp; Liebe:</strong> Amulette und Ringe als Anker für Hoffnung, Zugehörigkeit und tiefste Emotionen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Männlichkeit im Wandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Zier &amp; Zeichen“ stellt die provokante Frage: Was verrät uns Schmuck über das jeweilige Rollenbild? Während Schmuck früher oft klare Hierarchien festschrieb, erleben wir heute eine Auflösung traditioneller Zuschreibungen. Die Ausstellung untersucht, wie Männerbilder durch Schmuck geprägt, verschoben und heute völlig neu definiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kooperationen für den „Deep Dive“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Blick über den mitteleuropäischen Tellerrand zu weiten, hat sich das Landesmuseum prominente Partner ins Boot geholt:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Linden-Museum Stuttgart:</strong> Bringt die interkulturelle, außereuropäische Perspektive ein.</li>



<li><strong>Hochschule Pforzheim:</strong> Zeigt durch den Studiengang Schmuck, was die Designer von morgen antreibt.</li>



<li><strong>Akademie für Mode &amp; Design</strong> <strong>München:</strong> Analysiert via Modejournalismus den aktuellen Zeitgeist und die Zukunft des Schmucks.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>
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		<title>Ein Klang aus dem 17. Jahrhundert: Das „Mutter und Kind“-Virginal im Landesmuseum Württemberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:56:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was heute wie eine Kuriosität klingt, war im Antwerpen des 17. Jahrhunderts der Gipfel der musikalischen Innovation: Das „Mutter und Kind“-Muselaar. Das Landesmuseum Württemberg präsentiert ein faszinierendes Einführungsvideo, das die [&#8230;]</p>
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<iframe title="Einführung in die Virginalmusik" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/VbLP1ybLVdY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was heute wie eine Kuriosität klingt, war im Antwerpen des 17. Jahrhunderts der Gipfel der musikalischen Innovation: Das „Mutter und Kind“-Muselaar. Das Landesmuseum Württemberg präsentiert ein faszinierendes Einführungsvideo, das die Geschichte, den Bau und den einzigartigen Klang eines der bedeutendsten Tasteninstrumente der Welt beleuchtet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht die meisterhafte Rekonstruktion eines Instruments von <strong>Iohannes Ruckers (1623)</strong>. In einem exklusiven Video-Format führen Expertinnen und Experten durch die Welt der Virginalisten und die Geheimnisse des flämischen Instrumentenbaus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drei Perspektiven auf ein Meisterwerk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video bietet einen tiefen Einblick in verschiedene Aspekte des historischen Instruments:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Original:</strong> <strong>Dr. María del Mar Alonso Amat</strong> stellt das kostbare Original aus der Sammlung des Landesmuseums Württemberg vor. Das Besondere am „Mutter und Kind“-Prinzip: Ein kleineres Instrument (das „Kind“) kann in das größere (die „Mutter“) eingeschoben oder obenauf gesetzt werden, was völlig neue klangliche Möglichkeiten eröffnet.</li>



<li><strong>Die Dynastie und die Musik:</strong> <strong>Prof. Bernhard Klapprott</strong> beleuchtet die Familie Ruckers aus Antwerpen – die „Stradivaris“ unter den Cembalobauern – und erklärt die Verbindung zu den berühmten englischen und flämischen Virginalisten.</li>



<li><strong>Die Wiedergeburt des Klangs:</strong> Der renommierte Cembalobauer <strong>Cornelis Bom</strong> berichtet über die Herausforderungen bei der Rekonstruktion. Er zeigt auf, wie er das Erbe des Meisters Ruckers bewahrt hat, um den originalen Klang für die Gegenwart wieder erlebbar zu machen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bernhard Klapprott spielt Ruckers-Muselaar (1623), Virginalmusik im Landesmuseum Württemberg</h3>



