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	<title>Marta Herford Ausstellung &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Marta Herford Ausstellung &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Mindset Los Angeles: Marta Herford zeigt den Dialog zwischen Frank Gehry und der Cool School</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 13:58:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Marta Herford widmet sich mit einer großen Schau dem frühen Werk von Stararchitekt Frank Gehry und seiner Verbindung zur Kunstszene der amerikanischen Westküste. Über 150 Werke der Nachkriegsavantgarde treffen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong class="">Das Marta Herford widmet sich mit einer großen Schau dem frühen Werk von Stararchitekt Frank Gehry und seiner Verbindung zur Kunstszene der amerikanischen Westküste. Über 150 Werke der Nachkriegsavantgarde treffen auf Entwürfe des Architekten – in dem von ihm selbst entworfenen Museumsgebäude.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geburtsstunde der Cool School</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ende der 1950er Jahre eröffnete in Los Angeles die legendäre Ferus Gallery. Um die Galeristen Walter Hopps und Ed Kienholz scharte sich ein loser Kreis junger Künstler*innen, die von der rebellischen Beat-Generation inspiriert wurden. Daraus entstand ein Netzwerk künstlerischer Experimentierfreude, das der Kritiker Philip Leider später als „Cool School&#8221; bezeichnete. Zu den Protagonisten zählten namhafte Positionen wie Larry Bell, Wallace Berman, Craig Kauffman, Edward Kienholz und Ed Ruscha. Ihre Arbeiten zeichneten sich durch künstlerische Unabhängigkeit, großes Selbstbewusstsein und eine spezifisch kalifornische Coolness aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frank Gehry im Schmelztiegel der Avantgarde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frank Gehry, dessen Museumsgebäude in Herford selbst zu den jüngsten von ihm entworfenen Bauskulpturen in Deutschland zählt, wurde Teil dieser pulsierenden Szene. Der Austausch mit den Künstler*innen prägte seine architektonische Sprache nachhaltig. Während der Abstrakte Expressionismus an der Ostküste kommerzielle Spielregeln diktierte, bot Los Angeles im Schatten Hollywoods, geprägt von Freeways, Werbeindustrie und spezifischem Pazifiklicht, Freiraum für künstlerische Prozesse. Gehry fühlte sich intellektuell verbunden mit den Minimalisten – Robert Rauschenberg, Donald Judd und Carl Andre – und entwickelte parallel dazu seine frühen, berühmten Pappkarton-Möbel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Licht, Raum und Oberfläche: Der L.A. Look</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Atmosphäre heraus experimentierten die Künstler*innen mit industriellen Materialien und technischen Verfahren. Nicht mehr das Objekt allein stand im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung von Raum, Licht und Wahrnehmung. So entstanden die Strömungen Light and Space und Finish Fetish, die später unter dem Begriff L.A. Look zusammengefasst wurden. Die Ausstellung zeigt auf, wie diese Experimentierfreude Gehrys Architekturdenken beeinflusste – von der Auseinandersetzung mit Oberflächen bis hin zur Wahrnehmung des Betrachters.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Assemblage als Prinzip: Vom Wohnhaus zum Museum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schau präsentiert rund 150 Werke aus europäischen Museen, Nachlässen und Galerien sowie frühe Entwurfszeichnungen und Modelle von Frank Gehry aus dem Getty Research Institute und dem Archiv von Gehry Partners. Insgesamt sieben Gehry-Projekte sind vertreten, darunter seine eigene Gehry Residence in Santa Monica. Das Wohnhaus fungiert als radikale Anwendung der Assemblage-Technik: Ein bestehender Bau im niederländischen Kolonialstil wurde mit Holz-, Metall- und Glasstrukturen erweitert und zu einem offenen System transformiert. In direkter Verwandtschaft dazu steht das Marta Herford selbst, das einen Altbau mit organischen Formen, geschwungenen Wänden und einem bewegten Edelstahldach ummantelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von den 1970ern bis heute: Die Sammlung Schürmann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Leihgaben aus der Sammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann, die seit den 1980er Jahren Kunst der US-Westküste sammeln, wird der Bogen bis in die