Arbeit im Wandel: Was heute durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Homeoffice neu verhandelt wird, hatte schon vor über hundert Jahren seine Entsprechungen. Die Ausstellung im [Museum bitte einsetzen] richtet den Blick auf die Arbeitswelt der Moderne zwischen 1890 und 1940 – eine Epoche, in der technische Innovation, Industrialisierung und gesellschaftlicher Umbruch das Leben der Menschen tiefgreifend veränderten.
Künstlerinnen und Künstler reagierten damals mit einer erstaunlichen Bandbreite an Ausdrucksformen: Sie feierten den technischen Fortschritt, warnten vor sozialer Entfremdung und entwarfen visionäre Zukunftsbilder. Zu sehen sind Werke von Otto Dix, Hannah Höch, Conrad Felixmüller, Franz Wilhelm Seiwert und Leo Breuer, dessen ikonischer Kohlenmann (1931) zum Sinnbild einer neuen Arbeitersicht wurde. Ergänzt wird die Schau durch weniger bekannte, aber ebenso prägnante Positionen von Magnus Zeller, Sella Hasse und Thea Warncke.
Neben Kunstwerken und historischen Alltagsobjekten laden interaktive Stationen dazu ein, Parallelen zwischen damals und heute zu ziehen – von den Hoffnungen der Industrialisierung bis zu den Herausforderungen einer digitalisierten Gegenwart.
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Thorsten Valk und kuratorischen Beiträgen von Dr. Christoph Schmälzle und Dr. Anne Segbers verbindet die Ausstellung historische Perspektive und gesellschaftliche Aktualität zu einer inspirierenden Zeitreise durch die Welt der Arbeit.
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