lässlich ihrer Artist Residency von Oktober bis Dezember 2023 im Rahmen des Projekts „Das Kollaborative Museum“, hat die japanische Künstlerin Mio Okido unter anderem zu der Ausstellung „Japanische Malerei der Gegenwart“ in der Akademie der Künste Berlin im Jahr 1931 und neo-traditioneller japanischer Malerei (Nihonga) recherchiert und sich außerdem mit dem japanischen Imperialismus und Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert auseinandergesetzt.
Mio Okidos zentrales Thema sind Konstruktionen von Erinnerungen. Hierbei interessiert sie vor allem, wie Texte, Bilder und andere Zeugnisse der visuellen Kultur, Monumente und (Erinnerungs-)Orte von Individuen, Institutionen und Staaten genutzt werden, um den jeweiligen Interessen dienliche Versionen von Geschichte(n) zu formulieren.
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