Vom 19. September 2020 bis zum 24. Januar 2021 zeigen die Museen Böttcherstraße die Ausstellung “Berührend – Annäherung an ein wesentliches Bedürfnis”. Mehr als 60 Kunstwerke vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart werden hierin in 6 Themenräumen präsentiert. Dabei spiegeln die Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videoarbeiten Themen wie Liebe, Fürsorge, Gewalt, unangenehme Nähe oder die Selbstberührung wider. Namhafte Künstlernamen wie Marina Abramovic, Stephan Balkenhol, Paula Modersohn-Becker, Lucas Cranach d.Ä., Käthe Kollwitz oder August Macke stehen hier in unmittelbarer Nachbarschaft zu jungen Kunstpositionen von Cornelia Schleime, Vivian Greven oder Hanna Nitsch. Eine Ausstellung, deren Idee aus den Abstands- und Distanzgeboten zur Eindämmung der Corona-Krise hervorgegangen ist und in seiner Gesamtheit und seinem Facettenreichtum die Wichtigkeit der Berührung für die Gesellschaft betonen möchte – mit Hilfe der Kunst, die berühren kann, ohne dass man sie berühren muss.

Weitere Informationen: Museen Böttcherstraße

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