Was ist das Besondere an der Ausstellung “Alles über Anne” im Anne Frank Zentrum? (Serie)

Anne Frank ist Teil von Jalda Reblings Familiengeschichte: Ihre Mutter Lin Jaldati war mit Anne in den Konzentrationslagern Westerbork, Auschwitz und Bergen Belsen. Heute trägt Jalda Rebling trägt die Geschichte weiter. In diesem Video spricht Jalda Rebling von ihrer Verbindung zum Anne Frank Zentrum und warum ist das Erinnern so wichtig ist.

Das Anne Frank Zentrum zeigt in Berlin eine ständige Ausstellung über das jüdische Mädchen Anne Frank und die Themen Erinnerung und Diskriminierung heute.

Oben: Lion Wasczyk: Über Peter van Pels und was ihn mit dem Anne Frank Zentrum verbindet

Der Schauspieler Lion Wasczyk spielte in dem Fernsehfilm »Meine Tochter Anne Frank« den jüdischen Jungen Peter, der mit der Familie Frank, seinen Eltern und Fritz Pfeffer im Hinterhaus in Amsterdam untertauchte. Was genau Lion Wasczyk mit dem Anne Frank Zentrum verbindet erzählt er in diesem Video.

Wie können wir aus der Vergangenheit lernen?

Zahlreiche der Anne Frank Botschafter*innen-Projekte erinnern an Opfer des NS-Unrecht. Die Anne Frank Botschafter*innen Viktoria Reschke erklärt, wie für sie gelungene Erinnerungsarbeit aussieht. Sie berichtet außerdem von ihrem Projekt »Einbeck zur Zeit des Nationalsozialismus«.

Wer ist eigentlich »Kitty«?


iele ihrer berühmten Tagebucheinträge hat Anne Frank mit den Worten »Liebe Kitty« begonnen. Zum ersten Mal erscheint die Anrede »Liebe Kitty« am 22. September 1942 in Annes Tagebuch. Und was sich hinter dem Namen Kitty verbirgt, erzählt Veronika Nahm. Sie leitet seit 2021 das Anne Frank Zentrum in Berlin.

Was verbindet Anne Franks Geschichte mit der Gegenwart?

Antisemitismus ist ein gegenwärtiges, gesellschaftliches Problem und zeigt sich in vielen Formen. Jüdinnen*Juden erleben immer wieder Vorurteile, Diskriminierungen und auch Gewalt in ihrem Alltag. Das Anne Frank Zentrum vermittelt in seinen Ausstellungen die Geschichte von Anne Frank und die Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. Mit Bildungsangeboten und -materialien sensibilisiert das Zentrum auch für aktuelle Formen von Antisemitismus. Über diese Arbeit spricht die Mitarbeiterin des Anne Frank Zentrums Franziska Göpner.

Warum beeindruckt das Tagebuch der Anne Frank Lara Simmat?

Das Anne Frank Zentrum erinnert mit Ausstellungen und weiteren Bildungsangeboten an Anne Frank und ihr Tagebuch. Das jüdische Mädchen ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust. Zwischen 1942 und 1944 lebte sie mit ihrer Familie und vier weiteren Personen versteckt in einem Hinterhaus in Amsterdam und schrieb dort Tagebuch. Am 4. August 1944 wurden die Untergetauchten entdeckt, verhaftet und deportiert. Anne Frank starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Annes Franks Tagebuch wurde nach ihrem Tod veröffentlicht und weltweit berühmt. Lara Simmat hat ein freiwilliges Jahr Kultur im Anne Frank Zentrum absolviert und erzählt in diesem Video, warum Anne Franks Tagebuch sie beeindruckt.

Was ist das Besondere an der Ausstellung »Alles über Anne«?

Was an der Ausstellung und dem Vermittlungskonzept so besonders ist, erzählt Frida Kremser. Sie ist Anne Frank Botschafterin, hat im Anne Frank Zentrum einen Freiwilligendienst absolviert und engagiert sich jetzt als freie Mitarbeiterin unter anderem in der Ausstellung.

Mehr unter: www.annefrank.de

Museumskalender

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