Glanzvolles Handwerk: Messingdosen-Ausstellung im Goldschmiedehaus des LWL-Freilichtmuseums Hagen

Unter dem Titel „Entdeckt! Kostbarkeiten sicher verwahrt“ widmete sich das LWL-Freilichtmuseum Hagen der faszinierenden Ästhetik des Messings. Die in Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum Krefeld entstandene Schau beleuchtete die Vielfalt und das Design historischer Behältnisse, die durch ihren goldenen Glanz bestechen.

Messing wurde über Jahrhunderte hinweg oft als „Gold des kleinen Mannes“ bezeichnet. Doch die Ausstellung im Obergeschoss des Goldschmiedehauses räumte mit diesem Klischee auf und präsentierte das Material als eigenständige, hochkarätige Ausdrucksform der angewandten Kunst.

Formvielfalt und handwerkliche Präzision

Die Präsentation versammelte eine beeindruckende Auswahl an Messingdosen in unterschiedlichsten Formen und Designs. Von schlichten, funktionalen Behältnissen bis hin zu reich verzierten Unikaten zeigte die Schau, wie vielfältig das Legierungsmaterial Messing bearbeitet werden kann. Die Exponate regten die Besucher dazu an, über den Wert des „Aufbewahrens“ nachzudenken: Welche persönlichen Kostbarkeiten wurden einst in diesen edel glänzenden Dosen geschützt?

Kooperation mit dem Messingmuseum Krefeld

Die wissenschaftliche Erarbeitung der Ausstellung lag in den Händen des Deutschen Messingmuseums für Angewandte Kunst in Krefeld. Durch diese Zusammenarbeit gelang es, die kunsthistorische Bedeutung von Messingobjekten in den Kontext der Goldschmiedekunst zu rücken und die Grenzen zwischen Edelmetall und Legierung neu auszuloten.

Mehr unter: deutsches-messing-museum.gallery

Museumskalender

Bild mit der Aufschrift "Museumsnachrichten". Link zu den Nachrichtentexten auf museumsfernsehen.de

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