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	<title>Kunstausstellung 2026 &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Kunstausstellung 2026 &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Klang und Zeit: Zwei Ausstellungen im Kunstmuseum Ravensburg</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 09:15:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vierzig Stimmen im Raum und ein Dialog zwischen Expressionismus und Gegenwart – das Kunstmuseum Ravensburg zeigt zwei Ausstellungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch eine gemeinsame Frage stellen: Wie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vierzig Stimmen im Raum und ein Dialog zwischen Expressionismus und Gegenwart – das Kunstmuseum Ravensburg zeigt zwei Ausstellungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dennoch eine gemeinsame Frage stellen: Wie erleben wir Kunst mit allen Sinnen und über die Zeit hinweg?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Janet Cardiff: Wenn vierzig Stimmen einen Raum füllen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vierzig Stimmen, vierzig Lautsprecher, ein einziger Raum – und ein Hörerlebnis, das sich mit jeder Bewegung verändert. Die kanadische Künstlerin Janet Cardiff zählt zu den bedeutendsten Klangkünstlerinnen der Gegenwart, und ihre Installation „The Forty Part Motet&#8221; (2001) gilt als eines der eindringlichsten Werke ihrer Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cardiff nahm für die Arbeit die Stimmen der Sängerinnen und Sänger auf getrennten Tonspuren auf und lässt jede einzelne Stimme über einen der vierzig im Oval angeordneten Lautsprecher erklingen. Die Grundlage bildet „Spem in Alium&#8221; (um 1570) von Thomas Tallis – ein vierzigstimmiges Renaissancemotett, das Cardiff als räumliche Klangskulptur neu erfahrbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das Erlebnis besonders macht: Es gibt keine feste Hörperspektive. Wer sich durch den Raum bewegt, bestimmt sein Hörerlebnis selbst – mal nah an einer einzelnen Solostimme, mal eingetaucht in die volle Wucht der Gesamtkomposition. Intimität und Raumgewalt, Konzentration und Überwältigung wechseln sich ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitfragen: Wenn Expressionismus auf Gegenwartskunst trifft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Ausstellung im Kunstmuseum Ravensburg schlägt einen anderen, aber ebenso einladenden Weg ein. „Zeitfragen. Sammlung trifft Gegenwart&#8221; bringt ausgewählte Werke der Sammlung Selinka – mit Schwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus des 20. Jahrhunderts – in einen Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Expressionismus entstand in Zeiten politischer Umbrüche, gesellschaftlicher Erschütterungen und künstlerischer Neuerfindung. Die Ausstellungsreihe nutzt genau diese historische Aufgeladenheit, um Fragen zu stellen, die bis heute aktuell sind: Was verbindet verschiedene Generationen von Künstlerinnen und Künstlern? Wo verlaufen Brüche? Und welche gesellschaftlichen Narrative prägen unsere Wahrnehmung von Kunst – damals wie heute?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenüberstellung von Historischem und Aktuellem lädt zu einem spielerischen, aber auch kritischen Blick ein – auf die Sammlung, auf die Gegenwart und auf das, was zwischen beiden liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://newsletter.newsletter-rv.de/d?_ild=l00ispnq00bv6g00d0000000000000000rno2vxflgtkov62mg3dj46q0000zs000000000huxp0z0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.kunstmuseum-ravensburg.de</a></p>
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		<title>Cyprien Gaillard im Kunsthaus Bregenz: Eine Ausstellung über urbane Räume, Kontrolle und Vergänglichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:17:10 +0000</pubDate>
