Sister Mary Corita. zählt zu den innovativsten und ungewöhnlichsten Pop-Art-Künstlerinnen der 1960er Jahre. Die Künstlerun und Aktivistin war von 1036 – 1968 Noinne im Orden Sisters of the Immaculate Heart of Mary. (Quelle: Wikipedia)

Ana Maria Mendieta war eine kubanisch-US-amerikanische Künstlerin. In den dreizehn Jahren ihrer Künstlerkarriere arbeitete sie mit Performance, Land Art, Konzeptkunst, Fotografie und Film. (Quelle: Wikipedia)

David Wojnarowicz, US-Amerikanischer Künstler, Fotograf, Filmemcher und Autor.

T.C. Cannon (Tommy Wayne Cannon) gehörte zu den wichtigsten native American Künstlern der USA

Map­ping the Col­lec­tion wirft ei­nen neuen Blick auf zwei ein­fluss­reiche Jahrzeh­nte in der US-amerikanischen (Kunst-) Geschichte: die 1960er und 1970er Jahre. Am 8. Mai 1978 starb er bei einem Autounfall in der Nähe von Santa Fe.

Mapping the Collection zeigt neben Werken bekannter Künstler aus der Sammlung des Museum Ludwig auch Arbeiten weniger bekannter Künstler, wie David Wojnarowicz und Leon Polk Smith, die ebenfalls in der Sammlung vertreten sind und bringt sie mit Leihgaben von Senga Nengudi, Adrian Piper oder T.C. Cannon (Kiowa/Caddo) zusammen.

Ziel ist es, zum einen zu zeigen, wie Künstler*innen auf die sozialen und politischen Entwicklungen und Ereignisse dieser beiden Jahrzehnte reagiert haben, und zum anderen deutlich zu machen, dass formale und stilistische Entwicklungen und der Austausch von Ideen nicht an den Grenzen von Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft haltmachten. Durch diese Zusammenführung kommen auch bisher übersehene Verbindungen und Allianzen zwischen Künstler*innen untereinander und zwischen Künstler*innen und Aktivist*innen zum Vorschein, die deutlich machen, dass Kunst stets mit dem sozialen und politischen Kontext ihrer Entstehung verbunden bleibt. Gleichzeitig wird so deutlich, mit welchen Hindernissen sich Künstler*innen aus indigenen, afroamerikanischen oder anderen marginalisierten Communities konfrontiert sahen und welchen Einfluss Herkunft, Rassifizierung und Gender auf die Rezeption und unser Verständnis von Kunst haben.

Mehr unter: www.museum-ludwig.de

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