Gegenwart gespannt. In der Lippold-Galerie zeigt das Marta ausschließlich Werke aus dieser Sammlung, darunter die raumgreifende Installation <em class="">The Great See Battles of Wilhelm Schürmann</em> (1994–95) von Jason Rhoades. Themen wie gesellschaftliche Brüche, Spannungen und widersprüchliche Bilder der US-amerikanischen Konsumkultur werden dabei von Künstler*innen wie Edgar Arceneaux, Sam Durant und Aura Rosenberg verhandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong class="">„Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School&#8221; ist vom 27. Juni 2026 bis 10. Januar 2027 im Marta Herford zu sehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: Marta Herford, Film: lim_creative_originals</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>ars viva 2026: Junge Visionen zwischen Protest, Konsum und Postkolonialismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 07:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marta Herford]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museum Marta Herford präsentiert die Werke der diesjährigen „ars viva“-Preisträger. Ryan Cullen, Nazanin Noori und Prateek Vijan zeigen in einer eindrucksvollen Schau, wie junge Kunst gesellschaftliche Bruchstellen thematisiert – von religiösen Gottesbegriffen bis hin zu den Sicherheitsprotokollen geraubter Kulturgüter.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der „ars viva“-Preis blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1953 vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergeben, wurde er einst als Gegenentwurf zur NS-Zeit ins Leben gerufen, um freie Kunst und junge Talente zu fördern. Namen wie Georg Baselitz oder Marina Abramović begannen hier ihre Weltkarrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die drei Preisträger im Fokus</h3>



<h4 class="wp-block-heading">1. Nazanin Noori: Klang und Glaube</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nazanin Nooris Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Theater und Installation. In ihrer Arbeit „All at the same time all“ verbindet sie Raum, Farbe und Licht mit einer eindringlichen Klangkomposition. Sie untersucht dabei unterschiedliche Gottesbegriffe und deren Einfluss auf das Weltgeschehen. Zudem verarbeitet sie in der Ausstellung Protestkulturen, inspiriert von früheren Bewegungen im Iran.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Ryan Cullen: Fetisch und Konsum</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ryan Cullen macht die kapitalistischen Tendenzen unserer Gesellschaft greifbar. Seine Kunst thematisiert Konsum, Exzess und Fetischisierung. Als Symbole nutzt er Alltagsgegenstände in neuen Kontexten, wie etwa eine Skulptur aus einer Anhäufung von Xbox-Konsolen oder großformatige Malereien von Megajets. Seine Bilder bleiben dabei stets offen für individuelle Interpretationen der Betrachter.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Prateek Vijan: Systematische Barrieren</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Prateek Vijan setzt sich mit den Zugängen in einer postkolonialen Gesellschaft auseinander. Für sein Projekt schleuste er sich unter falscher Identität in ein Museum ein, um dessen Sicherheitssysteme zu studieren. Sein Ziel: Den Weg eines Objekts nachzuvollziehen, das zur Kolonialzeit vom britischen Empire aus Indien geraubt wurde. Diese Erfahrungen hat er in architektonische Modelle und Skulpturen übersetzt, die den Besucher physisch spüren lassen, wie es ist, sich alternative Zugangswege erarbeiten zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Marta Herford lädt dazu ein, diese drei völlig unterschiedlichen künstlerischen Ansätze selbst zu erleben und über die aktuellen Fragen unserer Zeit nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kunstgenuss im Marta Café: Kerstin Brätsch gestaltet Rauminszenierung in Herford</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/kunstgenuss-im-marta-cafe-kerstin-braetsch-gestaltet-rauminszenierung-in-herford/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:48:27 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museum Marta Herford wurde mit dem renommierten Tiemann-Preis 2025 ausgezeichnet. Dank des Preisgeldes von 50.000 Euro konnte das Museum bedeutende Werke der Künstlerin Kerstin Brätsch ankaufen und diese in einer spektakulären, ortsspezifischen Installation im Marta Café der Öffentlichkeit zugänglich