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<iframe title="Vermittlungsfilm: KUB 2026.02 Cyprien Gaillard" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/pxC1VMRXQjo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit einer umfassenden Einzelausstellung präsentiert das Kunsthaus Bregenz (KUB) bis zum 4. Oktober 2026 neue und zentrale Arbeiten des französischen Künstlers Cyprien Gaillard. Im Gespräch erläutert KUB-Direktor Thomas D. Trummer die vielschichtige Schau, die urbane Räume, gesellschaftliche Machtstrukturen und die Spuren menschlicher Eingriffe in den Mittelpunkt rückt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits an der Außenfassade setzt Gaillard ein markantes Zeichen: Eine orangefarbene Baurutsche, wie sie beim Abriss von Gebäuden eingesetzt wird, wird zum Sinnbild für Entsorgung, Zerstörung und den permanenten Wandel der gebauten Umwelt. Im Inneren empfängt die Besucherinnen und Besucher mit <strong>„Visitant“</strong> eine monumentale, aufblasbare Skulptur, die sich zu eigens programmierter Musik bewegt. Die aus Festivals und Werbeflächen bekannte Figur wird im musealen Raum zum irritierenden Fremdkörper und stellt traditionelle Erwartungen an den Ausstellungsbesuch infrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema der Ausstellung sind sogenannte „Deterrents“ – Maßnahmen, mit denen öffentliche Räume gesteuert und kontrolliert werden. Gaillard zeigt, wie Architektur, Licht oder sogar klassische Musik gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Personengruppen fernzuhalten. Seine Arbeiten machen sichtbar, wie Ausgrenzung oft unauffällig und dennoch wirkungsvoll in den Alltag eingeschrieben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den oberen Ausstellungsebenen verbindet der Künstler Fotografie, Skulptur und Installation. Fragile Polaroid-Collagen dokumentieren urbane Landschaften und vom Menschen geprägte Orte, während Arbeiten mit Null-Euro-Banknoten, Flöten und Bestandteilen zerstörter Geldautomaten Fragen nach Wert, Konsum, Verführung und gesellschaftlichen Machtverhältnissen aufwerfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss bildet die Neuproduktion <strong>„DETERRENT“</strong>, die gemeinsam vom Kunsthaus Bregenz und der Fondazione Prada realisiert wurde. Der Film führt nach Los Angeles und in Städte Nordeuropas und untersucht die Mechanismen der Kontrolle im öffentlichen Raum – von übermalten Graffiti über Verbotszeichen bis hin zu klassischer Musik als Mittel der Abschreckung. Gaillard macht deutlich, wie sich Auslöschung, Überwachung und Verdrängung in das Stadtbild einschreiben und dabei neue visuelle Spuren hinterlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cyprien Gaillard zählt zu den international bedeutendsten Gegenwartskünstlern seiner Generation. Seine Arbeiten waren unter anderem im Haus der Kunst München, der Fondation Beyeler, dem Palais de Tokyo, der Tate Modern und dem MoMA PS1 zu sehen. Die Ausstellung im Kunsthaus Bregenz bietet einen umfassenden Einblick in sein aktuelles Schaffen und lädt dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus-bregenz.at" target="_blank" rel="noopener">kunsthaus-bregenz.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ausstellungseröffnung: Was heute wichtig war. Eine Bilderchronik von Ursula Wolf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 06:34:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn man über zehn Jahre jeden Tag die Nachrichtenwelt in eine Zeichnung übersetzt? Die liechtensteinische Künstlerin Ursula Wolf hat genau das getan. Im Liechtensteinischen LandesMuseum wird aus einer [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was passiert, wenn man über zehn Jahre jeden Tag die Nachrichtenwelt in eine Zeichnung übersetzt? Die liechtensteinische Künstlerin Ursula Wolf hat genau das getan. Im Liechtensteinischen LandesMuseum wird aus einer persönlichen Zeichenübung nun eine monumentale, begehbare Collage, die den Puls der Zeit auf ganz eigene Weise einfängt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursula Wolfs Projekt ist ein Marathon der Wahrnehmung. Zehn Jahre lang war die tägliche Zeitungslektüre für sie nicht nur Informationsquelle, sondern der Startschuss für einen künstlerischen Reflex.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom flüchtigen Moment zum dauerhaften Werk</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung dokumentiert den Zeitraum einer ganzen Dekade und wirft dabei fundamentale Fragen über unsere Informationsgesellschaft auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Hierarchie der Nachrichten:</strong> Was am Montagmorgen noch eine Schlagzeile wert war, ist am Dienstag oft schon vergessen. Wolfs Zeichnungen halten diese Momente fest und geben ihnen eine neue, künstlerische Dauer.</li>



