Mit Kuratorin Annkathrin Weber durch die Ausstellung „Animalia“ in der Heidi Horten Collection

In einem Ausstellungsrundgang durch „Animalia“ in der Heidi Horten Collection gibt Kuratorin Annkathrin Weber Einblicke in das Kapitel „Das Tier als Partner“. Im Mittelpunkt stehen Hunde und Katzen – Tiere, die den Menschen seit Jahrhunderten begleiten und in der Kunst weit mehr als bloße Haustiere sind.

Ausgehend von Werken von Alois Mosbacher, Georg Baselitz, Michèle Pagel, Cory Arcangel und Anna Jermolaewa beleuchtet die Führung die vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Thematisiert werden Domestikation, Nähe und gegenseitige Abhängigkeit ebenso wie problematische Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung, darunter Qualzucht, Statusdenken und Machtverhältnisse.

Zugleich zeigt die Ausstellung, wie sich der Blick auf Tiere im Laufe der Zeit verändert hat. Künstlerinnen und Künstler nutzen Hunde und Katzen als Projektionsflächen für gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragestellungen – von traditionellen Symbolen bis hin zu Phänomenen der digitalen Internetkultur.

„Animalia“ macht deutlich, dass Tierdarstellungen immer auch Aussagen über den Menschen enthalten. Die Ausstellung lädt dazu ein, vertraute Beziehungen zwischen Mensch und Tier neu zu betrachten und über Verantwortung, Identität und Zusammenleben nachzudenken.

Mehr unter: hortencollection.com

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