
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen verleiht am 8. Oktober 2026 zum vierten Mal den renommierten K21 Global Art Award. In Kooperation mit den Freunden der Kunstsammlung und unterstützt durch die Stiftung Reydan + Roger Weiss zählt der Preis zu den international höchstdotierten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst.
Der Award zeichnet Künstler*innen aus, die mit eigenständigen Visionen neue Impulse für die globale Gegenwartskunst setzen. Neben dem Preisgeld umfasst die Auszeichnung einen Ankauf für die Sammlung sowie eine Präsentation im K21 – ein nachhaltiger Beitrag zur internationalen Profilbildung des Hauses.
Die diesjährige Shortlist versammelt acht künstlerische Positionen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten und medialen Praktiken:
- Monira Al Qadiri (*1983, Dakar)
- biarritzzz (*1994, Fortaleza)
- Julia Phillips (*1985, Hamburg)
- Mohammed Z. Rahman (*1997, London)
- Juliana dos Santos (*1987, São Paulo)
- WangShui (*1986, Dallas)
- Wong Ping (*1984, Hongkong)
- Cici Wu (*1989, Peking)
Die Auswahl unterstreicht den globalen Anspruch des Preises: Künstler*innen aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika bringen vielfältige Perspektiven in den Diskurs der Gegenwartskunst ein.
Globaler Ansatz und kuratorische Vision
Der K21 Global Art Award hebt sich durch seinen konsequent internationalen Fokus hervor. Im Zentrum steht nicht nur die Auszeichnung einzelner Werke, sondern die Förderung künstlerischer Positionen, die gesellschaftliche, politische und ästhetische Fragestellungen auf globaler Ebene verhandeln.
Die Nominierten arbeiten häufig an Schnittstellen von:
- Identität und Körperpolitik
- digitalen und analogen Medien
- postkolonialen Perspektiven
- sozialen und kulturellen Transformationsprozessen
Damit spiegelt die Shortlist zentrale Themen der zeitgenössischen Kunstproduktion wider.
Ausstellung und Sammlung: Nachhaltige Förderung
Ein wesentliches Merkmal des Preises ist seine langfristige Wirkung:
Die Auszeichnung ist mit einem Ankauf für die Sammlung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen verbunden. Gleichzeitig erhalten die Preisträger*innen eine institutionelle Präsentation im K21.
Diese Verbindung von Preis, Ausstellung und Sammlung stärkt nicht nur die Karrieren der Künstler*innen, sondern auch die internationale Ausrichtung des Museums.
Ausblick: Bekanntgabe im September 2026
Die Spannung bleibt bis zum Herbst erhalten: Die Gewinnerin oder der Gewinner des K21 Global Art Award 2026 wird im September bekannt gegeben. Die Preisverleihung folgt am 8. Oktober 2026.
Internationale Jury mit neuer Stimme: Naomi Beckwith
Die Nominierungen werden von einer hochkarätigen internationalen Jury vorgeschlagen. Bereits beteiligt sind:
- Doryun Chong
- Omar Kholeif
- Jochen Volz
Neu hinzu kommt ab 2026 Naomi Beckwith. Sie ist künstlerische Leiterin der documenta 16 sowie stellvertretende Direktorin und Chefkuratorin am Solomon R. Guggenheim Museum.
Mit Beckwith gewinnt der Preis eine weitere prägende Stimme der internationalen Kunstszene, die für eine globale, interdisziplinäre Perspektive steht.
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