<li><strong>Das Nebensächliche im Fokus:</strong> Oft sind es nicht die grossen politischen Beben, die in der Rückschau Bestand haben, sondern scheinbar kleine, menschliche Randnotizen. Die Künstlerin zeigt auf, wie überraschend dauerhaft das „Kleine“ im Vergleich zum „Grossen“ sein kann.</li>



<li><strong>Persönlich &amp; Global:</strong> Die Sammlung spiegelt nicht nur die Befindlichkeiten Liechtensteins wider, sondern verknüpft das lokale Geschehen mit den grossen Umbrüchen der Weltpolitik.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ausstellung: Ein Raum als Archiv</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Liechtensteinischen LandesMuseum erwartet die Besucher keine klassische Bildergalerie, sondern eine immersive Erfahrung:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Begehbare Collage:</strong> Die Zeichnungen füllen den Raum so aus, dass die Besucher buchstäblich in die Nachrichten der letzten zehn Jahre eintauchen können.</li>



<li><strong>Entdeckungsreise:</strong> Die Kleinteiligkeit der Werke lädt zum Verweilen und Suchen ein. Man begegnet Bekanntem, bereits Vergessenem und völlig Neuem.</li>



<li><strong>Humor und Reflexion:</strong> Trotz der oft ernsten Themen schwingt in Wolfs Strich ein feinsinniger Humor mit, der den Betrachter immer wieder zum Schmunzeln bringt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.landesmuseum.li/de/ausstellungen/was-heute-wichtig-war" target="_blank" rel="noopener">www.landesmuseum.li</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/ausstellungseroeffnung-was-heute-wichtig-war-eine-bilderchronik-von-ursula-wolf/">Ausstellungseröffnung: Was heute wichtig war. Eine Bilderchronik von Ursula Wolf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sepp Auer: Linie · Fläche · Raum – Ein Dialog mit dem Material</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/sepp-auer-linie-%c2%b7-flaeche-%c2%b7-raum-ein-dialog-mit-dem-material/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:17:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Werk von Sepp Auer ist eine Einladung, die Grenzen des Sichtbaren neu zu vermessen. In seiner Ausstellung im ehemaligen Bahnhof – einem Ort, der Architektur und Geschichte atmet – [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Werk von Sepp Auer ist eine Einladung, die Grenzen des Sichtbaren neu zu vermessen. In seiner Ausstellung im ehemaligen Bahnhof – einem Ort, der Architektur und Geschichte atmet – zeigt der Künstler, wie aus stählernen Linien und farbigen Flächen neue Räume entstehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sepp Auer führt uns durch die ehemaligen Stallräume und den Dachboden eines alten Bahnhofs, den er selbst für seine Kunst adaptiert hat. Für ihn ist der Raum nicht nur Kulisse, sondern zentrales Thema und Partner im künstlerischen Prozess [<a href="http://www.youtube.com/watch?v=tDi931w9qq0&amp;t=18" target="_blank" rel="noreferrer noopener">00:18</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tDi931w9qq0&amp;t=108" target="_blank" rel="noreferrer noopener">01:48</a>].</p>



<h3 class="wp-block-heading">Architektur und Ironie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auer legt großen Wert darauf, dass der Raum möglichst frei bleibt. Er vermeidet das „Käfigen“ von Maschinenräumen durch Wände und setzt stattdessen auf Durchlässigkeit [<a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="http://www.youtube.com/watch?v=tDi931w9qq0&amp;t=31">00:31</a>, <a target="_blank" rel="noreferrer noopener" href="http://www.youtube.com/watch?v=tDi931w9qq0&amp;t=49">00:49</a>].</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Humor im Detail:</strong> Eine Gitterkonstruktion aus einem Abbruchhaus in Braunau bezeichnet er als „Wunschstück“ und verweist auf den Humor der Menschen hinter solchen Alltagsgegenständen.</li>



<li><strong>Raumzeichnungen:</strong> Auer schafft „Raumzeichnungen aus Stahl“, die physisch erfahrbar machen, wie ein Raum schrumpfen oder sich ausdehnen kann.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Farbe als Information</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein markantes Beispiel für Auers Umgang mit Fläche ist das Werk „Gelbsucht“. Eine Leinwand in einem warmen, sonnigen Gelbton, die mit einem ironischen Textfragment versehen ist. Für den Künstler ist ein Bild grundsätzlich eine „Fläche mit Information“. Er nutzt Text als zeitgemäßes Mittel, um Aussagen zu vermitteln, und erklärt sogar Textfragmente oder Telefonnummern zu modernen Bildkomponenten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Widerstand und Form</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt die Möglichkeiten der künstlerischen Gestaltung auf, wobei Auer oft den Widerstand gegen übliche Handlungsweisen sucht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schutz und Raum:</strong> Eine Metallkonstruktion dient ihm dazu, ein Bild vor „Aggressionen“ zu schonen oder ihm schlichtweg mehr Raum zu geben.</li>