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<h3 class="wp-block-heading">Warum das Virginal fasziniert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anders als beim modernen Klavier werden die Saiten beim Virginal gezupft, was einen obertonreichen, silbrigen Klang erzeugt. Das „Muselaar“ wiederum ist eine spezielle flämische Bauform, die durch die Platzierung der Tastatur einen besonders warmen, flötenartigen Ton hervorbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Uffrur! &#8220;500 Jahre Bauernkrieg&#8221; im Landesmuseum Württemberg</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:04:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2025 erinnert das Landesmuseum Württemberg im Kloster Schussenried an den Bauerkrieg 1524/25. Die Ausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ beleuchtet die politischen, ökonomischen, sozialen wie auch die geistig-religiösen [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="UFFRUR! Utopie und Widerstand 1524/25" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PLhlqypYG5K3BS0wIJ-l6aZKVHda0rEw94" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>2025 erinnert das Landesmuseum Württemberg im Kloster Schussenried an den Bauerkrieg 1524/25. Die Ausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ beleuchtet die politischen, ökonomischen, sozialen wie auch die geistig-religiösen Aspekte der Umbruchszeit des frühen 16. Jahrhunderts. Interessante und wertvolle Exponate, die voller spannender Geschichten stecken, bringen den Besucher*innen der Ausstellung die Lebenswelten der damaligen Menschen, die Voraussetzungen des Aufstandes und die Abläufe des Bauernkriegs näher.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Objekt der Schau in Bad Schussenried ist die „Weißenauer Chronik”, ein einzigartiges „Bilderbuch“, das die brutalen Auseinandersetzungen des Jahres 1525 rund um das Kloster Weißenau festhält. Die Handschrift bietet mit ihren detaillierten Beschreibungen und elf eindrucksvollen Federzeichnungen eine lebendige Darstellung der Ereignisse, insbesondere der zeitlichen Abfolge der einzelnen Phasen und der Dynamik des Bauernkriegs. So macht die Chronik das Geschehen aus der Perspektive des Weißenauer Abtes anschaulich nachvollziehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Kloster Schussenried</strong>, Spielort der Großen Landesausstellung, liegt in Oberschwaben, einem der regionalen Schwerpunkte der Erhebungen. Auch das Kloster selbst war von den Unruhen betroffen: Am 29. März 1525 wurde es von aufständischen Bauern verwüstet, was später in der Hauschronik der Mönche in lebhaften Farben geschildert wurde. Auf <strong>900 Quadratmetern</strong> wird das Publikum in die Dynamik der Ereignisse hineingezogen. Die Ausstellung präsentiert die Geschichte des Bauernkriegs auf Grundlage des neuesten wissenschaftlichen Forschungsstandes. Dabei öffnen sich für die Besucher*innen spannende Einblicke in die Welt um 1500. Neben rund <strong>200 Originalexponaten</strong>, wie Gemälden, Skulpturen, Kupferstichen, Flugschriften, Alltagsgegenständen und Waffen, werden erstmals neue und höchst spannende Erkenntnisse der sogenannten Schlachtfeld-Archäologie präsentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>500 Jahre Bauernkrieg</strong> – im ganzen Südwesten kämpften die Bauern damals um Freiheit, Menschenrechte, Partizipation und ein besseres Leben. Im Kampf gegen die Ausbeutung und Unterdrückung durch Adel und Klerus griffen sie schließlich auch zu gewaltsamen Mitteln, organisierten sich und standen in Waffen den Heeren des Adels gegenüber. Zahlreiche Burgen und Klöster wurden geplündert und niedergebrannt. Doch die Gegenseite behielt am Ende die Überhand: Zehntausende Bauern, und sicher auch zahlreiche Bäuerinnen, fanden den Tod. Es war der größte Aufstand, den Europa bis dahin gesehen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was 1524 als lokale ‚Empörung‘ zwischen Schwarzwald und Bodensee begann, wurde zum Flächenbrand. Bald waren Oberschwaben, Württemberg und Franken, das Elsass, Thüringen, Tirol und andere Regionen in Aufruhr. An Ostern 1525 überschlugen sich die Ereignisse. Sie zeigen, wie verschieden die Aufständischen dachten, handelten und protestierten. Ihre Vorstellungen und Ziele reichten vom Widerstand gegen herrschaftliche Willkür bis hin zur Utopie einer Gesellschaft ohne Herren. Auch Frauen waren beteiligt: Sie führten aufrührerische Reden, verbreiteten Neuigkeiten oder plünderten Klöster. Ein so gewaltiges und gewaltsames Ereignis wie der Aufstand der Jahre 1524/25 ließ niemanden unberührt. Alle waren betroffen: Reiche und arme Bäuer*innen, die Handwerker*innen in den Städten, der Klerus oder die niederadligen Ritter – die nicht selten mit den Bäuer*innen sympathisierten. Und schließlich der hohe Adel und die Fürsten, die versuchten, die scheinbar gottgewollte Ordnung wiederherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufstand brachte seine eigene Emotionalität mit. In der Gemeinschaft fühlten sich die Bäuer*innen als Brüder (und Schwestern), die Verzweifelten wurden mutig, Freiheit war spürbar, Wut nahm einen bedeutenden Raum ein. Eine prominente Rolle in der Ausstellung spielen dabei acht Personen die am Bauernkrieg beteiligt waren und mittels <strong>Künstlicher Intelligenz</strong> zum Leben