Ruth Schnell im Gespräch: Digitale Kunst zwischen Rückblick und Zukunft

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In der Kunsthalle Wien fand im Rahmen der Ausstellung Radical Software: Women, Art & Computing 1960–1991 und des Festivals Vienna Digital Cultures ein Künstlerinnengespräch mit Ruth Schnell statt. Im Dialog mit Astrid Peterle, Leiterin der kuratorischen Programmgestaltung der Kunsthalle Wien, sprach Schnell über ihre künstlerische Praxis und ihre Rolle als eine der Pionierinnen digitaler Kunst.

Während Radical Software die Pionierarbeit von Frauen in der digitalen Kunst seit den 1960er-Jahren beleuchtet, widmete sich das Festival Vienna Digital Cultures aktuellen Fragen: Wie prägen neue Technologien unsere Kultur? Welche Chancen und Risiken birgt das Zusammenspiel von Kunst und Medien im digitalen Zeitalter?

Ruth Schnell zählt zu den wichtigsten Stimmen in diesem Diskurs. Sie begann Ende der 1970er Jahre mit dem Computer zu arbeiten – angeregt durch Peter Weibel, der damals Commodore-64-Rechner an die Wiener Kunstfakultät brachte. Schnell leitete von 2010 bis 2023 die Abteilung für Digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien und wurde 2024 mit dem Medienkunstpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Ihre Werke waren international zu sehen, etwa auf der Biennale di Venezia und der Bienal de la Habana.

Das Künstlerinnengespräch verdeutlichte nicht nur die historische Bedeutung digitaler Kunst, sondern auch ihre aktuelle Relevanz – von frühen Programmierversuchen bis zu den Fragen, wie KI, Algorithmen und neue Medien heute Kultur, Gesellschaft und Wahrnehmung beeinflussen.

Mehr unter: viennadigitalcultures.at

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