<li><strong>Die Merkwand:</strong> Inmitten präziser Konstruktionen zeigt eine Wand Auer’s „übliche Schlamperei“ – eine Sammlung von Notizen, Ideen und Erinnerungen, die als Gedankenspeicher dient.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">„Was passiert, wenn&#8230;“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angetrieben wird Sepp Auer von einer tiefen Neugierde. Sein Leitsatz lautet: „Was passiert, wenn&#8230;“. Er betont, dass seine Inspiration nicht vom Kunstmarkt kommt, sondern aus einem inneren Anspruch heraus entsteht. Mit Rückgriffen auf Künstler wie Alfred Kubin und einer gesunden Portion gesellschaftskritischem Humor schafft er Werke, die Antworten auf die Komplexität unserer Zeit geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.ooekultur.at/location-detail/schlossmuseum-linz" target="_blank" rel="noopener">www.ooekultur.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Dörte Eißfeldt: Archipelago – Die Fotografie als lebendiger Körper</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/doerte-eissfeldt-archipelago-die-fotografie-als-lebendiger-koerper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[C/O Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>C/O Berlin präsentiert mit „Archipelago“ eine außergewöhnliche Werkschau der Künstlerin Dörte Eißfeldt. Die Ausstellung bricht mit konventionellen Archivvorstellungen und zeigt Fotografie als einen Prozess, der niemals ganz abgeschlossen ist. Dörte [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="CO Berlin Asks . Dörte Eißfeldt . Archipelago" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/x7fgeEViKQ0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>C/O Berlin präsentiert mit „Archipelago“ eine außergewöhnliche Werkschau der Künstlerin Dörte Eißfeldt. Die Ausstellung bricht mit konventionellen Archivvorstellungen und zeigt Fotografie als einen Prozess, der niemals ganz abgeschlossen ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dörte Eißfeldt, die ursprünglich aus den Bereichen Bildende Kunst und Film kommt, fand zur Fotografie, weil sie nach einem Medium suchte, das stärker „in der Welt verankert“ ist. Ihre Arbeit bei C/O Berlin umfasst fast fünf Jahrzehnte, verzichtet aber auf eine klassisch chronologische Erzählweise zugunsten thematischer „Konstellationen“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein „lebendiges Archiv“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel der Ausstellung, <strong>„Archipelago“</strong>, ist programmatisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Räumliche Struktur:</strong> Er bezieht sich auf die Anordnung von Vitrinen unterschiedlicher Höhe im Hauptraum, die wie eine Inselgruppe wirken.</li>



<li><strong>Metapher des Flusses:</strong> Gleichzeitig steht der Begriff für die Fluidität, die Eißfeldts Werk durchzieht. Wasser, Fluxus und der Zufall spielen eine zentrale Rolle in ihrem Schaffen.</li>



<li><strong>Prozesshaftigkeit:</strong> Eißfeldt präsentiert ein „lebendiges Archiv“. In den Vitrinen befinden sich Arbeiten auf lichtempfindlichem Papier – Fotogramme, die sich während der Dauer der Ausstellung durch den Lichteinfluss weiterentwickeln und verändern.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Der Körper des Bildes</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Eißfeldt ist ein Foto kein „Fenster“, durch das man passiv auf eine Szene blickt. Sie spricht stattdessen vom <strong>„Körper des Bildes“</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Experimentelle Technik:</strong> Sie experimentiert spielerisch in der Dunkelkammer mit verschiedenen Entwicklungs- und Drucktechniken sowie unterschiedlichen Oberflächen.</li>



<li><strong>Sichtbare Arbeit:</strong> Ihr geht es nicht darum, den Entstehungsprozess zu verbergen. Das „Wie“ der Herstellung und das Material sind ebenso wichtig wie das Motiv selbst.</li>



