Wie Paula Modersohn-Becker uns heute den Weg weist

In einer Welt, die zunehmend von lauten Parolen und komplexen Krisen beherrscht wird, suchen die Worpsweder Museen eine Antwort in der Vergangenheit. In einem poetischen Video-Essay wird die Künstlerin Paula Modersohn-Becker nicht nur als Pionierin der Moderne, sondern als radikales Vorbild für unsere Gegenwart neu entdeckt.

„Radikal“ – das Wort stammt von der lateinischen Wurzel radix. Und genau dort, an den Ursprüngen ihres Schaffens und ihres Wesens, setzt die erzählte Reise durch das Leben von Paula Modersohn-Becker an. Das Video entwirft ein Porträt einer Frau, die „ungemütlich und ihrer Zeit Meilen weit voraus“ war.

Freiheit gegen Konvention: Das Moor als Götterland

Für Paula war Worpswede mehr als nur ein Ort; es war eine Befreiung von der „anerzogenen, gespielten Eitelkeit“. Zwischen den weißen Birkenstämmen und den dunklen Kanälen fand sie eine vibrierende Einfachheit. Während die Welt um sie herum von Männern bestimmt war und Frauen in die Rolle am Herd drängten, blieb Paula unbeirrt.

Film zur Ausstellung ›Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel‹
Text und Regie: Eva Matz
Bildgestaltung, Sounddesign und Farbkorrektur: Jonas Schmieta
Montage: Jana Stallein
Produktion: Luxus Filmkollektiv

Im Auftrag des Worpsweder Museumsverbund e.V.

Mehr unter: www.worpswede-museen.de

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Museum Angewandte Kunst | Grafik: Bureau Sandra Doeller

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