Die Filmkünstlerin Margaret Haines entwirft in ihrem Werk On Air: Purity, Pollution & Corruption eine spekulative, gewaltvolle Zukunft, die das Popkultur-Stereotyp der Hexe radikal aufbricht. Im Video-Interview mit der Schirn Kunsthalle gibt sie Einblicke in ihre provokante Vision.
Spekulative Science Fiction trifft auf ökofeministische Theorie: In ihrem Film On Air: Purity, Pollution & Corruption (2024) erkundet Margaret Haines die Plausibilität und die parafiktionalen Erfahrungen eines weiblichen Messias. Haines nutzt dabei humoristische Elemente, um die Zuschauer in eine verstörende, gewaltvolle Zukunftsvision zu ziehen.
Hexen als feministischer Gegenentwurf
Ihr experimenteller Kurzfilm kann als direkter ökofeministischer Gegenentwurf zu den stereotypen Darstellungen von Hexen in der populären Kultur verstanden werden. Anstatt auf Klischees zu setzen, navigiert Haines souverän durch die komplexen Themenfelder Okkultismus, Science Fiction und Feminismus und nutzt sie als Werkzeuge zur gesellschaftlichen Kritik.
Im Schirn Double Feature Interview aus dem Oktober 2024, gewährt die Künstlerin exklusive Einblicke in ihre Arbeitsweise. Im Gespräch mit Kuratorin Julia Schaake spricht Margaret Haines über die Entstehung ihrer Videoarbeit, ihre Faszination für das Spekulative und die filmischen Interessen, die ihre einzigartigen Erzählungen speisen.
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