<li><strong>Reifeprozess:</strong> Bilder müssen für sie manchmal jahrelang „reifen“, bevor sie bereit für die Öffentlichkeit sind. Die Relevanz eines Bildes ist oft latent und findet erst nach langer Zeit ihren Moment.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Radikale Porträts und fragile Oberflächen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt die enorme Bandbreite ihres Werks – von experimentellen Skizzenbüchern und Künstlerbüchern bis hin zu einem radikalen Ansatz in der Porträtfotografie. Ein besonderes Exponat ist eine fast spiegelnde Arbeit, die fast gänzlich aus Silber besteht. Die Oberfläche ist extrem fragil; jede Berührung würde eine dauerhafte Spur hinterlassen – ein Sinnbild für die Unmittelbarkeit und Intimität ihrer Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://co-berlin.org" target="_blank" rel="noopener">co-berlin.org</a></p>
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		<title>Hella Jongerius: Whispering Things – Design zwischen Ethik und Ästhetik</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/hella-jongerius-whispering-things-design-zwischen-ethik-und-aesthetik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vitra Design Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Weil am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond the New Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Design Archiv Vitra]]></category>
		<category><![CDATA[Farbforschung Jongerius]]></category>
		<category><![CDATA[Hella Jongerius]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit Design]]></category>
		<category><![CDATA[Niederländisches Design]]></category>
		<category><![CDATA[Whispering Things]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössisches Design]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vitra Design Museum widmet der niederländischen Designerin Hella Jongerius eine umfassende Werkschau. „Whispering Things“ zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt ihres Schaffens, sondern hinterfragt radikal die Verantwortung von Design [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="»Hella Jongerius: Whispering Things« at the Vitra Design Museum" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/kyJFWG7PFcw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Vitra Design Museum widmet der niederländischen Designerin Hella Jongerius eine umfassende Werkschau. „Whispering Things“ zeigt nicht nur die beeindruckende Vielfalt ihres Schaffens, sondern hinterfragt radikal die Verantwortung von Design in unserer heutigen Welt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung markiert einen besonderen Moment für das Vitra Design Museum: Den Erwerb des Archivs von Hella Jongerius im Jahr 2024. Jongerius, die heute in Berlin lebt, gilt als eine der einflussreichsten Designerinnen des 21. Jahrhunderts – eine Vorreiterin, die Ästhetik untrennbar mit ethischen Fragen verbindet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Design als Verantwortung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Jongerius ist Design weit mehr als die Gestaltung schöner Dinge. Sie sieht Designer in der Pflicht, sich für den Schutz der Erde einzusetzen und neue, nachhaltige Materialien zu entwickeln. Ihre Philosophie: Objekte sollten eine „Agency“ besitzen – sie sind Zeugen unseres Lebens und kommunizieren durch ihre Herstellung, ihr Handwerk und ihre Farben mit uns.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Rundgang durch vier Themenwelten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung gliedert sich in vier charakteristische Räume, die verschiedene Aspekte ihres Werks beleuchten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dirty Hands:</strong> Dieser Bereich zeigt Jongerius’ „Hands-on“-Ansatz. Hier wird sichtbar, wie sie Materialien händisch erforscht, formt und direkt aus dem Prozess des Machens lernt.</li>



<li><strong>Business Class:</strong> Der Name referenziert ihre Arbeit für die Fluglinie KLM. Hier wird deutlich, wie Jongerius den Charme und die Vielfalt des Handwerks in die industrielle Massenproduktion einbringt.</li>



<li><strong>Feeling Eye:</strong> Dieser Raum widmet sich ihrer intensiven Farbforschung. Jongerius hinterfragt die industrielle Forderung nach absolut stabilen Farben und experimentiert mit Mischungen aus natürlichen und industriellen Pigmenten.</li>



