Diskussion im Begleitprogramm zur Ausstellung „Fake. Die ganze Wahrheit“

Gäste:

  • Tom Kummer, Autor („Von schlechten Eltern“, Klett-Cotta 2020) und Borderline-Journalist, dessen inszenierte Interviews mit Hollywood-Größen einen Medienskandal auslösten
  • Dr. Christiane Mennicke-Schwarz, Kunsthistorikerin und Leiterin des Kunsthauses Dresden, das 2015 durch den „Fall Waldmann“ in die Schlagzeilen geriet
  • Dr. Martin Doll, der als Medien- und Kulturwissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu Fälschung und Fake forscht

Moderation: Markus Sehl, Journalist (Legal Tribune Online, ZEIT)

Kunst muss authentisch sein, unmittelbar, in einem genialen Moment zu Papier oder auf die Leinwand gebracht. Aber ist diese Vorstellung nicht längst überholt? Müssen für Literatur und Kunstwerke im Zeitalter von Sample-Culture und der mannigfachen technischen Reproduzierbarkeit heute nicht andere Maßstäbe gelten? Gibt es ein schlechtes und gutes Kopieren? Wie sieht ein schöpferisches Abschreiben aus? Inwiefern bergen (Ver-) Fälschungen subversives Potential; und wie fragil sind die Zuschreibungskategorien von Original und Fälschung bei genauerer Betrachtung tatsächlich?

Mehr unter: www.dhmd.de

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