Helen Frankenthaler (1928–2011) war eine bemerkenswerte und wegweisende Malerin, deren Werk die abstrakte Malerei der Nachkriegszeit in den Vereinigten Staaten prägte. In den 1950er Jahren erlangte sie Anerkennung für ihre innovative „Soak-Stain“-Technik, bei der sie verdünnte Farbe direkt auf die auf dem Boden liegende Leinwand auftrug. Dieser Ansatz inspirierte die Entwicklung der Farbfeldmalerei und beeinflusste eine ganze Generation von Künstlern. Frankenthaler entwickelte ihre Arbeitsweise ihr ganzes Leben lang weiter, doch ihr Werk ist nach wie vor relativ wenig bekannt, zumal in Europa.
Im Gespräch mit Experten und Menschen, die sie persönlich kannten, wird die Diskussion die Bedeutung ihres Werks, ihren Lebensweg und die Rezeption ihrer Kunst beleuchten.
Die Referent*innen
- Douglas Dreishpoon (Leiter des Werkverzeichnisprojekts bei der Helen Frankenthaler Foundation), Mary Gabriel (Kunsthistorikerin)
- Karen Wilkin (Kuratorin und Kunstkritikerin).
Die Veranstaltung wird von Daniel Kurjaković (Programmkurator) eröffnet und von Anita Haldemann (Kuratorin und Leiterin der Abteilung Kunst und Forschung) moderiert.
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