<li><strong>Cosmic Mind:</strong> Der letzte Teil der Schau zeigt Jongerius’ Hinwendung zu transhumanistischen Positionen. Sie betrachtet Objekte fast wie magische Artefakte und räumt der Natur und Tieren eigene Rechte ein.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Jenseits des Neuen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Punkt ihrer Karriere ist das Manifest „Beyond the New“, das sie gemeinsam mit Louise Schouwenberg verfasste. Darin plädiert sie gegen Innovation als Selbstzweck und für echte, bleibende Werte im Design.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser tiefgreifenden Themen bewahrt Jongerius stets eine spielerische Leichtigkeit. Ein kleiner „Misfit“, ein unerwarteter Knopf oder ein Materialbruch am Ende des Designprozesses verleihen ihren Objekten einen „menschlichen Atem“ und oft auch eine Prise Humor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.design-museum.de" target="_blank" rel="noopener">www.design-museum.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mit Comedian Milan Milanski in der Ausstellung &#8220;The First Homosexuals&#8221; im Kunstmuseum Basel</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/mit-comedian-milan-milanski-in-der-ausstellung-the-first-homosexuals-im-kunstmuseum-basel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmuseum Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität 19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Identität in der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[LGBTQ]]></category>
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		<category><![CDATA[Sichtbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[The First Homosexuals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939 Wann begannen wir, uns über unsere Identität zu definieren? Das Kunstmuseum Basel wagt mit der Sonderausstellung „The First Homosexuals“ eine Zeitreise zu den Wurzeln des [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="The First Homosexuals: Führung mit Comedian Milan Milanski – Kunstmuseum Basel" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/dreD_a_yGVo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Entstehung neuer Identitäten 1869–1939</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann begannen wir, uns über unsere Identität zu definieren? Das Kunstmuseum Basel wagt mit der Sonderausstellung „The First Homosexuals“ eine Zeitreise zu den Wurzeln des queeren Selbstverständnisses. Anhand von rund 80 Exponaten zeigt die Schau, wie Künstler:innen zwischen 1869 und 1939 Bilder für ein Verlangen fanden, das damals gerade erst einen Namen bekam.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr 1869 markiert einen Wendepunkt: In diesem Jahr tauchte der Begriff „homosexuell“ erstmals in einem öffentlichen Flugblatt auf. Die Ausstellung beleuchtet die darauffolgenden sieben Jahrzehnte, in denen sich neue Identitäten zwischen Emanzipation, Codierung und gesellschaftlichem Umbruch formten.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunstmuseumbasel.ch/" target="_blank" rel="noopener">kunstmuseumbasel.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Unglaublich! Wenn zeitgenössische Kunst die Sphären der Religion berührt</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/unglaublich-wenn-zeitgenoessische-kunst-die-sphaeren-der-religion-beruehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:05:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ana Hupe]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion in der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Stratmann]]></category>
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		<category><![CDATA[Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Religion prägt Identitäten, taktet den Alltag und formt unsere Moralvorstellungen – oft so unterschwellig, dass wir es kaum noch bemerken. Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen wagt ab dem 21. März 2026 [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Religion prägt Identitäten, taktet den Alltag und formt unsere Moralvorstellungen – oft so unterschwellig, dass wir es kaum noch bemerken. Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen wagt ab dem 21. März 2026 ein faszinierendes Experiment: Elf Künstlerinnen und Künstler untersuchen die Kraft religiöser Bildwelten und Rituale in der heutigen Zeit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem treffenden Titel „Unglaublich!“ versammelt die Schau Positionen, die sich zwischen tiefer Gläubigkeit, agnostischer Neugier und kritischer Distanz bewegen. Es ist eine Einladung, das vermeintlich Bekannte mit völlig neuen Augen zu sehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Elf Stimmen, viele Welten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler bringen unterschiedlichste Biografien mit: christlich, jüdisch, muslimisch oder atheistisch geprägt. Dieser interreligiöse Dialog findet nicht in der Theorie statt, sondern manifestiert sich in der Kunst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ikonographie &amp; Symbolik:</strong> Wie wirken jahrhundertealte religiöse Zeichen in der modernen Bildsprache?</li>



<li><strong>Ritual &amp; Architektur:</strong> Die Faszination für sakrale Räume und Handlungen wird in Installationen und Fotografien greifbar.</li>



<li><strong>Glaube &amp; Zweifel:</strong> Viele Arbeiten berühren die großen existenziellen Fragen. Was trägt uns? Woher kommen wir? Und was bleibt, wenn der Zweifel siegt?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dekonstruktion und Neuinterpretation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung stellt spannende Fragen zur Materialität des Heiligen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Entfremdung:</strong> Was passiert mit spirituellen Objekten, wenn sie ihre ursprüngliche Funktion verlieren? Werden sie zu reinem Abfall oder zu autonomen Kunstwerken?</li>



