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	<title>Heidi Horten Collection &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Heidi Horten Collection &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Elisabeth von Samsonow in der Heidi Horten Collection: Kunst zwischen Körper und Natur</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 12:32:33 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Lebewesen und ihren Geschichten? Die deutsch-österreichische Künstlerin und Philosophin <a href="https://www.museumsfernsehen.de/urgeschichte-trifft-gegenwart-weibliche-figuren-im-fokus-der-kunst-im-mamuz-schloss-asparn-zaya/">Elisabeth von Samsonow </a>beschäftigt sich seit nahezu fünf Jahrzehnten mit dieser Frage. Ihre Werke verbinden Kunst und Philosophie, feministische Perspektiven und ökologisches Denken zu einem eigenständigen künstlerischen Universum.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Retrospektive zeigt fünf Jahrzehnte künstlerisches Schaffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive in der Heidi Horten Collection präsentiert die vielfältigen Facetten ihres Schaffens. Zahlreiche Arbeiten sind erstmals zu sehen. In Samsonows fantastischen Bildwelten verwandeln sich Körper, menschliche, tierische und pflanzliche Formen gehen ineinander über, und hintergründiger Humor trifft auf grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Natur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Malerei und Skulptur umfasst ihre Praxis auch Performances und kollektive Aktionen. Kunst versteht Samsonow dabei nicht nur als Ausdruck individueller Kreativität, sondern auch als gemeinsames Handeln und als Möglichkeit, die Welt aktiv mitzugestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körper in Verwandlung: Skulpturen aus ganzen Baumstämmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 arbeitet Elisabeth von Samsonow mit Holz. Die Skulptur entwickelte sich seither zu einem zentralen Bestandteil ihres künstlerischen Schaffens. Aus ganzen Baumstämmen formt sie lebensgroße, bemalte Figuren, die zwischen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Erscheinungsformen changieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr skulpturales und malerisches Universum ist von fantasievollen Metamorphosen geprägt. Figuren aus der Mythologie begegnen wiederkehrenden Motiven wie dem Mädchen, dem Pferd, dem Ponymädchen oder der Brezel. In jüngeren Arbeiten nimmt insbesondere die Adlerin eine wichtige Rolle ein – sowohl als symbolische Gestalt als auch als reales Tier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skulpturen wirken dabei keineswegs statisch. Vielmehr scheinen sie jederzeit in Bewegung geraten zu können: Sie könnten rollen, Klänge erzeugen oder Licht ausstrahlen. In ihren Performances setzt Samsonow diese Möglichkeiten in Beziehung zu ihrem eigenen Körper. Durch Bewegung und das Spiel der Saiten aktiviert sie die Skulpturen und schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Kunstwerk und Körper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Göttinnenland: Die Erde als lebendiges Gegenüber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Gedanke in Samsonows Werk ist die Vorstellung der Erde als lebendiges, miteinander vernetztes System. Sie begreift die Landschaft nicht bloß als Kulisse oder Ressource, sondern als Trägerin von Geschichte und kollektivem Gedächtnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren hat sich ihre künstlerische Praxis zunehmend vom Atelier in den ländlichen Raum verlagert. Mit dem 2020 initiierten Projekt „Göttinnenland“ reagiert sie auf eine intensiv bewirtschaftete und zunehmend ausgelaugte Landschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Malerei, Zeichnung, performativer Fotografie und Text wird das Land zum Gegenüber. Samsonow stellt Fragen nach seiner Bedeutung und danach, welche Beziehungen Menschen mit ihrer Umwelt verbinden. Was erzählt eine Landschaft? Welche Spuren hinterlassen menschliche Eingriffe? Und wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erde entwickeln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst wird so zu einer Möglichkeit, die Welt nicht nur wahrzunehmen, sondern sie zu bewohnen, kreativ mitzugestalten und ihr mit Fürsorge zu begegnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein offenes Atelier lädt zum Mitgestalten ein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gedanken greift ein eigens für die Retrospektive entwickeltes offenes Atelier auf. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst kreativ tätig zu werden und die Ausstellung aktiv weiterzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erweitert sich die Ausstellung über die Betrachtung der Werke hinaus. Das Publikum wird Teil eines offenen Prozesses, in dem eigene Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen in den Dialog mit Samsonows Kunst treten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Dialog mit Meisterwerken der Kunstgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Retrospektive sind zehn Dialoge zwischen Arbeiten von Elisabeth von Samsonow und ausgewählten Werken der Heidi Horten Collection. Dazu gehören Arbeiten von Francis Bacon, Georg Baselitz, Alexander Calder, Egon Schiele und Ferdinand Georg Waldmüller sowie das prähistorische Idol von Immendorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenüberstellungen machen formale und inhaltliche Verbindungen sichtbar. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Samsonows künstlerische Sprache und lassen zugleich die Werke der Sammlung in einem veränderten Licht erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst, Klassischer Moderne und prähistorischen Artefakten erweitert den Blick auf wiederkehrende Themen wie Körperlichkeit, Verwandlung und das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst, Philosophie und ökologisches Denken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive verdeutlicht, wie eng Elisabeth von Samsonows künstlerische Arbeit mit philosophischen, feministischen und ökologischen Fragestellungen verbunden ist. Ihre Werke entwerfen keine abgeschlossene Welt, sondern zeigen Beziehungen, Übergänge und Verwandlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körper werden zu offenen Formen, Landschaften zu Gegenübern und Kunstwerke zu Ausgangspunkten gemeinsamer Erfahrungen. So entwickelt Samsonow eine künstlerische Praxis, die etablierte Grenzen zwischen Mensch und Natur, Individuum und Gemeinschaft sowie Kunst und Alltag infrage stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstellung erscheint die erste umfassende Monografie über Elisabeth von Samsonows künstlerisches Gesamtwerk. Kuratiert wird die Retrospektive von Hana O. O. Haas und Rolf H. Johannsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzept, Redaktion &amp; Interview: Magdalena Winkelhofer<br>Produktion, Kamera &amp; Postproduktion: Matija Serdar, PrimeART Medienwerkstatt © 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>
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		<title>Mit Kay Walkowiak durch die Ausstellung &#8220;Animalia&#8221; in der Heidi Horten Collection</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:55:40 +0000</pubDate>
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<h2 class="wp-block-heading">Kay Walkowiak: Wenn Affen zu Mitgestaltern von Kunst werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit seiner Videoarbeit „Stimuli“ ist der Künstler und Filmemacher Kay Walkowiak in der Ausstellung „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/tag/animalia/">Animalia</a>“ der Heidi Horten Collection vertreten. Im begleitenden Video gibt Walkowiak Einblicke in die Entstehung seines außergewöhnlichen Projekts, das die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Kunst aus einer ungewohnten Perspektive beleuchtet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Arbeit stehen frei lebende Affen, die mit abstrakten Kunstwerken interagieren. Anders als in klassischen Ausstellungsräumen verzichtet Walkowiak bewusst auf jede Kontrolle über den Verlauf des Geschehens. Die Tiere bewegen sich frei, berühren die Kunstwerke und reagieren intuitiv auf die ungewohnte Situation. Das Ergebnis ist ein offener künstlerischer Prozess, dessen Ausgang nicht vorhersehbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedreht wurde „Stimuli“ in der indischen Stadt Jaipur, genauer an einem Tempel, der dem Affengott Hanuman gewidmet ist. Dort leben zahlreiche frei umherstreifende Affen, die regelmäßig von Pilgerinnen und Pilgern gefüttert werden. Dieser Ort verbindet natürliche Lebensräume mit kulturellen und religiösen Traditionen und bildet den idealen Rahmen für Walkowiaks künstlerisches Experiment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Film verwendeten Objekte orientieren sich an der abstrakten Farbfeldmalerei des 20. Jahrhunderts. Im Kontrast zu den lebendigen Tieren verzichten sie bewusst auf erzählerische Elemente und laden zu einer unmittelbaren, haptischen Begegnung ein. Damit hinterfragt Walkowiak zugleich den klassischen Museumsbetrieb, in dem Kunstwerke in der Regel nicht berührt werden dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Künstler steht jedoch nicht allein das spielerische Element im Vordergrund. Seine Arbeit regt dazu an, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier neu zu betrachten und über einen respektvolleren, artgerechten Umgang nachzudenken. Gleichzeitig plädiert Walkowiak dafür, Kunst auch mit Offenheit, Neugier und einer gewissen Leichtigkeit zu begegnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com/intro" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com/intro</a></p>