machen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verleihung des <strong>Tiemann-Preises für zeitgenössische Malerei</strong> an das <strong>Marta Herford</strong> markiert einen Höhepunkt im Sammlungsjahr 2025. Der Preis ermöglichte es dem Haus, das Profil seiner Sammlung durch Arbeiten einer der international profiliertesten deutschen Künstlerinnen zu schärfen: <strong>Kerstin Brätsch</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Ensemble aus Stein, Papier und Tapete</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das durch den Preis und Eigenmittel erworbene Konvolut zeigt die enorme Bandbreite von Brätschs Schaffen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Stucco Marmo:</strong> Das reliefartige Werk <em>„Fossil Psychic_for Christa“</em> (2020) nutzt eine traditionelle italienische Handwerkstechnik (Marmorstuck), um malerische Gesten in eine skulpturale Form zu überführen.</li>



<li><strong>META Rorschach:</strong> Die großflächige Tapete aus dieser Serie (2024) transformiert psychologische Testverfahren in monumentale, farbgewaltige Wandbilder.</li>



<li><strong>Papierarbeiten:</strong> Drei Werke aus der Serie <em>„META“</em> ergänzen die Installation und zeigen die zeichnerische Präzision der Künstlerin.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Barrierefreies Kunsterlebnis im Café</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders innovativ ist der Ort der Präsentation: Das <strong>Marta Café</strong>. Kerstin Brätsch hat die charakteristischen, geschwungenen Wände der Gehry-Architektur in ihre Rauminszenierung einbezogen. Das Ergebnis ist ein <strong>Gesamtkunstwerk</strong>, das die Grenzen zwischen Bild, Architektur und Alltag aufhebt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besucher-Info:</strong> Die Installation ist <strong>öffentlich, kostenlos und barrierefrei</strong> zugänglich. Damit ist sie auch unabhängig von einem Museumsbesuch erlebbar und verbindet den kulinarischen Genuss mit zeitgenössischer Spitzenkunst.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Über Kerstin Brätsch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten von Kerstin Brätsch sind bekannt dafür, die Tradition der Malerei radikal zu hinterfragen. Sie verbindet <strong>digitale Verfahren</strong> mit <strong>altmeisterlichem Handwerk</strong> und schafft so vielschichtige Räume, die den Betrachter förmlich umschließen. In Herford wird dieses Zusammenspiel nun zu einem Erlebnis der besonderen Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ingrid Wiener – Einfach machen und tunRetrospektive im Marta Herford</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ingrid-wiener-einfach-machen-und-tunretrospektive-im-marta-herford/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marta Herford]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>it der Ausstellung „Ingrid Wiener – Einfach machen und tun“ widmet das Marta Herford der österreichischen Künstlerin eine große Retrospektive, die über sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens umfasst. Ingrid Wiener (*1942 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/ingrid-wiener-einfach-machen-und-tunretrospektive-im-marta-herford/">Ingrid Wiener – Einfach machen und tunRetrospektive im Marta Herford</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Ausstellungstrailer &quot;Ingrid Wiener - Einfach machen und tun&quot; Marta Herford" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/M8fvT8S3OIU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">it der Ausstellung <strong>„Ingrid Wiener – Einfach machen und tun“</strong> widmet das <strong>Marta Herford</strong> der österreichischen Künstlerin eine große Retrospektive, die über sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens umfasst. Ingrid Wiener (*1942 in Wien) zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsavantgarde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Werk verbindet Textilkunst, Zeichnung, Performance, Film und Kulinarik auf unnachahmliche Weise. Rund <strong>40 Gobelins</strong>, in zeitintensiver Handarbeit gefertigt, bilden den Kern ihres Œuvres. In ihnen reflektiert Wiener ihr persönliches Umfeld, Träume, Erinnerungen und gesellschaftliche Themen – und befragt zugleich die Grenzen zwischen Kunst und Leben, zwischen weiblich konnotiertem Handwerk und freier künstlerischer Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ihren <strong>aquarellierten Traumzeichnungen</strong>, in