Anlässlich der Berliner Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus” stellt die Kunsthalle Bremen eines ihrer bedeutendsten Werke vor – van Goghs leuchtendes „Mohnfeld” von 1889.
Ein Bremer Schatz reist nach Berlin
Die Kunsthalle Bremen besitzt mit Vincent van Goghs „Mohnfeld” (1889) eines der strahlendsten Werke des niederländischen Malers überhaupt. Anlässlich der Sonderausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus” in der Alten Nationalgalerie Berlin (22. Mai bis 27. September 2026) stellt Dr. Dorothee Hansen, Kuratorin und stellvertretende Direktorin der Kunsthalle Bremen, das Gemälde in einem Video vor.
Ein Werk, das für sich spricht
„Mohnfeld” entstand 1889 – in einer der produktivsten und zugleich dramatischsten Phasen von van Goghs Leben. Das leuchtende Rot der Mohnblumen vor dem warmen Grün und Gelb der Felder ist ein eindrucksvolles Beispiel für seine unnachahmliche Fähigkeit, Landschaft in pure Empfindung zu verwandeln. Dr. Hansen erläutert, was das Werk kunsthistorisch auszeichnet und warum es zu den Highlights der Bremer Sammlung zählt.
Cassirer und der Impressionismus: Der Kontext der Ausstellung
Die Berliner Sonderausstellung, für die das Video entstand, widmet sich dem Kunsthändler Paul Cassirer – einer Schlüsselfigur für die Verbreitung des Impressionismus im deutschsprachigen Raum. Cassirer brachte van Gogh, Manet, Monet und andere nach Deutschland und trug maßgeblich dazu bei, dass der Impressionismus hier Fuß fasste. Die Ausstellung der Alten Nationalgalerie wird ermöglicht durch die FREUNDE der Nationalgalerie und gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
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