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		<title>Mit Kuratorin Annkathrin Weber durch die Ausstellung „Animalia“ in der Heidi Horten Collection</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/mit-kuratorin-annkathrin-weber-durch-die-ausstellung-animalia-in-der-heidi-horten-collection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 13:59:09 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">In einem Ausstellungsrundgang durch „Animalia“ in der Heidi Horten Collection gibt Kuratorin Annkathrin Weber Einblicke in das Kapitel „Das Tier als Partner“. Im Mittelpunkt stehen Hunde und Katzen – Tiere, die den Menschen seit Jahrhunderten begleiten und in der Kunst weit mehr als bloße Haustiere sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgehend von Werken von Alois Mosbacher, Georg Baselitz, Michèle Pagel, Cory Arcangel und Anna Jermolaewa beleuchtet die Führung die vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Thematisiert werden Domestikation, Nähe und gegenseitige Abhängigkeit ebenso wie problematische Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung, darunter Qualzucht, Statusdenken und Machtverhältnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich zeigt die Ausstellung, wie sich der Blick auf Tiere im Laufe der Zeit verändert hat. Künstlerinnen und Künstler nutzen Hunde und Katzen als Projektionsflächen für gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragestellungen – von traditionellen Symbolen bis hin zu Phänomenen der digitalen Internetkultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Animalia“ macht deutlich, dass Tierdarstellungen immer auch Aussagen über den Menschen enthalten. Die Ausstellung lädt dazu ein, vertraute Beziehungen zwischen Mensch und Tier neu zu betrachten und über Verantwortung, Identität und Zusammenleben nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com/intro" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>
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		<title>Mit der Künstlerin Melanie Thöni durch &#8220;Animalia&#8221; in der Heidi Horten Collection</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/mit-der-kuenstlerin-melanie-thoeni-durch-animalia-in-der-heidi-horten-collection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:59:23 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Heidi Horten Collection gewährt in einem Video einen Einblick in das Werk der österreichischen Künstlerin Melanie Thöni. Im Mittelpunkt stehen ihre Gemälde „Fake Fur“ und „Tiroler Grauvieh“, anhand derer sie zentrale Themen ihres Schaffens erläutert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thöni setzt sich mit alpinen Traditionen, Heimatbildern und gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander. Dabei verbindet sie persönliche Erfahrungen mit einem kritischen Blick auf kulturelle Zuschreibungen und Identitätskonzepte. Ihre Arbeiten hinterfragen, wie Vorstellungen von Heimat, Zugehörigkeit und Geschlecht entstehen und welche Klischees damit verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Humor und subtiler Ironie untersucht die Künstlerin die Spannungsfelder zwischen Tradition und Gegenwart, Authentizität und Projektion. Motive aus dem alpinen Raum werden dabei zu Ausgangspunkten für eine Auseinandersetzung mit Vielfalt, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zeigt, wie Melanie Thöni vertraute Bilder und Symbole neu interpretiert und ihnen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen einschreibt. Ihre Werke eröffnen so einen vielschichtigen Blick auf Identität, Herkunft und die Konstruktion kultureller Zugehörigkeit.</p>



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		<title>Gottfried Bechtolds Betonporsche</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/gottfried-bechtolds-betonporsche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 16:52:02 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/gottfried-bechtolds-betonporsche/">Gottfried Bechtolds Betonporsche</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der österreichische Künstler Gottfried Bechtold rückt in der Reihe „INSIGHTS“ eines seiner bekanntesten Werke in den Fokus: den sogenannten Betonporsche. In der Heidi Horten Collection spricht er über die Entstehung und Bedeutung dieser ikonischen Skulptur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Werk überträgt die Form des legendären Porsche 911 in das schwere Material Beton – ein bewusster Bruch mit den Assoziationen von Geschwindigkeit, Dynamik und technischer Perfektion. Statt Bewegung steht Stillstand im Zentrum, statt Leichtigkeit eine massive, fast widersprüchliche Materialität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bechtolds Betonporsche bewegt sich an der Schnittstelle von Skulptur, Design und kulturellem Symbol. Er hinterfragt nicht nur die Ästhetik des Automobils, sondern auch dessen Status als Mythos der Moderne. Das Objekt wird so zum Reflexionsraum über Zeit, Bewegung und die Bedeutung von Technik in der Gesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Videofolge bietet damit eine persönliche Annäherung an eines der prägnantesten Werke der österreichischen Gegenwartskunst und eröffnet zugleich neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst und Alltagskultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com/intro" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com/intro</a></p>