erweckt werden, darunter Georg Truchsess von Waldburg, Götz von Berlichingen, Stefan Rahl, Anführer der Bauern des Klosters Weißenau oder die Ratgeberin des Neckartaler Haufens, Margarete Renner. Sie laden die Besucher*innen ein, ihre Perspektive einzunehmen, indem sie hautnah und emotional von den damaligen Geschehnissen berichten: Von den Ungerechtigkeiten, die sie erfahren haben, von ihren Gewissenskonflikten, von Mut und Hoffnung, von ihrer Sicht auf die Ordnung der Dinge und die Ordnung der Gesellschaft. In einem aufwändigen kuratorischen Prozess wurden die von der KI geschaffenen acht Storytelling-Figuren wiederholt diskutiert und angepasst. Als Kunstfiguren konzipiert, lassen sie deutlich erkennen, dass ihre Darstellung nicht auf eine vermeintlich historische Korrektheit zielt, sondern auf das Herausstellen von Charakteristika, die einen Bezug zur heutigen Erfahrungswelt aufweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und heute?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hatten die Bäuer*innen nach ihrer Niederlage nichts erreicht? Gilt das Gedenken den Opfern einer verlorenen Sache? Nein, denn eine gerechte Gesellschaft muss immer wieder von neuem erkämpft werden. Damit hat der ‚Uffrur‘ der Jahre 1524/25 seinen Platz in der Geschichte des Ringens um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die politische Streitkultur der damaligen Zeit und mögliche Konfliktlösungsstrategien. Auch die Frage, was für uns die aufständischen Bauern heute noch bedeuten, und was wir für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit lernen können, wird in der Ausstellung immer wieder angesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Große Landesausstellung 2024/25 „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg umfasst neben der kulturgeschichtlichen Ausstellung „UFFRUR!“ im Kloster Schussenried vier weitere Projekte: die Erlebnisausstellung „PROTEST! Von der Wut zur Bewegung“ im Alten Schloss in Stuttgart (noch bis 4.5.2025), die Mitmachausstellung „ZOFF!“ im Stuttgarter Kindermuseum Junges Schloss (bis 3.8.2025), das digitale Projekt „LAUTseit1525“ (bis Herbst 2025) und das mobile Format „UFFRUR! …on the road“, das von Mai bis Oktober 2025 an zahlreiche Stationen im ganzen Land reist und mit einem unterhaltsamen Programm die historischen Ereignisse vor Ort zum Leben erweckt.</p>



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		<title>Spurensuche im Massengrab: Neue Erkenntnisse zum Deutschen Bauernkrieg</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2025 13:29:52 +0000</pubDate>
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<iframe loading="lazy" title="Wissenschaftliche Untersuchung der Skelette aus der Schlacht bei Leipheim von 1525" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/bE2SSnng9pE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leipheim – Eine Entdeckung mit historischem Gewicht:</strong> Im Jahr 1994 wurden bei Bauarbeiten in Leipheim die sterblichen Überreste zahlreicher Bauern gefunden – Opfer der blutigen Kämpfe des Deutschen Bauernkriegs von 1525. Es ist das bislang einzige bekannte Massengrab aus dieser Zeit, das eindrucksvoll an den verzweifelten Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast 500 Jahre nach dem Aufstand haben Archäolog*innen der Universität Tübingen die Skelette im Rahmen eines groß angelegten Forschungsprojekts analysiert. Ziel war es, die Umstände der Niederlegung sowie das Schicksal der Gefallenen wissenschaftlich zu rekonstruieren. Die Untersuchungen bieten heute faszinierende Einblicke in die Ereignisse rund um die Schlacht bei Leipheim – ein Wendepunkt im Bauernkrieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Historische Entdeckungen im Fokus der Landesausstellung</strong><br>Die neuen Forschungsergebnisse sind Teil der <strong>Großen Landesausstellung „UFFRU! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“</strong> im <strong>Kloster Schussenried</strong>. Die Ausstellung beleuchtet den Bauernkrieg nicht nur als historischen Konflikt, sondern auch als Ausdruck frühbürgerlicher Visionen von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Besucher*innen erwartet ein spannender Blick auf eine Zeit des Umbruchs – und auf die mutigen Menschen, die dafür ihr Leben riskierten.</p>