<li><strong>Mediale Vielfalt:</strong> Die Schau ist ein multimediales Erlebnis. Von klassischen Gemälden und feinen Aquarellen über Skulpturen und Fotografien bis hin zu Videoarbeiten und raumgreifenden Installationen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kuratiert von Künstlern für Künstler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Akzent der Ausstellung liegt in ihrer Entstehung: Sie wurde exklusiv für Bietigheim-Bissingen von den beiden Berliner Künstlern <strong>Matthias Beckmann</strong> und <strong>Roland Stratmann</strong> kuratiert. Ihr Insider-Blick garantiert eine Auswahl, die jenseits von Klischees zur echten Auseinandersetzung und zum Dialog einlädt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beteiligte Künstlerinnen und Künstler</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Assig (<em>1959 in Schwelm), Marwan Bassiouni (</em>1985 in Morges, Schweiz), Matthias Beckmann (<em>1965 in Arnsberg), Nezaket Ekici (</em>1970 in Kırşehir, Türkei) &amp; Marcus Shahar (<em>1971 in Petach Tikwa, Israel), Michal Fuchs (</em>1983 in Negev, Israel), Ana Hupe (<em>1983 in Rio de Janeiro, Brasilien), Anahita Razmi (</em>1981 in Hamburg), Nadine Rennert (<em>1965 in Neustadt an der Weinstraße), Miguel Rothschild (</em>1963 in Buenos Aires, Argentinien), Roland Stratmann (*1964 in Südlohn)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://galerie.bietigheim-bissingen.de/" target="_blank" rel="noopener">galerie.bietigheim-bissingen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>„Denk nicht, schau!“ – Wolfgang Holleghas Reise vom Wald nach Wiesbaden</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/denk-nicht-schau-wolfgang-holleghas-reise-vom-wald-nach-wiesbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Reinhard Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[abstrakte Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur und Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Farbfeldmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichische Maler]]></category>
		<category><![CDATA[Sommeratelier Hollegha]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Hollegha]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom New Yorker Trubel in die Abgeschiedenheit des steirischen Waldes: Wolfgang Hollegha ist einer der bedeutendsten Maler der Abstraktion, dessen Werk nun im Museum Reinhard Ernst (mre) in Wiesbaden gewürdigt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/denk-nicht-schau-wolfgang-holleghas-reise-vom-wald-nach-wiesbaden/">„Denk nicht, schau!“ – Wolfgang Holleghas Reise vom Wald nach Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Trailer: Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/ijsxIirHeTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom New Yorker Trubel in die Abgeschiedenheit des steirischen Waldes: Wolfgang Hollegha ist einer der bedeutendsten Maler der Abstraktion, dessen Werk nun im Museum Reinhard Ernst (mre) in Wiesbaden gewürdigt wird. Ein Blick hinter die Kulissen seines Sommerateliers offenbart ein einzigartiges Lebens- und Kunstkonzept.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiesbaden/Steiermark.</strong> Wer Wolfgang Hollegha verstehen will, muss den Weg in sein Sommeratelier antreten. Versteckt im Wald, weit weg von der Hektik der Großstadt, schuf sich der Künstler einen Ort des maximalen Fokus. Nach einem Aufenthalt in New York entschied er sich bewusst gegen die Kunstmetropole und für die Natur, um sich ganz auf seine Bilder zu konzentrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abstraktion mit gegenständlicher Wurzel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Holleghas Bilder wirken auf den ersten Blick vollkommen abstrakt, doch ihre Basis ist oft überraschend konkret. Als Ausgangspunkt dienten ihm alltägliche Gegenstände, wie zum Beispiel ein einfacher Korb. In seinen Zeichnungen baute er die Proportionen und Formen auf, um sie dann in großformatige Malerei zu überführen. Für Hollegha war dieser Prozess des Abstrahierens der Kern jedes Bildes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Atelier ohne Staffelei</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besucher seines Ateliers suchen vergeblich nach einer klassischen Staffelei. Stattdessen arbeitete Hollegha auf einer horizontalen Platte. Der Grund: Die Farben waren so dünnflüssig, dass er nur so die Kontrolle über das Schütten und Verfließen behalten konnte. Um den Überblick über seine riesigen Leinwände zu behalten, baute er sich eine Art „Hochsitz“ – eine Plattform unter der Decke, von der aus er das Werk aus der Distanz betrachten konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Architektur der Durchreise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Transport der monumentalen Werke aus der Einsamkeit in die Welt war Teil von Holleghas Plan. Seine Architektur war exakt auf sein Kunstverständnis zugeschnitten: Da die Bilder für normale Türen oft zu groß waren, integrierte er einen speziellen Schlitz in das Gebäude. Durch diese „Durchreiche in die Welt“ verlassen die Gemälde das Atelier, um nun ihren Weg nach Wiesbaden zu finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum man Hollegha sehen muss</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oliver Kornhoff, Direktor des Museum Reinhard Ernst, sieht in Holleghas Werk eine Einladung, unsere oft banale Wirklichkeit mit wertschätzenden Augen neu zu entdecken. Die Ausstellung verspricht ein Abenteuer für die Sinne, das weit über normale Gemälde hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-re.de" target="_blank" rel="noopener">www.museum-re.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/denk-nicht-schau-wolfgang-holleghas-reise-vom-wald-nach-wiesbaden/">„Denk nicht, schau!“ – Wolfgang Holleghas Reise vom Wald nach Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<title>Polka Dots über Köln: Yayoi Kusama erobert das Museum Ludwig</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/polka-dots-ueber-koeln-yayoi-kusama-erobert-das-museum-ludwig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[50 Jahre Museum Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Köln 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Infinity Mirror Room]]></category>
		<category><![CDATA[japanische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Ludwig Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Polka Dots]]></category>
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		<category><![CDATA[Yayoi Kusama]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst Köln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist die Königin der Punkte, die Meisterin der Unendlichkeit und ein globales Phänomen der Popkultur. Zum 50. Jubiläum des Museum Ludwig im Jahr 2026 schenkt Köln sich und seinen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie ist die Königin der Punkte, die Meisterin der Unendlichkeit und ein globales Phänomen der Popkultur. Zum 50. Jubiläum des Museum Ludwig im Jahr 2026 schenkt Köln sich und seinen Gästen ein Kunstereignis der Superlative: Eine umfassende Retrospektive von Yayoi Kusama.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit über 300 Arbeiten aus sieben Jahrzehnten ist diese Schau eine tiefgründige Reise durch die Psyche einer Frau, für die Kunst keine Wahl, sondern eine Lebensnotwendigkeit ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der ersten Zeichnung bis zum Infinity Room</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung spannt den Bogen von Kusamas frühesten Arbeiten (ca. 1934) bis zu ihrem kraftvollen Alterswerk.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Exklusiv in Köln:</strong> Während die Schau durch Europa tourt, zeigt das Museum Ludwig Arbeiten, die in Basel nicht zu sehen sind. Darunter die ikonische Installation <em>Aggregation: One Thousand Boats Show</em> (1963) und das Schwarzlicht-Environment <em>I’m Here but Nothing</em>.</li>