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		<title>Wenn Bewegung zur Linie wird: Sonia Sanoja und die „Koreogegos“ in der Heidi Horten Collection</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 16:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heidi Horten Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Wien 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur und Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Carola Fuchs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lassen sich starre geometrische Strukturen und organischer Tanz vereinen? In einem neuen „Insights“-Video zur Ausstellung „Die Linie“ beleuchtet Carola Fuchs die wegweisende Zusammenarbeit zwischen der venezolanischen Tanzpionierin Sonia Sanoja [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="HEIDI HORTEN COLLECTION: Insights - Die Linie - Gespräch mit Carola Fuchs zu Sonia Sanoja" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/-IYLfE5IR3s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie lassen sich starre geometrische Strukturen und organischer Tanz vereinen? In einem neuen „Insights“-Video zur Ausstellung „Die Linie“ beleuchtet Carola Fuchs die wegweisende Zusammenarbeit zwischen der venezolanischen Tanzpionierin Sonia Sanoja und der Künstlerin Gego. Eine Spurensuche zwischen Architektur, Netzwerk und Körpererfahrung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenze zwischen Bühne und Bildraum verschwimmt, wenn man die Arbeiten von Sonia Sanoja betrachtet. In der aktuellen Ausstellung „Die Linie“ zeigt die Heidi Horten Collection, wie die venezolanische Tänzerin das klassische Ballett hinter sich ließ, um die Linie als „Seismograf der Bewegung“ neu zu definieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Kampf mit der linearen Struktur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Performance <em>Cuerda, simple medida</em> (Seil, einfaches Maß) wird ein schlichtes Seil zum zentralen Akteur. Sanoja nutzt es einerseits als architektonisches Element, um modulare Räume zu schaffen, und führt andererseits einen körperlichen Kampf mit diesen linearen Vorgaben. Die Linie ist hier kein statisches Objekt, sondern ein dynamisches System, das sich ständig neu zusammensetzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die „Koreogegos“: Ein Netzwerk aus Tanz und Architektur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schlüsselmoment in Sanojas Schaffen war die Kooperation mit der deutsch-venezolanischen Architektin und Künstlerin Gertrude Goldschmidt, besser bekannt als <strong>Gego</strong>. Gego, die 1938 aus Deutschland emigrieren musste, übertrug ihre architektonischen Modelle auf den gesamten Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen entwickelten sie die sogenannten <strong>„Koreogegos“</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Raumgreifende Netzwerke:</strong> Choreografien, die aus linienförmigen Strukturen bestehen und den Körper im Raum sowohl positionieren als auch limitieren [<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-IYLfE5IR3s&amp;t=83" target="_blank" rel="noreferrer noopener">01:23</a>].</li>



<li><strong>Modellhafte Kunst:</strong> In Gegos Werk <em>Tronco</em> wird die Linie zum Netzwerk aus Einzelteilen – eine Struktur, die im Tanz als Raster für Zeit- und Körpererfahrungen dient [<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-IYLfE5IR3s&amp;t=95" target="_blank" rel="noreferrer noopener">01:35</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-IYLfE5IR3s&amp;t=121" target="_blank" rel="noreferrer noopener">02:01</a>].</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Parallelen zur internationalen Konzeptkunst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zieht zudem spannende Vergleiche zur US-amerikanischen Kunstszene. Ähnlich wie bei der Tänzerin Lucinda Childs und dem Konzeptkünstler Sol LeWitt wird das „Grid“ (Raster) zum eigentlichen Bühnenraum. Es entsteht ein ästhetischer Wettstreit zwischen der Präzision gerader Linien und den organischen Formen des menschlichen Körpers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Einblicken macht die Heidi Horten Collection deutlich, dass die „Linie“ in der Moderne weit mehr war als eine bloße Zeichnung – sie war ein Instrument zur radikalen Neudefinition von Raum und Bewegung.</p>



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		<title>Die Linie als Grenze und Verbindung: Insights aus der Heidi Horten Collection</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/die-linie-als-grenze-und-verbindung-insights-aus-der-heidi-horten-collection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 11:10:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Horten Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Chiharu Shiota]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linie Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[HHC Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Installation Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstmuseum Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Letters of Thanks]]></category>
