Ohne sie geht es nicht: Das Museum für Naturkunde Berlin gibt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen seiner „Museums-Evolution“. Im Fokus: Die Spinnensammlung, in der 250.000 unentdeckte Objekte lagern und dank ehrenamtlicher Expertise endlich erschlossen werden.
In den Forschungssammlungen des Museums für Naturkunde Berlin schlummern unzählige Schätze, die oft seit Jahrzehnten auf ihre wissenschaftliche Erschließung warten. Ein besonders faszinierender Bereich ist die Sammlung „Spinnentiere und Tausendfüßer“, die beeindruckende 250.000 Objekte umfasst.
In einer neuen Folge von „Verborgenes Wissen“ wird gezeigt, wie das Museum diesen wissenschaftlichen Schatz hebt – mit der tatkräftigen und unverzichtbaren Hilfe von Ehrenamtlichen.
250.000 Objekte warten auf ihre Entdeckung
Lange Zeit konnten viele der Präparate in der Spinnensammlung aufgrund des schieren Umfangs und fehlender Kapazitäten nicht bearbeitet werden. Jedes dieser Objekte – mit Fundorten, die von Mitteleuropa bis Australien und von Südamerika bis Namibia reichen – trägt jedoch wertvolle Informationen in sich:
- Forschung: Daten für die Biodiversitäts- und Evolutionsforschung.
- Bildung: Material für die Vermittlungsarbeit.
- Herkunft: Wissen für die Herkunftsgesellschaften.
Ehrenamt als Motor der Museums-Evolution
Das Video beleuchtet, wie die Ehrenamtlichen mit ihrer Zeit und ihrer Expertise „Wissen ans Licht“ bringen, das oft seit Jahrzehnten im Verborgenen lag. Sie sind damit ein zentraler Pfeiler der sogenannten „Museums-Evolution“ und tragen aktiv dazu bei, die Zukunft des Museums und seiner Forschung mitzugestalten.
Sehen Sie im Video, wie die Ehrenamtlichen die oft filigranen und empfindlichen Spinnenpräparate bearbeiten und welche Bedeutung ihre Arbeit für die internationale Wissenschaft hat.
Mehr unter: www.museumfuernaturkunde.berlin





