Gisela Capitain (Estate of Martin Kippenberger) und Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang) sprechen über Martin Kippenbergers Installation „The Happy End of Franz Kafka’s ‘Amerika‘“.

Bis zum 16. Mai 2021 präsentiert das Museum Folkwang mit „The Happy End of Franz Kafka’s ‘Amerika‘“ das nur selten gezeigte, gleichnamige Opus magnum des Künstlers Martin Kippenberger, das in den beeindruckenden, Sportplatz-ähnlichen Dimensionen seiner „Urfassung“ von 1994 zu sehen ist.

Auf einem 20 x 23 Meter großen stilisierten Fußballfeld – flankiert von zwei Besuchertribünen – arrangierte Kippenberger 50 Tisch-Stuhl-Ensembles zu einem kafkaesken Kommunikationsraum für eine aberwitzige Personal-Rekrutierung. Die Arbeit, Ausstellung und Arena zugleich, nimmt Bezug auf das Schlusskapitel des Romanfragments „Der Verschollene / Amerika“ von Franz Kafka.

Neben Ikonen des Möbeldesigns und einfachen Fundstücken von Trödelmärkten integrierte Kippenberger auf der Spielfläche spezifische Anfertigungen und Objekte aus früheren Ausstellungen sowie Skulpturen, Videoinstallationen und Malereien zahlreicher befreundeter Künstler*innen – etwa von Cosima von Bonin, Georg Herold, Tony Oursler, Jason Rhodes, Ulrich Strothjohann und Franz West.

Gefördert von der Kunststiftung NRW

„2x KIPPENBERGER“ umfasst die Ausstellungen „The Happy End of Franz Kafka’s ‘Amerika‘“ im Museum Folkwang und „Vergessene Einrichtungsprobleme in der Villa Hügel – Künstlerbücher und Plakate“ in der Villa Hügel.

Weitere Informationen: https://www.museum-folkwang.de/de/akt…

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