denen sie subjektive Bildfindungen erforscht, präsentiert die Ausstellung auch ihre <strong>kollaborativen Projekte</strong> mit bedeutenden Künstler*innen der Wiener Avantgarde: etwa mit <strong>VALIE EXPORT</strong>, <strong>Oswald Wiener</strong>, <strong>Dieter Roth</strong> und der <strong>Wiener Gruppe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Motiv ihres Schaffens ist die Verbindung von Arbeit, Alltag und Gemeinschaft. So wird auch Wieners Leidenschaft für das <strong>Kochen</strong> Teil ihrer Kunst – in Performances, in legendären Berliner Lokalen wie dem <em>Exil</em> oder in ihrer Wahlheimat Kanada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Marta Herford zeigt eindrucksvoll, wie Ingrid Wiener mit Experimentierfreude, Humor und poetischer Klarheit über Jahrzehnte hinweg eine eigenständige Position zwischen Textilkunst, Konzeptkunst und Lebenspraxis geschaffen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>
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		<item>
		<title>Marta Herford zeigt große Mohamed-Bourouissa-Ausstellung: „Pour Noubia“</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/marta-herford-zeigt-grosse-mohamed-bourouissa-ausstellung-pour-noubia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 12:34:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Marta Herford widmet dem in Algerien geborenen und in Paris lebenden Künstler Mohamed Bourouissa seine bislang umfangreichste Ausstellung in Deutschland. Unter dem Titel „Pour Noubia“ entfaltet die Solo Show [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Ausstellungstrailer &quot;Mohamed Bourouissa - Pour Noubia&quot; Marta Herford" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/Igdqtr_ga_8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Marta Herford</strong> widmet dem in Algerien geborenen und in Paris lebenden Künstler <strong>Mohamed Bourouissa</strong> seine bislang umfangreichste Ausstellung in Deutschland. Unter dem Titel <strong>„Pour Noubia“</strong> entfaltet die Solo Show einen künstlerischen Parcours von Deutschland über die Pariser Banlieues bis zur algerischen Heimat des Künstlers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht eine <strong>KI-gestützte filmische Hommage an Bourouissas Tante Noubia</strong>. Das Werk erzählt ihren Weg zur Unabhängigkeit – von ihrer Zeit als Sexarbeiterin in Algerien über die Migration bis zu ihrem Leben in Osnabrück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Installation durch <strong>neue und ältere Arbeiten</strong>, darunter Werke, die eigens für die Architektur des Marta Herford entwickelt oder erstmals gezeigt werden. Bourouissa, dessen Praxis sich intensiv mit den Folgen von <strong>Kolonialismus, Exil und sozialer Ungleichheit</strong> auseinandersetzt, verhandelt in der Ausstellung Fragen von Zugehörigkeit, Erinnerung und kultureller Identität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuratiert von <strong>Oriane Durand</strong>, entsteht „Pour Noubia“ in Kooperation mit dem <strong>Migros Museum für Gegenwartskunst Zürich</strong>, wo die Ausstellung im <strong>Juni 2026</strong> gezeigt wird.</p>



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		<title>Ingrid Wiener – Einfach machen und tun von 11. Oktober 2025 – 22. Februar 2026 im Marta Herford</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ingrid-wiener-einfach-machen-und-tun-von-11-oktober-2025-22-februar-2026-im-marta-herford/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 11:56:49 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit 83 Jahren blickt die österreichische Künstlerin <strong>Ingrid Wiener</strong> auf ein facettenreiches Werk zurück. Bis heute hat sie rund 40 Gobelins geschaffen, die in zeitintensiver Handarbeit entstanden. In diesem vermeintlich traditionellen, weiblich konnotierten Medium verarbeitet sie Motive ihres Lebensumfelds und erforscht zugleich neue Möglichkeiten der Bildfindung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema Wieners ist das Wechselspiel der Wahrnehmung, das sie in aquarellierten Zeichnungen thematisiert, in denen Träume und Erinnerungen Gestalt annehmen. Arbeit und Leben sind bei ihr untrennbar verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beleuchtet zudem Wieners Arbeiten im Kontext von <strong>kollaborativen Prozessen und künstlerischen Netzwerken</strong>. Geprägt von der Wiener Nachkriegsavantgarde, wirkte sie