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		<title>„Eine ‚Geschichte der Möglichkeiten‘ durch Künstliche Intelligenz“. Vortrag von Vivien Schiefer am Landesmuseum Württemberg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2025 11:46:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Vivien Schiefer M.A., wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Kunst- und Kulturgeschichte des Landesmuseums Württemberg Im Rahmen der Großen Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg treten historische Figuren aus [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit Vivien Schiefer M.A., wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Kunst- und Kulturgeschichte des Landesmuseums Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Großen Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg treten historische Figuren aus verschiedenen Gesellschaftsschichten auf, die ihre Sicht auf die Ereignisse im Jahr 1525 und auf die Lebenswelt der Aufständischen erzählen. Um die Figuren zum Leben zu erwecken, bedient sich das Landesmuseum Württemberg Künstlicher Intelligenz (KI). Der Vortrag erklärt diesen Ansatz sowie das Vorgehen näher und beleuchtet auch die gesellschaftlichen Probleme, die mit bildgenerierender KI einhergehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe „500 Jahre Bauernkrieg“ statt und widmet sich einem der bedeutendsten Ereignisse unserer Geschichte: dem Bauernkrieg von 1524/25. Die Vortragsreihe begleitet die Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg sowie die Ausstellung „Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525“ des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>&#8220;Wie Zeitzeug*innen des Bauernkriegs auf den Aufstand zurückblickten&#8221; &#124; Vortrag im Landesmuseum Württemberg</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 11:19:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Marian Elsenheimer M.A., wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung Kunst- und Kulturgeschichte des Landesmuseums Württemberg 2024/25 erreicht das Gedenken an den sogenannten „Bauernkrieg“ einen weiteren Meilenstein: sein 500. Gedenkjahr. Am [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit Marian Elsenheimer M.A., wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung Kunst- und Kulturgeschichte des Landesmuseums Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">2024/25 erreicht das Gedenken an den sogenannten „Bauernkrieg“ einen weiteren Meilenstein: sein 500. Gedenkjahr. Am Anfang dieser langen Erinnerungsgeschichte stehen die Zeitzeug*innen selbst. Noch bevor die letzten Aufständischen geschlagen waren, begannen die Miterlebenden bereits auf den Bauernkrieg zurückzublicken. Für viele war der Aufstand, der eine bisher ungekannte Verbreitung erreicht hatte, ein einschneidendes Ereignis. Als solches wurde er zum Fixpunkt unterschiedlichster Erinnerung in Liedern, Flugblättern oder Denkmälern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bauernkrieg der Jahre 1524 und 1525 war eine Zäsur der deutschen Geschichte. Er folgte auf eine lange Phase sozialer Spannungen und eskalierte schließlich in der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Bäuer*innen und dem Adel. Tausende unter den Aufständischen fanden den Tod, doch die Erinnerung an diesen Konflikt blieb bis heute lebendig. Der Vortrag beleuchtet schlaglichtartig zentrale Aspekte des Themas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe <strong>„500 Jahre Bauernkrieg“</strong> und setzt sich mit einem der prägendsten Ereignisse der deutschen Geschichte auseinander: dem <strong>Bauernkrieg von 1524/25</strong>. Die Reihe begleitet die <strong>Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“</strong> des <strong>Landesmuseums Württemberg</strong> sowie die Ausstellung <strong>„Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525“</strong> des <strong>Hauptstaatsarchivs Stuttgart</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>&#8220;Der Bauernkrieg von A bis Z&#8221; &#124; Vortrag im Landesmuseum Württemberg</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 12:29:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Dr. Marco Veronesi, Kurator der Großen Landesausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ des Landesmuseums Württemberg Der Bauernkrieg der Jahre 1524 und 1525 war eine Zäsur der deutschen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit Dr. Marco Veronesi, Kurator der Großen Landesausstellung „UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ des Landesmuseums Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bauernkrieg der Jahre 1524 und 1525 war eine Zäsur der deutschen Geschichte. Er folgte auf eine lange Phase sozialer Spannungen und eskalierte schließlich in der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Bäuer*innen und dem Adel. Tausende unter den Aufständischen fanden den Tod, doch die Erinnerung an diesen Konflikt blieb bis heute lebendig. Der Vortrag beleuchtet schlaglichtartig zentrale Aspekte des Themas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe <strong>„500 Jahre Bauernkrieg“</strong> und setzt sich mit einem der prägendsten Ereignisse der deutschen Geschichte auseinander: dem <strong>Bauernkrieg von 1524/25</strong>. Die Reihe begleitet die <strong>Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“</strong> des <strong>Landesmuseums Württemberg</strong> sowie die Ausstellung <strong>„Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525“</strong> des <strong>Hauptstaatsarchivs Stuttgart</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heute-1830-herzog-ulrich-von-wuerttemberg-und-die-bauern-im-krieg-von-1525/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 14:19:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Prof. Dr. Peter Rückert, Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart im Landesarchiv Baden-Württemberg Für die Ereignisse um den Bauernkrieg in Württemberg war das gespannte Verhältnis von Herzog Ulrich und den Bauern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/heute-1830-herzog-ulrich-von-wuerttemberg-und-die-bauern-im-krieg-von-1525/">Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit Prof. Dr. Peter Rückert, Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart im Landesarchiv Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ereignisse um den Bauernkrieg in Württemberg war das gespannte Verhältnis von Herzog Ulrich und den Bauern prägnant. Der streitbare Herzog, der kurz zuvor aus Land und Herrschaft vertrieben worden war, versuchte mit Hilfe der Bauern wieder zurückzukommen. Er nutzte deren Aufstand und verbündete sich mit ihnen auch im gemeinsamen Kampf für die Reformation – eine besondere Koalition und einzigartige historische Konstellation, die im Bauernkrieg scheitern musste. Erst mit der gewaltsamen Rückkehr Herzog Ulrichs 1534 und der anschließenden Einführung der Reformation in Württemberg sollte sich dieser gemeinsame Kreis noch schließen. Der Vortrag begleitet auch die gleichnamige Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe „500 Jahre Bauernkrieg“ statt und widmet sich einem der bedeutendsten Ereignisse unserer Geschichte: dem Bauernkrieg von 1524/25. Die Vortragsreihe begleitet die Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg sowie die Ausstellung „Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525“ des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum-stuttgart.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tölpel und Reformer – Bäuer*innen in der Kunst der Dürerzeit</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heute-1830-toelpel-und-reformer-baeuerinnen-in-der-kunst-der-duererzeit/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:22:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ingrid-Sibylle Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=101810</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Dr. Ingrid-Sibylle Hoffmann, Kuratorin der Großen Landesausstellung &#8220;UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ des Landesmuseums Württemberg Künstlerische Darstellungen von Bäuer*innen waren zu Beginn des 16. Jahrhunderts gefragt. Wirklichkeitsgetreue [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Tölpel und Reformer – Bäuer*innen in der Kunst der Dürerzeit" width="1104" height="828" src="https://www.youtube.com/embed/iclUxyGUWpA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit Dr. Ingrid-Sibylle Hoffmann, Kuratorin der Großen Landesausstellung &#8220;UFFRUR! Utopie und Widerstand im Bauernkrieg 1524/25“ des Landesmuseums Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Künstlerische Darstellungen von Bäuer*innen waren zu Beginn des 16. Jahrhunderts gefragt. Wirklichkeitsgetreue Alltagsschilderungen oder gar Porträts sucht man allerdings weitgehend vergebens. Vielmehr transportieren insbesondere Grafiken entweder idealisierte, meist aber satirische „Bauernbilder“ oder moralisierende Spottbilder von „bäurisch“-derben Menschen. Was verraten uns diese zeitgenössischen „Bauernbilder“ über die Akteur*innen des Bauernkriegs? Welche Einblicke in den gesellschaftlichen Aufbruch der Frühen Neuzeit, die epochalen Umwälzungen und die Vielstimmigkeit und Komplexität der Zeit können sie vermitteln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe „500 Jahre Bauernkrieg“ statt und widmet sich einem der bedeutendsten Ereignisse unserer Geschichte: dem Bauernkrieg von 1524/25. Die Vortragsreihe begleitet die Große Landesausstellung „500 Jahre Bauernkrieg“ des Landesmuseums Württemberg sowie die Ausstellung „Herzog Ulrich von Württemberg und die Bauern im Krieg von 1525“ des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.</p>



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