<li><strong>Blumen auf dem Dach:</strong> Auf der Dachterrasse des Museums blühen monumentale, bunt bemalte Bronze-Blumen vor der Kulisse des Kölner Doms.</li>



<li><strong>Das Herzstück:</strong> Eigens für Köln wurde eine immersive Rauminstallation mit einem neuen <em>Infinity Mirror Room</em> konzipiert, die den größten Saal des Museums füllt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Philosophie hinter den Punkten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was für viele wie ein fröhliches Muster aussieht, entspringt Kusamas tiefster existenzieller Erfahrung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Self-Obliteration:</strong> Die Punkte (Polka Dots) sind Kusamas Weg, die Grenzen zwischen dem Individuum und dem Universum aufzulösen. Alles verschmilzt zu einem großen Ganzen.</li>



<li><strong>Heilung durch Kunst:</strong> Ihre Halluzinationen aus der Kindheit, in denen sie sich von Mustern überwuchert sah, verarbeitet sie bis heute. Ihre Kunst hilft ihr, Depressionen und Ängste zu überwinden – eine „Lebenskraft“, wie sie selbst sagt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Stationen eines bewegten Lebens</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung folgt Kusamas Weg aus dem patriarchalischen Nachkriegsjapan in das New York der Flower-Power-Zeit, wo sie mit provokanten Nackt-Happenings gegen den Vietnamkrieg protestierte. Nach ihrer Rückkehr nach Japan 1973 erweiterte sie ihr Schaffen um Literatur und Lyrik, bevor sie in ihren späten Jahren zu den farbenprächtigen Bilderzyklen fand, die heute die Welt begeistern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Während der Ausstellung länger geöggnet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucher*innenandrangs verlängert das Museum Ludwig für die Kusama-Ausstellung seine Öffnungszeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Wochenenden von Freitag bis Sonntag ist die Ausstellung jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Das gilt auch für das Osterwochenende von Karfreitag bis Ostersonntag (3. bis 5. April). Am Ostermontag schließt das Museum dann wieder um 18 Uhr. Am Freitag, 1. Mai und am Pfingstsonntag, 24. Mai wird die Kusama-Ausstellung ebenfalls bis 20 Uhr geöffnet sein. An Christi Himmelfahrt, 14. Mai und Fronleichnam, 4. Juni, schließt die Ausstellung um 18 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="http://www.museum-ludwig.de" target="_blank" rel="noopener">www.museum-ludwig.de</a></p>
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