		<category><![CDATA[Migration Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausstellung „Die Linie“ beleuchtet die Heidi Horten Collection in Wien die Ambivalenz von Linien in der zeitgenössischen Kunst. Von der tödlichen Grenze im Mittelmeer bis zum verbindenden [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="HEIDI HORTEN COLLECTION: Insights Die Linie - Chiharu Shiota" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/E9HsQYq7ukE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der aktuellen Ausstellung „Die Linie“ beleuchtet die Heidi Horten Collection in Wien die Ambivalenz von Linien in der zeitgenössischen Kunst. Von der tödlichen Grenze im Mittelmeer bis zum verbindenden roten Faden der Dankbarkeit – die Schau zeigt, wie Linien unsere Gesellschaft sowohl spalten als auch einen können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der aktuellen Folge der Video-Serie Insights spricht Kuratorin Annkathrin Weber über die Linie als künstlerisches Medium, das Gegensätze vereint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Linien sind weit mehr als grafische Elemente. In der zeitgenössischen Kunst fungieren sie als Symbole für Abschottung und Sicherheit, aber auch als Netzwerke menschlicher Beziehungen. Das Museum gibt nun Einblicke in zwei zentrale Positionen der Ausstellung, die sich mit diesen gegensätzlichen Polen befassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kiluanji Kia Henda: Die Schönheit des Gitters als tödliche Barriere</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Künstler Kiluanji Kia Henda thematisiert in seinen Fotografien die harten Grenzen der Migration. Er fotografiert das Mittelmeer von der italienischen Küste aus und legt ornamentale Gitterstrukturen darüber. Diese Gitter entnimmt er Zäunen aus seiner Heimatstadt Luanda. Was dort als Zeichen von Schutz und Sicherheit dient, wird in seinem Werk zum Symbol der Ausgrenzung. Henda verwandelt das Mittelmeer so in einen Raum der Angst und macht die tödliche Grenze zwischen Afrika und Europa sichtbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Chiharu Shiota: Das Netzwerk der Dankbarkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im krassen Gegensatz dazu steht die ortsspezifische Installation „Letters of Thanks“ der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota. Für Shiota sind alle Menschen durch unsichtbare Linien miteinander verbunden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kollektive Erinnerung:</strong> Über Monate hinweg sammelte das Museum Briefe der Dankbarkeit von Besucherinnen und Besuchern.</li>



<li><strong>Rote Fäden:</strong> Shiota spannt tausende rote Fäden durch den Raum, an denen die Briefe befestigt sind, als würden sie fliegen.</li>



<li><strong>Universelles Bedürfnis:</strong> Die Installation schafft einen Raum der kollektiven Erinnerung. Trotz der Individualität jedes einzelnen Briefes zeigen sie in ihrer Gesamtheit das universelle menschliche Bedürfnis nach Nähe und Verbindung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung „Die Linie“ lädt dazu ein, die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen unserer Welt neu zu hinterfragen und die verbindende Kraft der Kunst zu erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com/intro" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die rote Linie: Carola Dertnig vernetzt die Heidi Horten Collection</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/die-rote-linie-carola-dertnig-vernetzt-die-heidi-horten-collection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:21:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heidi Horten Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Performancekunst]]></category>
		<category><![CDATA[Strangers]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat eine 12 Meter lange rote Strumpfhose mit moderner Architektur und sozialer Interaktion zu tun? In der aktuellen Insights-Folge der Heidi Horten Collection gibt die Künstlerin Carola Dertnig spannende [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="HEIDI HORTEN COLLECTION: Insights DIE LINIE – Gespräch mit Künstlerin Carola Dertnig" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/XVElYVz8hCk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was hat eine 12 Meter lange rote Strumpfhose mit moderner Architektur und sozialer Interaktion zu tun? In der aktuellen Insights-Folge der Heidi Horten Collection gibt die Künstlerin Carola Dertnig spannende Einblicke in ihre Arbeit „Strangers“ und ihre aktuelle Installation, welche die Grenzen des Museumsraums buchstäblich dehnt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Carola Dertnigs