Olaf Breuning in Schaffhausen: Ausstellung „Humans” fragt, was vom Menschen bleibt

KI, Klimakrise und menschliche Widersprüche – mit Humor und bewusst einfacher Bildsprache kehrt Olaf Breuning 25 Jahre nach seiner ersten Ausstellung ins Museum zu Allerheiligen zurück.

Es ist eine Heimkehr mit Ansage: Olaf Breuning (*1970, Schaffhausen), einer der international erfolgreichsten Schweizer Künstler seiner Generation, präsentiert im Museum zu Allerheiligen in seiner Geburtsstadt die Ausstellung „Humans” – genau 25 Jahre nach seiner ersten Präsentation dort.

Breunings Werk bewegt sich zwischen Zeichnung, Fotografie, Video, Skulptur und Installation und ist dabei unverwechselbar: Humor, Ironie und eine bewusst einfache, direkte Bildsprache sind seine Markenzeichen. Er richtet den Blick auf das Hier und Jetzt – auf Menschen, die zwischen Neugier, Fortschritt und Verantwortungslosigkeit navigieren, oft ohne zu merken, wie widersprüchlich sie dabei agieren.

In „Humans” stehen drei der drängendsten Themen unserer Zeit im Mittelpunkt: künstliche Intelligenz, die Klimakrise und die fundamentalen Widersprüche menschlichen Handelns. Bildstark und mit unverkennbarem Witz fragt Breuning, was vom Menschen übrig bleibt, wenn Technik, Konsum und Krisen unser Leben immer stärker prägen. Die Antworten, die seine Werke anbieten, sind selten beruhigend – aber fast immer zum Lachen. Und genau darin liegt ihre Schärfe.

Mehr unter: schaffhausen.ch

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