an den Aktionen der Wiener Gruppe mit, trat als „Monsti“ Wiener bei Gesangsperformances auf, entwickelte mit <strong>VALIE EXPORT</strong> und <strong>Oswald Wiener</strong> Dokumentarfilme und führte intensive künstlerische Dialoge mit <strong>Dieter Roth</strong> und vielen anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das <strong>Kochen</strong> ist ein wichtiger Teil ihrer Lebenspraxis: Ob in legendären Berliner Lokalen wie dem <strong>EXIL</strong>, in ihrer späteren Wahlheimat Kanada oder in Form von Performances und Bildmotiven – das kulinarische Schaffen zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mohamed Bourouissa. Pour Noubia. Von 13. September 2025 – 18. Januar 2026 im Marta Herford</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 07:31:13 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Pour Noubia</em> präsentiert das Marta Herford die bislang umfassendste Ausstellung von <strong>Mohamed Bourouissa</strong> (*1978, Blida/Algerien) in Deutschland. Der international anerkannte Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit den <strong>Nachwirkungen von Kolonialismus, Exil und sozialer Ungleichheit</strong> auseinander – immer ausgehend von persönlichen, von Würde und Nähe geprägten Erzählungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Schau steht eine <strong>Hommage an seine Tante Noubia</strong>: ein filmisches Porträt, das auf ihrem privaten Archiv basiert und Familiengedächtnis, koloniale Geschichte und künstliche Intelligenz miteinander verknüpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstellungsrundgang führt von Paris und seinen Vororten bis nach Blida in Algerien und thematisiert <strong>Polizeigewalt, postkoloniale Traumata und Formen alltäglicher Selbstbehauptung</strong>. Bourouissas Werke machen sichtbar, was oft unsichtbar bleibt, und eröffnen Räume für Erinnerung, Resilienz und Heilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund <strong>30 Werke</strong> – darunter Videoarbeiten, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Wandobjekte – entfalten in den Gehry-Galerien eine <strong>sensible Kartografie postkolonialer Erfahrung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gastkuratorin:</strong> Oriane Durand</p>



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		<title>Neue und alte Bekannte – Ankäufe und Schenkungen für die Sammlung Marta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 04:58:19 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Gründung hat das Marta Herford eine Sammlung zeitgenössischer Kunst aufgebaut, die heute rund 500 Werke umfasst. Aufbauend auf den ursprünglichen Ideen, die zur Gründung des Museums führten, zeichnet sich die Sammlung durch installative Arbeiten aus, die an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst, Design und Architektur neue Denk- und Erfahrungsräume eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen drei Jahren konnte die Sammlung durch gezielte Ankäufe und großzügige Schenkungen bedeutend erweitert werden. Diese Neuzugänge vertiefen bestehende künstlerische Positionen und bereichern das Profil der Sammlung auf besondere Weise. Nun werden sie erstmals öffentlich präsentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Marta Herford dankt den Stifter*innen sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen herzlich für ihre Unterstützung. Ihre Beiträge helfen mit, das Herzstück des Museums – seine Sammlung – weiter zu stärken und sichtbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>
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		<title>Marta Herford erhält Tiemann-Preis 2025 – Ankauf von Werken der Künstlerin Kerstin Brätsch</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 05:28:07 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Marta Herford Museum ist Preisträger des Tiemann-Preises für zeitgenössische Malerei 2025. Mit dem hochdotierten Preis in Höhe von 50.000 Euro unterstützt die Tiemann-Stiftung den Ankauf zweier Werke der renommierten Künstlerin <strong>Kerstin Brätsch</strong>. Die beiden Arbeiten aus der Serie <em>„Fossil Psychic_for Christa (Stucco Marmo)“</em> werden ab November 2025 im Marta Café präsentiert – in einem eigens dafür konzipierten Raumsetting, das die Werke in einen spannenden Dialog mit der spektakulären Gehry-Architektur des Museums bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>feierliche Preisverleihung</strong> und die Eröffnung