künstlerische Praxis ist eng mit der Performance und dem Spiel mit dem öffentlichen Raum verbunden. Im Zentrum des Gesprächs steht ihre ikonische Arbeit aus dem Jahr 2003, die nun in einen neuen Kontext gesetzt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Strangers“: Slapstick und soziale Reibung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeit „Strangers“ (2003) besticht durch ein ebenso einfaches wie eindringliches Bild: Eine rote Strumpfhose, die sich über 12 Meter Länge aus der Hose einer Performerin herauswindet und durch den Raum schlängelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dertnig, die diese Performances zwischen 2003 und 2012 international aufführte, nutzt dabei bewusst Elemente des Slapsticks. Ihr Ziel war es immer, den „White Cube“ – den sterilen Galerieraum – zu verlassen und eine direkte soziale Interaktion zwischen Performerinnen und Passanten zu provozieren. Begleitet wird die Videoarbeit durch einen Text von Liesl Karlstadt und Karl Valentin aus dem Jahr 1942, der das beklemmende Gefühl thematisiert, sich sogar im eigenen Zuhause fremd fühlen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Linie durch das ganze Haus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Heidi Horten Collection wird diese Idee in der Installation „All in All Lifelong Reds Tights“ weitergeführt. Hier fungiert die rote Linie als architektonisches Bindeglied. Sie zieht sich durch verschiedene Bereiche des Museums und verbindet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die aktuelle Ausstellung „DIE LINIE“</li>



<li>Die Sammlungsräume</li>



<li>Die Büroräume der Verwaltung</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei tritt die Installation in einen direkten Dialog mit der markanten Architektur des Hauses (entworfen von <em>next ENTERPRISE</em>). Die rote Strumpfhose dient als visuelle Klammer, welche die verschiedenen funktionalen Ebenen des Museums zusammenführt und die Architektur neu erlebbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Carola Dertnig zeigt eindrucksvoll, wie ein vermeintlich banaler Alltagsgegenstand wie eine Strumpfhose genutzt werden kann, um komplexe Fragen nach Zugehörigkeit, Raum und institutionellen Grenzen zu stellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Credits: <br>Mit: Carola Dertnig<br>Editorial Direction: Pia Sääf<br>Art Direction: David Zuderstorfer<br>DOP: Gabriel Krajanek</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Auf der Spur der Kunst: Die Heidi Horten Collection erkundet „Die Linie“</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/auf-der-spur-der-kunst-die-heidi-horten-collection-erkundet-die-linie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heidi Horten Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Wien 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Klee]]></category>
		<category><![CDATA[Rauminstallation]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der bildenden Kunst ist sie allgegenwärtig und doch wird sie oft übersehen: die Linie. Die Heidi Horten Collection in Wien widmet diesem fundamentalen Gestaltungselement nun eine eigene Ausstellung. „Insights: [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="HEIDI HORTEN COLLECTION: Insights DIE LINIE" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/sqNwUkxaFZA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der bildenden Kunst ist sie allgegenwärtig und doch wird sie oft übersehen: die Linie. Die Heidi Horten Collection in Wien widmet diesem fundamentalen Gestaltungselement nun eine eigene Ausstellung. „Insights: DIE LINIE“ begreift den Strich nicht nur als grafische Markierung, sondern als Wegweiser durch die Kunstgeschichte und unsere gesellschaftliche Gegenwart.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom ersten Bleistiftstrich auf Papier bis hin zur raumgreifenden Lichtinstallation – die Linie ist das Skelett der visuellen Gestaltung. Die aktuelle Schau in der Heidi Horten Collection lädt dazu ein, den Blick zu schärfen und die Vielfalt dieses oft unterschätzten Elements neu zu entdecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Reise über das Zeichenblatt hinaus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Leitgedanke der Ausstellung dient ein berühmtes Zitat von Paul Klee aus dem Jahr 1920: Er verglich das Entstehen einer Zeichnung mit einer „kleinen eindrucksvollen Reise der Linie über das Zeichenblatt“. Die Kuratoren der Heidi Horten Collection denken diese Idee konsequent weiter und zeigen, wie die Linie im Laufe des 20. Jahrhunderts das Papier verlassen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Ausstellungsräumen wird die Transformation der Materialität spürbar. Die Linie manifestiert sich hier nicht mehr nur als klassische grafische Setzung, sondern tritt als Neonröhre, feiner Faden oder komplexes Drahtgebilde direkt in den dreidimensionalen Raum. Die Linie wird zum physischen Objekt, das den Betrachter umgibt und den Raum neu definiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Linie als politische Akteurin</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend ist der Blick auf die zeitgenössische Kunst. Hier übernimmt die Linie eine völlig neue Rolle: Sie verlässt den rein ästhetischen Rahmen und wird zur Akteurin im sozialen und politischen Raum. Die Ausstellung zeigt auf, wie Künstlerinnen und Künstler die Linie nutzen, um Fragen unserer Zeit zu thematisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es um die Markierung von Grenzen, die Verbindung von Menschen oder die Visualisierung gesellschaftlicher Strukturen geht – die Linie dient als Spur, die uns durch komplexe Zusammenhänge führt. Sie ist damit weit mehr als ein formales Mittel; sie ist ein Werkzeug der Erkenntnis, das viel über die Epoche ihrer Entstehung und die Anliegen der Kunstschaffenden aussagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Insights: DIE LINIE“ bietet eine faszinierende Reise durch die Kunstgeschichte und zeigt, wie ein einfacher Strich zur Bedeutungsträgerin für unsere Gesellschaft werden kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com/intro" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com/intro</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mehr als eine Spur: Art-Talk zur Ausstellung „Die Linie“ in der Heidi Horten Collection</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/mehr-als-eine-spur-art-talk-zur-ausstellung-die-linie-in-der-heidi-horten-collection/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 07:55:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heidi Horten Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Almuth Spiegler]]></category>
		<category><![CDATA[Constantin Luser]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linie Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Die Presse Art-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstdiskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstvermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Véronique Abpurg]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung im Raum]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Linie ist das Fundament der Kunst – doch sie kann weit mehr als nur eine Zeichnung auf Papier sein. Im Rahmen des „Die Presse Art-Talks“ diskutierten Kuratorin Véronique Abpurg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/mehr-als-eine-spur-art-talk-zur-ausstellung-die-linie-in-der-heidi-horten-collection/">Mehr als eine Spur: Art-Talk zur Ausstellung „Die Linie“ in der Heidi Horten Collection</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Heidi Horten Collection x Die Presse Art-Talk: Die Linie" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/GGa-WD_IfwA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Linie ist das Fundament der Kunst – doch sie kann weit mehr als nur eine Zeichnung auf Papier sein. Im Rahmen des „Die Presse Art-Talks“ diskutierten Kuratorin Véronique Abpurg und der Künstler Constantin Luser über die Linie als raumgreifendes, zeitliches und bewegtes Phänomen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kooperation mit der Tageszeitung <em>Die Presse</em> lud die <strong>Heidi Horten Collection</strong> zu einem vertiefenden Gespräch über eines der elementarsten Gestaltungsprinzipien der bildenden Kunst: <strong>Die Linie</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Moderation von Redakteurin <strong>Almuth Spiegler</strong> (<em>Die Presse</em>) beleuchteten die Expertin und der Praktiker die vielschichtigen Facetten der aktuellen Ausstellung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Linie in Bewegung, Raum und Zeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch machte deutlich, dass die Linie in der zeitgenössischen Kunst ihre klassischen Grenzen längst verlassen hat. <strong>Véronique Abpurg</strong> (Kuratorin der Heidi Horten Collection) und der für seine komplexen Drahtskulpturen und raumfüllenden Zeichnungen bekannte Künstler <strong>Constantin Luser</strong> folgten den Spuren der Linie durch verschiedene Dimensionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Raum:</strong> Wie Linien zu dreidimensionalen Objekten werden und Architektur definieren.</li>



<li><strong>Bewegung:</strong> Die Linie als Protokoll einer Geste oder eines Weges.</li>



<li><strong>Zeit:</strong> Der Prozess des Entstehens und die Vergänglichkeit der gezogenen Spur.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welten erschaffen und reflektieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Aspekt des Talks war die philosophische Frage, wie Linien eigene Welten erschaffen. Sie dienen nicht nur der Abbildung der Realität, sondern sind Werkzeuge, um die Welt, die wir erfahren, zu strukturieren, zu abstrahieren und neu zu reflektieren. Luser gab dabei wertvolle Einblicke in seine eigene künstlerische Praxis, in der die Linie oft zum begehbaren Instrument wird.</p>



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