der Installation finden am <strong>15. November 2025</strong> im Marta Herford statt. Mit dem Ankauf erweitert das Museum gezielt seine Sammlung um wichtige weibliche Positionen in der zeitgenössischen Malerei und stärkt sein interdisziplinäres Profil an der Schnittstelle von Kunst, Design und Architektur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Tiemann-Stiftung</strong>, gegründet von Ingeborg Tiemann und Dr. H. Jürgen Tiemann, unterstützt seit 2018 Projekte aus Kunst, Kultur, Bildung, Naturschutz und Denkmalpflege. Der Tiemann-Preis wird 2025 bereits zum dritten Mal vergeben. Zuvor wurden das Kunstmuseum Magdeburg (2024) und das Museum Folkwang Essen (2023) ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl des Marta Herford als diesjährige Preisträgerin traf eine hochkarätige Fachjury, bestehend aus Christiane Mennicke-Schwarz (Kunsthaus Dresden), Prof. Dr. Annette Tietenberg (HBK Braunschweig), Moritz Wesseler (Fridericianum Kassel), Prof. Dr. Wolfgang Ullrich (Leipzig/München) und Marcus Woeller (WELT, Berlin).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit rund 500 Werken von etwa 170 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlergruppen spiegelt die Sammlung des Marta Herford die Vielfalt zeitgenössischer Kunstformen wider. Im Fokus stehen dabei insbesondere das Zusammenspiel von Kunst und Raum sowie aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen zu Diversität, Globalität und Geschlechterverhältnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neu erworbenen Werke von <strong>Kerstin Brätsch</strong>, die traditionelles Kunsthandwerk mit postdigitalen Bildsprachen kombiniert, knüpfen auch inhaltlich an die Marta-Ausstellung „Zwischen Pixel und Pigment – Hybride Malerei in postdigitalen Zeiten“ an. Brätsch ist international bekannt für ihre raumgreifenden Inszenierungen, unter anderem im MoMA New York, der Luma Foundation Arles und im Gropius Bau Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Marta Café wird die Künstlerin eine <strong>temporäre, raumbezogene Installation</strong> entwickeln, die als künstlerischer Begegnungsort das Museumserlebnis erweitert und die architektonische Besonderheit des Hauses inszeniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>
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		<title>&#8220;Interieur als Idee&#8221;: Ausstellung im Marta Herford wirft neuen Blick auf das Innere</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2025 06:29:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum Marta Herford präsentiert mit „Interieur als Idee – Werke aus der Sammlung Marta“ eine ebenso vielschichtige wie ästhetisch anspruchsvolle Ausstellung. Im Fokus stehen nicht nur Räume und Möbelstücke, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/interieur-als-idee-ausstellung-im-marta-herford-wirft-neuen-blick-auf-das-innere/">&#8220;Interieur als Idee&#8221;: Ausstellung im Marta Herford wirft neuen Blick auf das Innere</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Museum Marta Herford präsentiert mit <strong>„Interieur als Idee – Werke aus der Sammlung Marta“</strong> eine ebenso vielschichtige wie ästhetisch anspruchsvolle Ausstellung. Im Fokus stehen nicht nur Räume und Möbelstücke, sondern auch die Fragen nach dem Verhältnis von Mensch, Raum und Gestaltung. Rund 40 Werke aus der eigenen Sammlung – darunter Malerei, Fotografie, Skulptur und Installationen – zeigen, wie Künstlerinnen und Künstler das Thema Interieur in überraschender Weise neu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung lädt dazu ein, Wohnräume nicht nur als funktionale Umgebungen zu verstehen, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen, als Bühne für Identität und als künstlerisches Ausdrucksmittel. Werke von u.a. Louise Bourgeois, Via Lewandowsky und Mona Hatoum führen vor Augen, wie vielfältig die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Inneren sein kann – mal poetisch, mal politisch, mal verstörend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuratiert wurde die Ausstellung von Friederike Fast, die mit einem feinen Gespür für Zusammenhänge eine inspirierende Werkschau aus der hauseigenen Sammlung geschaffen hat. „Interieur als Idee“ ist bis zum 6. Oktober 2025 im Marta Herford zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mert unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>



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